• Hilfiker - Uhr


    Bahnhofuhr Hilfiker ab 1944

    Der SBB-Ingenieur Hans Hilfiker 1898-1993 entwarf Perrondächer, Uhren und andere Bauten und Einrichtungen. Am bekanntesten ist wohl seine bis heute gebräuchliche, moderne Bahnuhr. Hilfiker reduzierte die Uhr mit einem roten Sekundenzeiger der in 58 Sekunden eine ganze Umdrehung zurücklegt und deshalb bei der vollen Minute kurz stehenbleibt. Die Uhr wird jede volle Minute durch einen elektrischen Impuls präzis gerichtet.
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  • Märklin entlässt 400 Mitarbeiter

    Wie wenig eine Insolvenz das Ende sein muss, erlebt man gerade bei Märklin. Für den zahlungsunfähigen Modelleisenbahnhersteller gibt es nach Einschätzung von Insolvenzverwalter Michael Pluta bis zu einem Dutzend potente Kaufinteressenten. Nun gibt es sogar die Möglichkeit der Versteigerung.
    HB STUTTGART/GÖPPINGEN. Beim insolventen Spielwarenhersteller Märklin sollen fast 400 Mitarbeiter entlassen werden. Es seien am Stammsitz in Göppingen 166 und im ungarischen Györ 180 Mitarbeiter von den geplanten Entlassungen betroffen, teilte der vorläufige Insolvenzverwalter Michael Pluta nach einer Betriebsversammlung am Dienstag mit. Das Werk in Nürnberg soll geschlossen werden.
    Allerdings könnten sieben Mitarbeiter aus Nürnberg dauerhaft in Göppingen weiterbeschäftigt werden. Weiteren zehn Mitarbeitern werde dort ein befristeter Vertrag angeboten. Am Stammsitz in Göppingen arbeiten insgesamt 651, in Nürnberg 58 und in Györ 520 Beschäftigte. In Ungarn handle es sich vor allem um Leiharbeiter und Beschäftigte mit befristeten Verträgen.
    Die von den Entlassungen betroffenen Mitarbeiter an den deutschen Standorten sollen in eine Transfergesellschaft wechseln können. Diese biete ihnen für mindestens ein halbes Jahr Weiterbildungsmaßnahmen an, teilte der vorläufige Insolvenzverwalter mit. Sie erhalten in dieser Zeit 80 Prozent des Netto-Gehaltes. Außerdem will Pluta unrentable Stücke aus der Produktpalette aussortieren. „Alle Marken (Märklin, Trix und LGB) bleiben erhalten“, kündigte er allerdings an.
    Mit diesen Maßnahmen solle der Verlust auf annähernd Null Euro im Jahr 2009 reduziert werden, sagte Pluta. Im vergangenen Jahr erzielte Märklin einen Umsatz von 121 Mio. Euro und machte Verluste in Höhe von 21 Mio. Euro. Für das Jahr 2010 plane der vorläufige Insolvenzverwalter sogar einen Gewinn von 2,5 Mio. Euro - wenn alle Maßnahmen aus dem Sanierungskonzept durchgesetzt werden.
    Das Traditionsunternehmen hatte Anfang Februar Insolvenz angemeldet. Bislang hätten sich rund 110 potenzielle Investoren gemeldet, sagte Pluta am Montagabend im Stuttgarter Wirtschaftspresseclub. „Sieben bis zwölf oder ein paar mehr sind realistische Interessenten.“ Im August könnte Märklin seinen Angaben zufolge bereits verkauft sein. „Im April fangen wir an mit den Verkaufsverhandlungen“, sagte er.
    Kommentare 1 Kommentar
    1. Avatar von Palme
      Palme -
      Hallo Micky,das mit den Mitarbeitern tut mir leid. In Zeiten wie diesen ist es gut, einen Job zu haben. Ich hoffe, das sie bald Arbeit finden.Für Märklin kann ich auch nur das Beste wünschen.GrußKurt