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Veröffentlicht: 25.07.2010 08:47
BERN - Die Ursache des schweren Zugunglücks im Oberwallis, bei dem am Freitag eine Japanerin ums Leben kam und 40 Personen verletzt wurden, steht noch nicht fest. Laut den zuständigen Experten können sich die Untersuchungen noch über Wochen bis Monate hinziehen.
Die Untersuchungsstelle Bahnen und Schiffe (UUS) beim Bund geht verschiedenen Aspekten nach. Eine Auswertung des Fahrtenschreibers etwa solle zeigen, ob der entgleiste «Glacier Express» zwischen Lax und Fiesch zu schnell gefahren sei, sagte Walter Kobelt, Chef der UUS, in einem Interview mit der Zeitung «Le Matin Dimanche».
Züge fahren wieder
Ab Montag sollen die drei entgleisten Bahnwagen untersucht werden. Sie waren am Wochenende geborgen und in ein Depot überführt worden. Am Unfallort sind die Gleisanlagen vermessen worden, und ein Geologe wird den Untergrund unter die Lupe nehmen. Die Abklärungen können laut Kobelt Wochen bis Monate dauern.
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