Hallo Zusammen
Ja Freddy da hast du recht jeder muß selbst wissen was er möchte
darum nennt man es auch philosophien
nach dem motto
DES MENSCHEN SEIN WILLE IST SEIN HIMMELREICH
Gruß Volker![]()
Dies ist eine Diskussion über Philosophie & Modellbahn im Verschiedenes Forum, Teil der Über uns... Kategorie; Hallo Zusammen Ja Freddy da hast du recht jeder muß selbst wissen was er möchte darum nennt man es auch ...
Hallo Zusammen
Ja Freddy da hast du recht jeder muß selbst wissen was er möchte
darum nennt man es auch philosophien
nach dem motto
DES MENSCHEN SEIN WILLE IST SEIN HIMMELREICH
Gruß Volker![]()
Hallo zusammen
Mein Projekt:
Probiere einen kurzen Überblick über "das Geplante" zu geben.
Überschneidungen mit anderen Beiträgen lassen sich dabei leider nicht vermeiden.
Seit noch nicht so langer Zeit steht mir nun ein Raum für die Modellbahn zur Verfügung.
Was mir momentan fehlt, ist vor allem die Zeit mit der Umsetzung zu beginnen
Geplant ist ein "freier Auslauf" für meine Modellbahnsammlung in H0 Wechselstrom.
Es ist eine Anlage geplant, die in Elementen aufgebaut wird.
Diese Elemente werden in Zungenform angeordnet, in Anlehnung an US-Anlagen.
Die Basishöhe wird unterschiedlich sein.
Das bestimmende Hauptelement wir eine Höhenwendel die in einer Ecke untergebracht wird.
Die mehretagige Ausführung ist geplant.
Der Bau erfolgt in Etappen, Element um Element.
Zuerst werden die Gleise "nach Plan" auf einem Brett ausgelegt und die Ausführbarkeit überprüft, erst nach Probefahrten auf dem Provisorium kommt das spätere Trassenbrett und die effektiv verwendeten Gleise dazu.
Die Bauten werden wohl erst als Karton-Vorabmodelle hingestellt.
Zu dem Zeitpunkt muss bereits die automatisierte Steuerung definiert und installiert werden.
Der Bau der Wendel kann vorerst unabhängig vom Rest erfolgen und parallel zu den anderen Arbeiten ausgeführt werden.
Die Anlage besteht zu 90% bereits im Computer.
Ich betrachte das als nicht bindenden Entwurf und fürchte, dass manches nicht wie geplant gebaut werden kann.
Das Herz der Planung wird eindeutig der Bahnhof Basel-SBB.
- Wo: Basel
- Wann: Epoche III-IV (ich liebe die 50er und 60er Jahre)
Die Verbindungsbahn über den Rhein zum Badischen-Bahnhof.
Muttenz, der Rangierbahnhof. Die Hafenbahn.
Es wird eine Stadtanlage, ohne Berge und Landschaft. Umsomehr wird hoffentlich die "schmutzige" Industrie der Zeit und viele regional-typische Betriebe das Geschehen dominieren.Noch heute kann ich, wenn ich mich konzentrier, die guten und üblen Gerüche des Hafens wahrnehmen.Die Bahn-Abläufe bestimmen den Inhalt!
Da rangiert die Dampflok ein paar Wagen über die Strasse und die nebenanliegende Brücke, vor der Barriere musste ich auf dem Velositzli warten und hatte fürchterliche Angst vor dem schwarzen Ungetüm das da schnaubend, dampfend und mit hämmerndem Lärm riesig vorüberzog.
Dann die unterschiedlichen Erdölprodukte der abgestellten Kesselwagen-Zügen, die stanken!
Die Kohlenberge mit ihrem Geruch und nebenan die Getreidesilos.
Weiter weg die riesigen Tanks und weiter drüben das Gaswerk mit dem Gastank zur Stadtgasproduktion und Versorung der ganzen Stadt.
Unterwegs die Chemie-Produktion mit ihren, nochmals ganz anderen, üblen Gerüchen.
Dieses, wohl verklärte, Bild, ist mein Ziel darzustellen.
Drei Länder und jeweils Personen- und Güterbeförderung.
Die Rheinschiffahrt, die Industrie, Tram und Trolleybus in der Stadt, ...
Vieles wird nur so am Rande angedeutet werden können.
Als Material kommt zuerst das umfangreich vorhandene Schienenmaterial zum Einsatz. Märklin M, K-alt und K-neu.
Auf keinen Fall kann Märklin-C-Gleis verwendet werden. Hier hatte ich mir bereits zu Beginn bei Erscheinen ein stattliches Probeensemble zugelegt. Leider musste ich feststellen, dass manche alte Fahrzeuge nicht darauf fahren.
Als weitere Alternative sehe ich noch Code-100 DC-Gleise (bis zu Selbstbaugleisen), die dann mit Pukos ausgerüstet werden würden.
Das lass ich noch auf mich zukommen. Erst der Probebetrieb wird zeigen, wo und wie ich noch mit M-Gleisen arbeiten kann, der Steuerung wegen.
Die Ausführung wird sicher nicht "100% Modell", maximal, denke ich, wird es Halb-Modell-Darstellung.
Das eine oder andere Modul werde ich aber bewusst im Stil der Modell-Anlagen der Sechzigerjahre ausführen, "nachempfunden" statt Modell-Bau.
Ob alles Material, das ich geplant und zusammengetragen habe, wirklich wird zum Einsatz kommen können, das zeigt sich dann erst.
Der Betrieb
soll als automatischer Basisbetrieb erfolgen.
Dazu kommt halbautomatischer, manuell ausgelöster Zusatzbetrieb und
manueller "Spassbetrieb".
Die Anlagensteuerung wird grundsätzlich auf herkömmlicher Blockstrecken-Steuerung basieren, als Speisestrom kann aber auch Digital zugeführt werden. Da suche ich noch immer eine evtl. bessere Lösung als die gefundene.
Leider muss der definitive Entscheid aber vor verlegen der ersten Gleise erfolgen.
In welchem Umfang wirklich Tram und Busbetrieb dargestellt werden kann, zeigt sich erst beim Bau. Aber auf jeden Fall vollautomatisch!
Vorerst mal Pause. Weitere Details evtl. später...
Bis dann
Gruss
Freddy
Geändert von Freddy (28.09.2008 um 00:32 Uhr)
Viele Grüße,
Der Bär
Warum habe ich dieses Thema gewählt?
Nun, so ganz klar ist es mir nicht.
Vermutlich möchte ich die Bilder der Vergangenheit festhalten.
Fotos kann ich heute von der Vergangenheit keine mehr machen.
Bilder malen kann ich leider auch nicht, das wär vielleicht noch eine Alternative.
"Loisl" war da so ein wunderbarer Künstler, seine Bilder werden mir fehlen!
Vermutlich möchte ich die Bilder der Vergangenheit festhalten...,
will heissen die Erinnerungen die noch da sind oder wieder kommen, festhalten in einer "dreidimensionalen Fotographie".
Das Resultat wird natürlich kein reales Foto sein, sondern ein idealisiertes;
also ein dreidimensionales Gemälde, so gut wie ich es zu rekonstruieren vermag mittels Erinnerungen, Fotos und anderen Informationen.
Da drin werden dann auch Empfindungen konserviert sein, die ich mal hatte oder heute meine gehabt zu haben.
Die Planung der Anlage beinhaltet also den betrieblichen Ablauf darzustellen, in die gegebenen beengten Platzverhältnisse eine Kellerbahn einzupassen und das ganze mit einem schönen dreidimensionalen "Gemälde" aus Erinnerungen zu dekorieren.
Das Ziel und die Kunst dabei ist also,
das Ganze als Komposition zu einem stimmigen Gesamtwerk zu vereinen!
Soviel zur Philosophie betr. Themenwahl.
Gruss
Freddy
Hallo Chrigi
Toll wie Du Dich da so vielschichtig, besonders auch mit der Modellbahn auseinandersetzt.
Hast Du für Dich keinen Platz für eine Unterdeckenmontage an Umlenkrollen?
Die Unterseite könnte zusätzlich mit kleinen Deckeneinbaulampen bestückt werden. Je nach Interesse der Familie und Möglichkeit der Wohnumgebung ist sowas im Schlaf- oder Wohnzimmer machbar.
Wie gesagt, das hängt dann aber schon sehr von der Wohnumgebung und der restlichen Familenmitglieder (speziell dem Einen!) ab.
Solche Beispiele gabs schon in den diesbezüglichen Fachzeitschriften.
Familienrat einberufen und Projekt ausarbeiten!
Die Decke würde bei Anlage oben ca. 40cm (abhängig von Deiner Anlage) tiefer gehängt...
Z.B. über einem Bett könnte so eine Anlage entstehen, die aussen ca. 2,2 x 2,2m (oder auch mehr) misst, eine Bautiefe von 80 cm liesse dann eine Serviceöffnung und "Hintergrundgestaltung" von 60cm zu.
Die Art rundum zu gehen würde weiterhin bis zu drei unterschiedliche Ansichten ermöglichen...
Wenn also Zeit und Geld nicht das Haupthindernis sind und der ganze Rest der Familie mitzieht, hast auch Du vermutlich bald Deine ganze eigene kleine Welt.
Gruss
Freddy
Hallo Zusammen
Meine Modellbahn Philosophie lässt sich in wenigen Sätzen zusammen fassen:
Ich kann mich am Abend vor meine Modellbahn setzten und dabei den altags Stress vergessen ein Paar Züge Darauf fahren lassen,von anderen Zügen treumen "wie würde wohl ein ICE um die Kurve hier kommen?".
Kurz: In meiner Eigenen Kleinen Welt Leben.
Grüsse![]()