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Alte Dampflok

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#1
Hallo Allerseits

Meine Grossmutter war im Besitz einer alten Dampflok. Weil es ihr zu gefährlich war die Lok in Betrieb zu nehmen, wurde sie in einer Truhe verstaut und niemand von der Familie weiss nun wie sie zu betreiben ist. Ist es überhaupt realistisch die Lok ohne grösseren Aufwand in fahrtauglichen Zustand zu bringen nach ca 30 Jahren Winterschlaf? Ich habe zudem keine Anleitung oder ähnliches im Netz gefunden wie so eine Lok zu bedienen ist... leider sind auch keine Infos vorhanden zu Hersteller oder Alter oder so... vielleicht könnt mir jemand eine Nützliche Seite verraten mit Tipps zu Dampfloks? Und falls jemand etwas über den Hersteller oder Alter der Lok wüsste wäre ich natürlich auch nicht abgeneigt! Anbei drei Fotos, leider ist nicht so viel zu erkennen da die lok früher durch ein kleines Feuer etwas lädiert wurde...

Danke für eure Hilfe!

Robin
 

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teddych

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#2
Hallo Robin

Das scheint mir eine Ölgefeuerze Echtdampflok zu sein.

Ich selbst habe keine Erfahrung, weiss aber dass eine Dampflock nicht ganz einfach zu bedienen ist.

Im MEP Meilen gibt es Leite, welche mit solchen Maschinen umgehen können.

Gruss
Teddy
 
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#3
danke für die schnelle Antwort, das ist schon mal Hilfreich! Hab schon geahnt, dass das wahrscheinlich etwas kompliziert ist...

Gruss Robin
 

erwa20

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#4
Hallo Allerseits

Meine Grossmutter war im Besitz einer alten Dampflok. Weil es ihr zu gefährlich war die Lok in Betrieb zu nehmen, wurde sie in einer Truhe verstaut und niemand von der Familie weiss nun wie sie zu betreiben ist. Ist es überhaupt realistisch die Lok ohne grösseren Aufwand in fahrtauglichen Zustand zu bringen nach ca 30 Jahren Winterschlaf? Ich habe zudem keine Anleitung oder ähnliches im Netz gefunden wie so eine Lok zu bedienen ist... leider sind auch keine Infos vorhanden zu Hersteller oder Alter oder so... vielleicht könnt mir jemand eine Nützliche Seite verraten mit Tipps zu Dampfloks? Und falls jemand etwas über den Hersteller oder Alter der Lok wüsste wäre ich natürlich auch nicht abgeneigt! Anbei drei Fotos, leider ist nicht so viel zu erkennen da die lok früher durch ein kleines Feuer etwas lädiert wurde...

Danke für eure Hilfe!

Robin
Hallo Robin

Es wäre hilfreich wenn Du noch etwas mehr Informationen über das Modell hättest. Hast Du Schienen dazu? Wenn ja miss doch bitte mal den Abstand der Schienen nach. Im Hintergrung eines Fotos sind Wagen zu sehen, kannst Du ein Foto eines solchen Wagens hier zeigen, wenn möglich so das man gut die Seite mit den Puffern / Kupplung sieht? Schau mal nach ob Du auf der Unterseite der Wagen eine Herstellerbezeichnung / ein Firmenlogo findest. Das könnte Hinweise auf den Hersteller geben.

Schwierig zu beurteilen ob die Dampflok mit überschaubarem Aufwand zum funktionieren gebracht werden kann, kannst Du denn die Räder drehen (bitte vorsichtig probieren)? Zu dieser Dampflok müsste noch ein Tender (Kohlewagen) dazu gehören, noch vorhanden?
So vom ersten Eindruck her könnte das Vorbild dieser Lok in Frankreich unterwegs gewesen sein.

Hallo Robin

Das scheint mir eine Ölgefeuerze Echtdampflok zu sein.

Ich selbst habe keine Erfahrung, weiss aber dass eine Dampflock nicht ganz einfach zu bedienen ist.

Im MEP Meilen gibt es Leite, welche mit solchen Maschinen umgehen können.

Gruss
Teddy
Ein Oelgefeuertes Echtdampfmodell wäre ein rechter Exot. Üblich ist Brennsprit, Kohle oder Flüssiggas als Brennstoff für Echtdampfmodelle. Das abgebildete Modell scheint mir aus der Tin-Plate Zeit zu stammen, damals setzte man, mit wenigen Ausnahmen, auf Brennsprit als Brennstoff. Auf dem ersten Foto ist unterhalb des auffällig nach hinten stehenden Handgriff eines Hahn's ein Anschluss (Gewinde?) zu erkennen. Das wäre eine übliche Ausrüstung für solche Modelle, daran wurde die Brennstoffleitung vom Tender angeschlossen. Üblicherweise befand sich der Spritvorrat im Tender wo er etwas weiter weg von der Flamme und der Hitze des Kessels mitgeführt wurde. Der Brenner unter dem Kessel war meist ein Dochtbrenner mit 3 bis 5 Dochten. Achtung: Diese Dochten bestehen bei solch alten Modellen häufig aus Asbestschnur.

Im MEP fahren wir regelmässig mit spritgefeuerten Echtdampfmodellen, einige Klubmitglieder kennen sich damit gut aus. Eine Klubmitglied gilt auch als guter Kenner von Tin-Plate Modelleisenbahnen, die Chance herauszufinden um was es sich handelt wäre durchaus gegeben.

http://www.mep-net.ch/Kontakt
 

teddych

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#5

erwa20

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#6
Nun ja, ich würde jetzt mal nicht ausschliessen das Du recht haben könntest. Handelt es sich bei der Lok um einen Eigenbau wäre alles möglich.....
So lange wir hier nicht mehr über das Modell in erfahrung bringen können möchte ich mich auf nichts festlegen.

Ich übrigens auch nicht. Ich befasse mich erst seit einigen Jahren auch mit Echtdampfmodellen. So komplitiert (und teuer) wie manche Hobbykollegen immer wieder behaupten ist es auch wieder nicht.
 

Micky

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#7
Hallo,

ich tippe auf ein englisches Modell der Lok. Das Manometer ist von einer Firma GM & Co. Leider konnte ich darüber nichts finden.
 

erwa20

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#8
Hallo,

ich tippe auf ein englisches Modell der Lok. Das Manometer ist von einer Firma GM & Co. Leider konnte ich darüber nichts finden.
Das Manometer zeigt den Druck in Atm. an, das passt eher nicht zu einem englischem Manometer. Beim englischen Manometer müsste der Druck in PSI (Pound per Squareinch) angezeigt werden.
 

erwa20

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#9
Ich habe mir mal erlaubt das Foto mit dem Manometer zu vergrössern.

Zwischenablage-1.jpg

Das Manometer hätte einen Gewindeanschluss, wurde aber mittels Lötverbindung mit dem Dampfrohr verbunden. Ausserdem fehlt der nötige Syphon vor dem Manometer. Das lässt entweder auf eine nicht sehr professionelle Reparatur oder auf einen Eigenbau schliessen. Das GM&Co würde ich als Gebrüder Märklin & Co sehen.

Ich habe hier mal 2 Versiomem von Märklin Spur 1 Dampflokomotiven gefunden:

http://www.historytoy.com/Maerklin-PLM-2031-Lokomotive

http://www.historytoy.com/maerklin-...okomtive-gruen-und-schwarz-handlackiert-achsf

Mir scheint von der Bauart her würde das passen. Die abweichende Lackierung und Beschriftung könnte eine Variannte sein welche ab Werk handlackiert ausgeliefert wurde oder beides wurde später verändert / ausgebessert.
 
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#10
Hallo Zusammen!

Erstmals danke für all die Antworten! Ich war in letzter Zeit etwas beschäftigt und bin nicht dazu gekommen mich um die Lok zu kümmern. Ich habe danke eurer Hilfe herausgefunden was für eine Lok es ist. Und zwar handelt es sich um die spiritusgefeurte Märklin P.L.M. 4021 welche vor gut hundert Jahren hergestellt wurde. Ich hab sie sogar schon zwei mal eingefeuert, was einfacher ging als erwartet. Am Anfang noch etwas eingehockt von gut 30 Jahren nichtgebrauch, läuft sie jetzt schon besser mit dem nötigen Öl und etwas WD40... Hat schon richtig Spass gemacht, obwohl sie auf der Schiene noch nicht gefahren ist weil die nötige Kraft noch fehlte. Über das Manometer habe ich auch noch nichts genäueres herausgefunden, es scheint aber nicht ganz zu funktionieren, da die Anzeige sich kaum verändert. Zudem ist die Anzeige für den Wasserstand im Kessel vielleicht etwas verkalkt, da sie etwas eratisch schwankt... Für die die es interessiert füge ich noch einen Link zu einem Video hinzu. Danke noch mals und ein schönes Wochenende!