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Be 4/4 von Liliput digitalisieren

Jimmy

Jimmy

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Hallo miteinander

Habe ein paar angekündigte Umbauten wieder weggelegt und mich dafür der Be 4/4 von Liliput angenommen. Dieses Modell wurde kürzlich von Fulgurex neu präsentiert, doch fehlt mir für diese neue Lok schlicht das Kleingeld.

Be_7.jpg

Be_6.jpg

Auf dieser Lok fuhr früher noch mein Vater. Ein dazugehöriger Wagen steht heute noch im Depot Huttwil.
Huttwil.jpg

Man beachte die einseitige Verkürzung des Wagens, weil er anscheinend für die Schiebebühne im Depot Burgdorf zu lang war.

Geöffnet präsentiert sich folgendes Bild:
Be_2.jpg

Sieht nicht mehr ganz fabrikneu aus, aber das meiste kommt eh weg.

Hier noch eine Detailaufnahme zur Beleuchtung:
Be_4.jpg

Zuerst alles auseinander nehmen und im Ultraschallbad reinigen. In Einzelteilen ausgebreitet präsentiert sich die Lok dann so:
Be.jpg

Als nächstes mache ich mich mal auf die Suche nach einem Permanentmagneten.

Gruss Jimmy
 
Nr. 13465

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Jimmy,

diese Liliput Be 4/4 ist die im Originalzustand? Ist das allenfalls ein früherer Umbau auf Wechselstrom? Ich führe leider nur eine Kleinbahn Be 4/4 in meinem Fundus.

Sehe ich das richtig, das die Motorwelle bei dieser Liliput-Lok senkrecht steht?

Viel Spass beim Umbau,

Christoph
 
Jimmy

Jimmy

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Jimmy,

diese Liliput Be 4/4 ist die im Originalzustand? Ist das allenfalls ein früherer Umbau auf Wechselstrom? Ich führe leider nur eine Kleinbahn Be 4/4 in meinem Fundus.

Sehe ich das richtig, das die Motorwelle bei dieser Liliput-Lok senkrecht steht?

Viel Spass beim Umbau,

Christoph
Lieber Christoph
Herzlichen Dank. Ja, diese Be 4/4 ist original AC. Habe aber zur Sicherheit noch einmal nachgeschaut, dass sie wirklich von Liliput ist:

Be 12.jpg

und ja, die Motorwelle steht senkrecht. Ich zeige ein Bild davon bei der weiteren Dokumentation des Umbaus.

Gruss Jimmy
 
Jimmy

Jimmy

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Hoi miteinander

Einen passenden Permanentmagneten habe ich bei einem Händler gefunden.

Be 16.jpg
Der wurde angeblich vor langer Zeit von Märklin hergestellt. :music049:

Passt sehr gut auf den Motor und hier das Bild für Christoph mit der senkrecht stehenden Motorwelle:

Be 14.jpg

Einzig der Motorenschild passt nicht ganz:

Be 13.jpg

Hier muss der Kunststoff um den Magneten etwas abgetragen werden, so dass das passt:

Be 15.jpg

Et voilà! :g030:

Gruss Jimmy
 
Nr. 13465

Nr. 13465

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Ich bin ganz überrrascht.

Tatsächlich, die Liliput Be 4/4 der Emmental-Burgdorf-Thun-Bahn (EBT) gab es auch in Wechselstrom. Danke für den entsprechenden Hinweis. Mein Blick in einen älteren Old Pullman Katalog hat mich ganz schön in Stich gelassen.

Hier noch zwei interessante Links zum Thema von der Privaten Internetseite BlechUndGuss von Stephan Wenger:

- BlechUndGuss: Be 4/4 EBT grün
- BlechUndGuss: Be 4/4 EBT braun

Bei bestem Wetter und einem Glas Wein wünscht Euch Christoph noch einen schönen Abend
 
Jimmy

Jimmy

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Hallo miteinander
Nach einer längeren Pause geht es wieder weiter.
(Musste meine Zeit für unsere Modul CH88 für die Grossbahnausstellung und dann für das alljährliche Teppichbahning einsetzen.)
Inzwischen habe ich einen mLD3 Funktionsdecoder von Märklin eingesetzt und will als nächstes die Lampenfassungen mit den Glühbirnchen ersetzten. Dies weil die Fassung auf einer Seite mit der Masse verbunden ist, was zu störendem Flackern im Digitalbetrieb führt.

IMG_9338.jpg

Gruss Jimmy
 
LRZ 14

LRZ 14

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Salut Jimmy

Bringst du noch einen Pufferkondensator rein?
Der mLD3 hat den Anschluss schon drauf.
Meine umgebauten ehemaligen Delta-Loks bekommen wenn immer möglich so einen Kondensator.
Ich habe es noch nie bereut...

Der Motor erinnert mich sehr stark an einen alten Märklin-Motor. Hmmmm.
 
Jimmy

Jimmy

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Hallo LRZ 14

Pufferkondensatoren hatte ich bisher nicht verbaut. Wäre aber vielleicht eine Überlegung wert.
Verfasse doch einen eigenen Beitrag dazu, so dass du und andere von den Erfahrungen berichten können.

Gruss Jimmy
 
Jimmy

Jimmy

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Hallo miteinander

Statt der Glühlämpchen gibt es Glimmlampen mit Sockeln und die will ich mal hier versuchen einzubauen.
Den Sockel löte ich auf eine kleine Leiterplatte, die ich zuerst zurechtschneiden musste:
IMG_9415.jpg

Mit angelötetem Sockel und Litzen sieht das dann so aus:
IMG_9417.jpg

Das wird dann mit einem kleinen Stück Teppichklebeband am Boden festgeklebt.

Und wenn ich schon dabei bin, gibt's auch noch grad neue Haftreifen:
IMG_9424.jpg

Fertig eingebaut sieht es jetzt so aus:
IMG_9425.jpg

Jetzt noch alles austesten und wieder zusammenbauen:
IMG_9426.jpg

Das wär's eigentlich. Doch die Laufeigenschaften des alten Motors sind wirklich ganz schlecht!
Für den dreipoligen Ankermotor hatte ich keinen Ersatz und musste etwas zusammenstellen. Bei den umgerüsteten Märklin Loks hatte ich jeweils auch einen neuen Hochleistungsmotor verbaut, was ich bisher nie bereut hatte.
Hier werde ich vermutlich auch schauen müssen, ob es irgendwo einen guten Ersatz gibt.

Gruss Jimmy
 
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M.E. liegt des Übels Kern nicht nur beim Motor, sondern auch im nachgeschalteten Getriebe.

Mein ehemaliger Lehrmeister (eidg. dipl. Mechanikermeister!) war 1967/68 der Meinung, Ursache der schlechten Laufeigenschaften sei die senkrechte Lage der Motorachse, weil dadurch die Wirkung des Schmieröls (durch die Schwerkraft) nicht lange anhält. Ich glaube inzwischen - einige Jahre später - ein besserer Motor und ein Getriebe von besserer Qualität seien zielführender.
Hat jemand, z.B. sb, jemals Ersatzgetriebe/-motor angeboten?
 
LRZ 14

LRZ 14

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Salut
zumindest auf der Seite Motorschild hat es vielleicht Platz für ein Kugellager?
Das vermindert das Losbrechmoment beim Anfahren erheblich.
Meine letzten Umbauarbeiten mit Motoren von Märklin mit 5-poligem Rotor und Kugellagern laufen nun seidenweich.
 
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Umbauarbeiten mit Motoren von Märklin mit 5-poligem Rotor und Kugellagern
Salü Stefan

Dein oben erwähntes Umbauprinzip ist nachvollziehbar. Aber: Müsste dann nicht irgendwie die Rotorachse verlängert werden?
 
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