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Betrieb in Epoche IIIb


cnob

Bahnlehrling
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#23
Hallo René

Habe diesen Thread erst jetzt entdeckt. Auch ich möchte ein Lob aussprechen, sehr schöne Anlage, gefällt mir sehr!

Ich habe gerade ein bisschen die Epoche III entdeckt. Nebst dem bereits vorhandenen modernen Material der 1980er bis heute bin ich momentan am aufrüsten.
Habe selber die Bm 6/6 als Epoche III-Version von L.S. Models (17006-S). Die Bm 4/4 des gleichen Herstellers ist u.a. als Epoche III-Version (17060-S) ebenfalls schon bestellt. Auch ist bereits entsprechendes Wagenmaterial vorhanden.
Generell fasziniert mich die Vielfalt alter und neuer Fahrzeuge und Wagen in dieser Epoche ungemein. Auch die Industriethematik mit seinen Rangiermöglichkeiten finde ich gerade in dieser Zeit sehr spannend. Dazu gibt es auch einen interessanten Anlagenvorschlag von Loisl im "LOKI" 5 / 6 aus dem Jahre 2006.

Gruss

Cyrill
 

plusplus

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#24
Hallo Cyrill

Danke! Die Bahnepoche meiner Jugendzeit hat halt ihre Spuren hinterlassen... Momentan bastle ich an einer entsprechenden Fahrleitung (Vorbild aus der Zeit der Elektrifikation des Mittellands, in etwa wie im ehemaligen Kreis 3).

Muss mal LOKI 5/6 2006 hervorsuchen.

Gruss
René
 
Zustimmungen: cnob

plusplus

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#25
Hallo allerseits

Trotz sommerlicher Hitze ging's mit meinem Anlageteil "Industrie mit Anschlussgleise" ein wenig vorwärts:
  • Die Fahrleitungsmasten sind im Rohbau fertig. Demnächst werden sie gespritzt und, sofern nötig, patiniert. Ebenso muss ich die entsprechenden Betonsockel fertigstellen...
  • Die diversen Segmente des Metallgeländers inkl. der/des Eingangstüre/-tors (Pola) zum Gelände der "Seifenfabrick" müssen eingepasst und anschliessend eingefärbt werden
  • Viele Details sind vorbereitet, z.B. Sitzbänke, Abfallkübel, Fahrplanaushang u.ä. auf dem einfach gehaltenen Perron (Juramergel) der Haltestelle. Nicht zu vergessen die Weichenlaternen mit Stellbock, Abdeckbleche über dem Weichenschloss, die Stöckli (Sicherheitszeichen), diverse Fahrleitungstafeln ...
Anbei schon mal zwei Fotos einer "Stellprobe".

Gruss, ++

_b_161029_Seifenfabrik 20_red.jpg
_b_161029_Seifenfabrik 19_red.jpg
 
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#26
Sehr schön und harmonisch gelungen, freue mich auf weitere Aktualisierungen. Besonders die Fahrleitungsmasten interessieren mich sehr. Sind die Teile vom Modellbaustudio Born?
Gruss
Urs
 

plusplus

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#29
Sehr schön und harmonisch gelungen, freue mich auf weitere Aktualisierungen. Besonders die Fahrleitungsmasten interessieren mich sehr. Sind die Teile vom Modellbaustudio Born?
Gruss
Urs
Hallo zusammen

Vorab danke ich euch allen für eure Feedbacks.

Urs: Die Fahrleitungsmasten sind Eigenbau, ausg. die grünen Isolatoren, die sind von WABU. Ich habe die entsprechenden Messingprofile - unter Verwendung einer 'gelochten Lötplatte mit Stahlstiften' als Lötlehre - soweit möglich weichgelötet. Wo das Risiko bestand, dass beim Weiterlöten bereits vorhandene Lötstellen wieder gelöst werden, habe ich anschliessend mit Zweikomponentenkleber weitergearbeitet. N.B.: Idealerweise sollte man die Kombination Hartlöten der groben Teile mit anschl. Weichlöten der Kleinteile anwenden; ich bin zum Hartlöten leider nicht eingerichtet. Im vorgängigen Beitrag #7 ist übrigens der Prototyp meines Fahrleitungsprogramms abgebildet.
Wem das bestehende Sommerfeldt-Programm nicht gefällt oder wem's nicht zweckmässig erscheint, dem würde ich empfehlen, allenfalls mal das Fahrleitungsprogramm von Born anzuschauen.

Nachfolgend noch ein paar Aufnahmen von der Stellprobe der Fahrleitungsmasten vor dem "verzinken" mit der Spritzpistole. Auf diesem Teil der Anlage werde ich aus rangiertechnischen Gründen keinen Fahrdraht spannen - das Risiko eines Streckenunterbruchs infolge "Fahrleitungstörung" wäre zu gross. Also, auch hier muss ich einen modellbahnerischen Kompromiss eingehen ...

Gruss, René

_b_161030_Fabrik 22_red.jpg

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plusplus

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#31
Ae 4/7 Epoche III

Soeben wurde mir bekannt gegeben, dass PIKO per 3. Quartal eine Ae 4/7 Ep. III ausliefern will.

Link:
http://www.bahnonline.ch/bo/blog/19274/piko-h0-neuheiten-2017.htm

Bei der abgebildeten Nr. 10990 handelt es sich übrigens um eine MFO mit elektrischer Bremse und künstlich verlängerter LüP, siehe Eichenbalken zwischen Rahmen und Puffer (dadurch wurde das nach oben limitierte Gewicht/Meter nicht überschritten). Diese Lokversion konnte nicht in Doppeltraktion verkehren!
In der Westschweiz wurde diese Lok ihrer eigenartigen Schaltgeräuschen wegen auch "töff-töff" genannt.

Gruss, ++
 

Eisenbahner

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#33
Hallo René
Ich bin begeistert von Deiner Arbeit! Die Anlage mit den Gebäuden hast Du sehr stimmig hinbekommen! Und es ist in der Tat so: Es braucht nicht riesige Flächen um solche Kunstwerke zu erschaffen! Ich habe schon öfters kleinere Anlagen gesehen, welche mit sehr viel Leibe zum Detail und einer guten Beobachtungsabe geschaffen wurden. Zu diesen gehört zweifelsfrei Dein (Kunst-)Werk!
 

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#34
Merci Adrian!

Wie du siehst, von meiner im Aufbau befindlichen Anlage ist nach 40 Jahren Bauzeit gerade mal dieser 225 x 34 cm grosse Teil in der von mir anvisierten Ausgestaltung annähernd fertig. Es kann halt nicht jeder ein Josef Brandl sein, welcher in relativ kurzer Zeit grosse Modellbahnkunstwerke auf hohem Niveau baut (er baut natürlich berufsmässig, aber trotzdem: Spitze!).

Inspiration für den oben erwähnten kleinen Teil mit div. Anschlussgleisen war nicht zuletzt auch die Gegend der GBS um Fischermätteli-Wabern bzw. Fischermätteli-Köniz, wo früher "massenhaft" solche Anschliesser zu finden waren. Sobald die Elektrifikation auf diesem Teil fertig ist, wird die Zu- und Abfuhr dort - nebst einem Seetal-Krokodil - auch von der Ce 4/4 311 erledigt werden ...
Zum Thema Beobachtungsgabe: Du bist diesbezüglich an der Quelle, also hol das Optimum raus, ich hab's auch so gemacht. Heutzutage kannst du übrigens mit der Kamera deines x-phone jegliches Detail, jegliche Szene digital festhalten, während ich mich früher mit einem kleinen Messband, Schreibzeug und Papier (i.d.R. Rückseite des Leistungsformulars) begnügen musste ;)

Gruss aus dem Estrich
René
 

Eisenbahner

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#35
Hallo René
Ich versuche mich bezüglich Details ran zu halten. Vielfach bediene ich mich natürlich auch von Bildern aus dem Netz. Aber ich finde es trotzdem eine Kunst, solche Details auch um zu setzen. Das bewundere ich an Dir. Aber ich denke dass das wie vieles andere auch eine Übungssache ist... ☺
 

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#36
Hallo Adrian
Natürlich "ist noch kein Meister vom Himmel gefallen", deshalb: Augen auf! Das Vorbild wie auch das Internet bieten ja eine riesige Auswahl an Motiven und Szenen, dazu brauchts ein bisschen Vorstellungsvermögen, das richtige Material und die richtige Anwendungstechnik (!) und schon klappt's. Zudem: Der allg. Landschafts- und Gebäudebau ist nicht zwingend von Bahnmotiven abhängig - schau mal bei bekannten Modelleisenbahnern wie Le Plat, Chocholaty, Nouaillier oder Brandl (z.B. "Bauen wie Brandl 2. Teil"):

https://shop.vgbahn.info/eisenbahn-journal/shop/r,Brandls+Traumanlagen_-n150

https://www.google.ch/search?q=Mode...QsAQIQg&biw=1920&bih=916#imgrc=9ZqCTXIoajRuyM:

Und sei selbstkritisch: Wenn das Resultat mal nicht so ist, wie's sein sollte: Stechbeitel, Schaber, Schmirgelpapier und Staubsauger oder was auch immer und weg damit... All meine Erfahrungen und "Rückschläge" an dieser Stelle aufzuführen, würde allerdings zu weit führen ;)

Ich bin überzeugt, dass auch du "bei den Leuten bist" - die Fotos bei der Bietschtalbrücke weisen schon mal in die richtige Richtung und last but not least: Es soll auch noch ein bisschen Spass machen!

Gruss aus dem Estrich, weitere Fotos folgen demnächst,
René
 

plusplus

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#37
Hallo allerseits

Die langersehnte Elektrifikation des kleinen Bahnhofs mit Anschlussgleisen ist abgeschlossen. Ich habe aus praktischen Gründen nur die Hauptgleise elektrifiziert (somit können die 'Anschlussgleisbesitzer' bei mir viel Geld sparen - ganz entgegen dem Vorbild).
Um allfälligen Fragen gleich vorzubeugen: So schön wie es wäre, aber ich werde keinen Fahrdraht spannen. Einerseits sind die schmalen Masten (H-Profil 2.5 mm) statisch gesehen nicht stabil genug, andererseits besteht ein grosses Risiko, bei dem intensiven Rangierbetrieb durch die Eingriffe von Hand (entkuppeln) den Fahrdraht zu beschädigen.

Ebenfalls montiert wurde der Metallzaun der Seifenfabrik. Bahnseitig sind nun die Handweichen mit drehbaren Laternen (à la Linthwil) und den Sicherheitszeichen ausgerüstet worden. Weitere Details folgen und können jeweils den Fotos entnommen werden.

_b_170419 Elektr fertig_8308.jpg
 
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#38
Schade, dass Du den Fahrdraht nicht montieren möchtest, die leeren Masten/Ausleger stehen so irgendwie "verloren" da:kratz:.
Ansonsten sehr schön und detailiert gebaut :cheesy:.

Gruss Christian
 
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#39
Hallo Rene

Ein tolles Foto! Eine herrliche Stimmung. Die Fabrikgebäude gefallen mir sehr. Hier sieht man das man mit wenigen Gleisen schon viel Betrieb machen kann.
Dass Du keinen Fahrdraht spannst finde ich jetzt nicht so schlimm. Denn die Betriebssicherheit ist so total gegeben als wenn man immer ständig um die Fahrdrähte wie auf Eiern Hantieren muss. Freue mich auf eine Foto mit einer E-Lok :).

En Gruess
Patrick