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Betrieb in Epoche IIIb


On3

Zugbegleiter
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#61
Lieber René

Wunderbar, genau dieses Detail fehlt bei meinen Toren beim Depot Bern noch. Bilder der Vorrichtung habe ich bereits auf der Seite von SBB Historic gefunden.

Gerade für Nichtbahner - wie mich - sind deine Hinweise enorm wichtig und hilfreich!

Schönen Tag
Marc

PS: Es braucht Conventions!!!! / bist du dabei?
 

plusplus

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#62
Hallo allerseits

Trotz schönem Sommerwetter und Fussball-WM: Mindestens einmal pro Tag kurz einen Blick auf die Modellbahn garantiert, dass man den Anschluss nicht verpasst ...

Nachfolgend ein paar Bilder zur Stellprobe des Komplexes "Zementfabrik" mit Verladestellen für Zementsilowagen und für gedeckte Wagen (Sackzement). Solche Aufnahmen lassen den Erbauer nicht zuletzt auch Fehler und Ungenauigkeiten erkennen - somit können solche vor der dem Finish und der definitiven Montage noch behoben werden (siehe z. B. defekte Fenstersprosse am Verladehaus hinten links oder div. noch zu spachtelnde Stellen ...).

_b_180623_Zementfabr 11 red.jpg

_b_180623_Zementfabr 12 red.jpg

_b_180623_Zementfabr 13 red.jpg

Bis zum nächsten Mal

René
++
 

Bogie CH

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#64
Hallo Rene
Es hat mich sehr gefreut, dich in Burdorf zu treffen! Das wird auf jeden fall wieder ein Hingucker mehr zu den anderen schon bestehenden feinen "Super-Modellbauteilen".
Bei mir hat der Bau einer weiteren Holzlok begonnen. Aus dem Jahr 1852........
HG Martin Bogie
 

plusplus

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#66
Hallo Barni

Das Vorbild meiner Bm 6/6 18506 gehört zur 2. Lieferserie. Das Modell kommt aus dem Hause LS-Models. Eigentlich ein Ep. IV-Modell, kann aber auch für Szenen der Ep. IIIb eingesetzt werden - der Unterschied liegt im Detail: Zugsicherungs-Magnete (Signum) und je nach Einsatzort Antenne für Rangierfunk ...

Gruss, René
++
 
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#67
Guten Abend Rene

Ich hab noch eine kleine Frage zur Bm 6/6. Da ich im Netz nichts darüber finde weisst du ev. das ;).

Die Prototypen hatten an der Front nur ein Gestänge ohne Blechverkleidung. Ab wann wurden diesen Loks die Blechverkleidungen verpasst?
Im Netz habe ich ein Bild gefunden wo eine Prototyp Bm 6/6 neben einer Serien Bm 6/6 stehen. Dies im Jahre1961.

scopeArchiv - Ansichtsbild

Ich hab ev. auch im Sinn wieder eine solche Lok zuzulegen jedoch weis ich noch nicht welche.

Gruss
Patrick
 

plusplus

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#68
Hallo Patrick

1954 wurden zunächst vier Prototypen in Dienst gestellt (Nummern 1501 bis 1504, später 18501 bis 18504).

1960/61 wurden die zehn Serienloks 18506 bis 18515 ausgeliefert. Optisch unterschieden sie sich von der Vorserie durch Abgasschalldämpfer auf dem Dach, geschlossene Geländer an den Rangiererbühnen sowie im Bereich der Vorbauten durch die geänderte Kühlluftansaugung und die entsprechend angepasste Anzahl der Revisionstüren.

18511_2170_B.jpg

18501 bis 18504 erhielten (vermutlich nach Ablieferung der Serieloks) nach und nach verschiedene Angleichungen an die Serie. Für den Modellbauer massgebend sind
- versetzen des Auspuffs mit Abgasschaldämpfer aufs Dach
- Blechverkleidung an den Rangierbühnen
Die Kühlluftansaugung wurde nicht geändert.

BM 6-6 18503 15.10.11 .JPG

Ab 1979 wurden Zugsicherung und Sicherheitssteuerung eingebaut.

Eine brauchbare Vorbildfoto des Auslieferungszustands von 18501 - 18504 habe ich auf die Schnelle nicht gefunden...

Gruss, René
 

plusplus

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#69
Hallo allerseits und hallo Patrick

Nachstehend noch eine Aufnahme aus Chiasso der Vorserienlok 18504 - Aufnahmedatum konnte ich nicht ausfindig machen: Auspuffanlage bereits der Serieausführung angepasst, Rangiergeländer noch in der ursprünglichen Ausführung. Eine Lok in diesem Zusatnd wurde meines Wissens mal in Linthwil fotografiert...

Gruss, René

ae0919a6f697b3cc05260dacbeb5ca27.jpg
 
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#70
Guten Abend Rene

Irgendwo habe ich diese Foto schon mal gesehen. Ein herrliches Foto. Vielen Dank für das Einstellen und die Infos über die Lok.

Ja, stimmt, diese war mal in Linthwil im Einsatz. Aus irgendwelchem Grund, weiss nicht mehr warum (glaub ich fand diese immer zu gross für Linthwil) habe ich diese abgegeben.
Aber hab schon eine im Visier :).

Gruss
Patrick
 

plusplus

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#71
Hallo zusammen

Im Hinblick auf die Gestaltung der Übergänge zwischen Diorama und Hintergrund habe ich lange studiert, wie ich den Bereich zwischen hinterem Anschlussgleis der Zementfabrik und der "Hintergrundkulisse" gestalten soll. Eine erste Stellprobe mit Faller-Hintergrundhäusern (im Rohbau) hat mich optisch irgendwie nicht befriedigt, auch aus Platzgründen war es schwierig, denn das zweite Haus rechts ragte in das Lichtraumprofil des Anschlussgleises. Das war Anfangs Sommer.

Die Variante Hintergrundhäuser hat mich nach div. (ebenso wenig befriedigenden) Versuchen mit Stützmauern nicht in Ruhe gelassen. Eines Tages hatte ich die Idee, das zweite Haus (rechts) um ca. 1 cm gegen den Hintergrund zurückzusetzen - und siehe da: optisch sah das Ganze bedeutend besser aus und da das Gleis keine Fahrleitung aufweist, wurde auch das Lichtraumprofil nicht mehr verletzt (mit 15 kV Fahrleitung wäre es allerdings gefährlich, sich auf dem kleinen Balkon aufzuhalten). Hier Fotos der definitiven Stellprobe:

_b_181113_Cafe LeFou 02_red.jpg

_b_181113_Cafe LeFou 01_red.jpg

Früher gab es in solchen Industriegegenden für das Feierabendbier der Arbeiter oft eine kleine Quartierbeiz. Die Original-Faller-Weinstube des linken Haus mutierte zum CAFE LE FOU (Café zum Spinner). Was noch fehlt, ist eine für die 50er- und 60er-Jahre typische Bierreklame; und ohne jemandem auf die Zehen treten zu wollen: Solche (fast nicht geniessbare) Gebräue gab es in der Region des Arc Jurassien zu dieser Zeit doch einige ...

_b_181113_Cafe LeFou 03_red.jpg

Gewisse Fehler beim Bau kommen auf Fotos erbarmungslos zum Vorschein: Das Rohr des Schlots zur Esse der Schlosserei/Schmiede (Vordergrund) hätte ich vor dem Einfärben und der Montage noch aufgebohren sollen. Nun, lassen wir's halt, wie es ist.

Bis zum nächsten Mal

René
++
 
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#73
Guten Abend Rene

Aja, das sind ja die Reliefhäuschen von Faller. Von denen liegen bei mir auch Bausätze irgendwo in den Kisten. Könnte für mich auch eine Option sein.

Diese machen sich sehr gut auf Deiner Anlage und sieht gut aus.
:thumbsup:

Der Name von der Beiz - sehr orginell :D:D:thumbsup:
 

Bastler

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#74
Hoi René

Sieht prächtig aus (auch wenn die Wohnlage wohl nicht besonders attraktiv wäre ;)); Tipp für den Schlot: verlängere diesen noch mit einem Rauchfang, den kannst du einfach aufsetzen.

Gruss Barni
 

plusplus

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#75
Hallo Urs, Patrick und Barni, danke!

# Patrick: Ich hätte sonst noch einige dieser Reliefhäuser auf Vorrat, habe diese mal auf einer Börse "fast geschenkt" bekommen.

# Barni: Danke für den Tipp, muss mal schauen, was noch so rumliegt. A propos Wohnlage: Solche Situationen waren früher nicht selten, auch heute sind ab und zu solche "Zeitzeugen" noch zu finden - meistens aber eher als Abbruchobjekte...

Gruss, René
 

Bogie CH

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#76
René

Ganz toll finde ich einfach diese Stimmung, die entsteht, wenn man mit ganzem Herzen und sehr viel Geschick diesen Charm einer doch schon vergangenen Zeit herbeizaubern kann.....

Martin Bogie
 
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Hallo miteinander,
diese Fallerhäuschen machen sich auf unseren Anlagen sehr gut. Ich habe diese teilweise in der Mitte geschitten, oder nur die Front verwendet, so hat sich eine ganze Reihe daraus ergeben. So kann auch eine grössere Stadt entstehen. Wichtig scheint mir der Einblick. Das ganze muss so gestaltet werden, dass die Häuschen gar nicht oder nur teilweise von der Seite zu sehen sind. Ich meine Rene ist dies sehr gut gelungen.
Siehe auf meiner HP: Tannwil Altstadt
Gruess Naldo
 

plusplus

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#79
Hallo Naldo

Sieht gut aus, die Altstadt von Tannwil - insbesondere gefällt mir, dass die Perspektive auf den Fotos stimmt; das in den Griff zu bekommen, ist grundsätzlich nicht immer einfach.

Den von mir verwendeten Bausätzen der Faller Hintergrundhäuser liegen halbe und ganze Seitenwände bei. Somit hat man zum Positionieren der Häuser vor dem Hintergrund etwas Spielraum. Wichtig ist jedoch in jedem Fall, dass man die Schnittstelle zwischen dem dreidimensionalen Teil und dem Hintergrund optisch kaschiert. Im Falle des CAFE LE FOU habe ich links ein (zweiflügliges) Holztor und hinten in der Ecke etwas Silouette-Baum angebracht (in der endgültigen Version wird natürlich ein höherer Baum gepflanzt). Die rechte Seite der beiden Häuser ist nur aus der Vogel- bzw. Drohnenperspektive sichtbar, also Handlungsbedarf zum Kaschieren eher gering...

Bleibt nur noch, die Schatten der dreidimensionalen Objekte auf dem Hintergrund zu entfernen - bei mir leider nur auf den Fotos möglich, wenn überhaupt. Für Dioramen bzw. Anlagen mit grösserer Tiefe würde ich unbedingt empfehlen, zwischen Diorama und Hintergrund eine Lücke von 7 - 10 cm freizulassen und den Hintergrund von unten her mit Leuchtstoffröhren auszuleuchten. Vielleicht hat ja der eine oder andere Modellbahnkollege diese Methode schon mal angewendet?

Gruss, René
++
 

Bastler

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#80
Hoi René

um die Schattenproblematik zu umgehen empfiehlt sich, das Diorama oder die Anlage von oben im 90-Gradwinkel mit LED-Flächenleuchten (z.B. OSRAM LED-Panel [vorbeugend: ich habe keine Aktien dort und es gibt auch andere Fabrikate :)]) zu beleuchten.

Gruss Barni