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Ergänzungen "Disentis" Spur 0m


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#1
Liebe Kameraden,
Benutzte die Schlechtwetter-Periode für einige Anpassungen und Ergänzungen im Bastelkeller.
Den Hintergrund oberhalb der Ausfahrt der MGBahn ergänzte ich mit der Dorfkirche "Sogn Gion", aufgebaut aus Polystyrolplatten und einem Kuppeldach aus Messingblech. Des weitere passte ich die Kuppeln der Klosterkirche farblich der Realität an. Hier einige Bilder dazu.
Beste Grüsse
Vincenz

P1070749.JPG
Aufbau des Kirchleins

IMG_20180123_191941.jpg

Eingefügt im Dorchkern

IMG_20180124_082158.jpg

Aus der Perspektive

IMG_20180124_082117.jpg

Klosterkirche mit "neuem" Kuppeldach

IMG_20180124_082231.jpg

Gesamtansicht mit dem Bahnhof
 
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#2
Hallo Vincenz

Deine Gebäude machen einen sehr guten Eindruck! :tasty:

Nach was für Vorlagen baust Du Deine Gebäude? Nur nach Fotos? Hast Du Originalpläne?

Jakob
 
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#3
Hallo Jakob,
Meine Modelle entstanden anhand von Fotos, die ich meistens selbst vor Ort aufnahm. Keine Pläne, jedoch Skalierung der Fotos auf dem Papier. Als "Norm" dienten die 0m-Züge mit deren Abmessungen. Aus der Ferne kann man dies sehr gut sehen, de Züge im Bahnhof und dahinter das Kloster,in der Perspektive.
Dasselbe dann mit Blick aus dem Perron Richtung Dorf.
Beste Grüsse
Vincenz
 

plusplus

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#4
Hallo Vincenz

Deine Selbstbaugebäude sind sehr schön anzuschauen, insbesondere weil sie nicht "verniedlicht" werden. Frage: Wie bearbeitest du die Polystirolplatten? Ich selber schneide die vorgesehenen Schnittstellen mit dem Skalpell oder Cutter vor und breche die Platten danach. Die Genauigkeit lässt aber oft zu wünschen übrig; Nacharbeit mit Schleifpapier und Spachtel sind unerlässlich, selbst beim Ablängen von evergreen-Profilen ...

Freundlich grüsst,
René
++
 
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#5
Hallo René
Danke für das Lob, ist nur etwas Übungssache. Die Polystyrolplatten hatten eine Stärke von 1,5mm, bezogen bei Gerstäcker, Künstlerbedarf.
Zuschnitt mit Stahllineal und Teppichmesser, ziemlich tief. Dann einmal biegen, vor und zurück. Wird relativ exakt. Vor dem kleben die Stoßstellen mit der Schleiflatte oder Feile rechtwinklig nacharbeiten.
Kleben mit Aceton. Nahtstellen verschleifen, nicht mit Schleifpapier sondern mit verschieden groben Feilen. Ergänzend,, wenn notwendig, mit der Schleiflatte, wie im Flugzeug-Modellbau, ausgleichen. Oberflächen vor dem Spritzen ev. mit Schleiftuch verfeinern. Habe nie Spachtel gebraucht, nicht notwendig.
Weitere Fragen werde ich gerne beantworten.
Schönes Wochenende,
Beste Grüsse
Vincenz
 

plusplus

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#6
Hallo Vincenz

Danke für deine Tipps. Ich konnte vor Jahren Polystirolabfall (!) in Rollen (ca. 3000 x 1000 x 1 bzw. 1.5 mm) aus der ehemaligen Kunstofffabrik Gurit-Worbla in Ittigen organisieren. Vermutlich ist dieses Material etwas weicher als das üblicherweise im Modellbaubedarf erhältliche. Das könnte der Grund sein, dass die Bruchkanten oft reissen. Kleben mit Aceton habe ich noch nie versucht; ich verwende für feinere Profile und so Nitro, für gröbere Arbeiten im Hausbau einen handelsüblichen "Häuschenleim" (Faller u.ä.).
Spachteln und schleifen ist zugegebenermassen etwas aufwändig - aber irgendwie muss man halt zum gewünschten Resultat kommen ...

Siehe auch #20 in
Betrieb in Epoche IIIb

Ebenfalls schönes Wochenende
René
++
 

plusplus

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#8
Hallo Vincenz

Herrlich, diese Bhf.-Stimmung. Gleich wird auf Gleis 3 der Regionalzug von und nach Chur einfahren ...

Mein Fazit: Vorbildgerechte Stimmung gelingt auch ohne teures Material aus der Finescale-Scene, gepaart mit noch teureren Einzelstücken eines Profis. Obige Aufnahme ist der Nachweis, dass es mit Geduld und einem aufmerksamen Blick fürs Vorbild auch mit kleinerem finanziellem Aufwand geht. Wen stört schon das höhere Schienenprofil? ;)

Mit motiviertem Gruss
René