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Es geht wieder aufwärts mit dem Hobby Modelleisenbahn

Nr. 13465

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Es fragt sich bloss ob dies ein nachhaltiger Aufwärtstrend ist. Aber es könnte sein. Dies zeigt unter anderem die kontinuierliche Entwicklung des Start up Programms im Hause Märklin, zuletzt mit einer Anfangspackung mit LEGO-kompatiblen Bauelementen sowie der seit längerem geschickte Politik von Piko mit ansprechenden Modellen frei von Zurüstteilen zu einem günstigen Preis.

Jahrelang ging es herunter mit dem Hobby Modelleisenbahn. Die zeigte sich erst mit dem weitgehenden Verschwinden der Modelleisenbahnabteilungen aus den Warenhäuser, dann mit dem weitgehenden Verschwinden der kleineren Fachgeschäfte auch aus den Stadtzentren. Auch ist die Überalterung in den Modelleisenbahnvereinen nicht unübersehbar. Auch der Einbruch der Preise der Occasion-Modelleisenbahnen ist unübersehbar.

Schon lange zeigt FREMO wo es hingehen könnte mit dem Modelleisenbahn Anlagebau. Richtung Modulbau. Es könnte sein, dass der feste Grossanlagebau ein Auslaufmodell ist, es sei denn Grossanlagen werden zu kommerziellen Zwecken gebaut. Aber auch hier ist die Situation von Ausnahmen einmal abgesehen nach wie vor schwierig. Dass die Auflage der Zeitschrift LOKI zulegt und die Auflage der Zeitschrift Eisenbahn Amateur zurückgefahren werden musste zeigt auch, dass es nicht gut steht um die Vereine und Verbände. Wir entwickeln uns weiter zu Modelleisenbahner die selber etwas realisieren wollen. Frei von Auflagen von Dritten. Die Zeiten sind zudem nicht nur bei den Modelleisenbahnern vorbei sich in einem Verein längerfristig zu engagieren und gemeinsam etwas zu realisieren. Dies hat zur Folge, dass die heute noch neu gegründeten Vereine meiste sehr klein sind und sich nicht wirklich weiterentwickeln können.



FREMO Treffen zum 25-jährigen Vereinsjubiläum vom 4. bis 8. Oktober 2006 in der Hessenhalle in Alsfeld. GNU-freies Bild von Christian Lindecke von File:FREMO Alsfeld DSB NSB.jpg - Wikimedia Commons

Warum ich das so schreibe? Ich habe den Artikel «Es spricht: der Chef» von Tassilo Gruber in der Zeitschrift Modelleisenbahner, dem nach eigenen Angaben meistgelesene Magazin für Vorbild und Modell, von November gelesen und diesen Sommer an einer Ferienpass Aktion teilgenommen. Dort siehe ich meine Aussagen bestätigt nur in einer Aussage, die auch in diesem Artikel angesprochen wird bin, ich nicht einigt:

Es ist meinerseits eine nicht nachvollziehbare Ausrede, dass es weniger Modelleisenbahner gibt weil die Jungen nur mit dem Computer und dem Handy spielen. Es ist zwar schon so, dass die Jungen auch mit dem Computer und dem Handy spielen, aber mit genau diesen Computer und Handys können auch Modelleisenbahn-Anlagen gesteuert werden. Seit Beginn des Aufkommens der Digitalsysteme Mitte der 1980er Jahre war der Computer von Anfang an dabei. Auch mit dem Aufkommen der Smartfons um 2010 konnten Modelleisenbahn-Anlagen schon mit dem Handy gesteuert werden.

Wir hatten in den vergangenen Jahren, wenn nicht Jahrzehnten durchgehend interessierte Knaben und Mädchen am Hobby Modelleisenbahn. Es ist uns, aus meiner Sicht von Ausnahmen einmal Abgesehen, darum nicht gelungen die Jungen zu integrieren, weil wir diesen Knaben und Mädchen nicht den notwendigen Platz eingeräumt haben ihre Ideen einzubringen und zu realisieren. Wir müssen zwar den Jungen ein Vorbild sein aber wir dürfen diesen nicht vorschreiben wie sie Ihr Hobby auszuführen haben.

Bis zum nächsten Mal, dann mit einer Zusammenfassung des erwähnten Artikels der Zeitschrift der Modelleisenbahner

Siehe auch:

- Modelleisenbahner

Christoph

Meine Baustellen mit Stand Oktober 2019 im Modellbahnforum:
- Workshop gemeinsam Autos zurüsten - Modellbahnforum.CH
- Spannungswandler - Modellbahnforum.CH
 
Bastler

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Hoi Christoph

Wie recht du hast, Modellbahn ist an sich ja zum Spielen da und dabei möchte man sich nicht Vorschriften machen lassen.

Umso mehr schätze ich dieses Forum hier, denn obwohl ich kein Finescaler bin, habe ich auf meine Bastel-Beiträge praktisch immer nur positive Reaktionen erhalten und die Ratschläge die ich - gefragt oder ungefragt - bekommen hatte, waren immer im einem verständnisvollen und anständigen Ton. Weiter reicht das Spektrum hier vom blutigen Anfänger bis zu absoluten Koryphäen, und auch praktisch alle Sparten sind irgendwie vertreten.

Es ist also nicht erstaunlich, dass ich keine Vereinsmitgliedschaft benötige, um mich mit Hobby-Kollegen auszutauschen und um sie manchmal um Rat zu fragen. Persönliche Treffen schliesst das ja nicht aus, wenn ich da die Teppichbahner u.a. sehe, welche offenbar zusammen immer etwas auf die Beine stellen, oder auch Patrick, der mir sein Rangierdiorama ausführlich vorgeführt und erklärt hat, anlässlich des Remisenfestes.

Was nun allerdings die Fremomodule angelangt, so ist es halt schon so, dass derartige Demonstrationen von Riesenanlagen immer einen grossen Organisationsaufwand bedeuten und dass eben auch hier relative einengende Regeln (Modulgrössen und -anschlüsse, elektrische Ausrüstung, Fahrzeuge) zu befolgen sind, wenn man teilnehmen möchte - bezeichnenderweise fügst du ein über 13-jähriges Bild an. Ob die Fremo also noch heute so ein Erfolg sind, kann ich darum nicht beurteilen. Das Faszinierende an diesen Modulen ist wohl vor allem, dass man Riesenanlagen bauen kann, wo die Züge Kilometer machen können. Im einzelnen - wenn nicht gerade eine Folge von mehreren Modulen von einer Person gebaut wird - sind die Module halt je nach Hersteller vom Stil und der Formensprache her doch teilweise sehr unterschiedlich. Eine spannende Landschaftsgestaltung ist wegen der geringen Tiefe auch nur beschränkt möglich und so haben dann viele Module halt einfach eine relativ flache Landschaft und ähneln einander in der Themenwahl zu sehr. Für mich wäre das wahrscheinlich nichts, die Idee finde ich aber sehr gut.

Ich finde es von dir - und das muss auch einmal gesagt werden - auch besonders gut, dass du solche Themen ansprichst und dich ehrlich bemühst, mit deinen Artikeln etwas anzustossen.

Gruss Barni

p.s.: Danke noch für den Tipp betreffend OC FE 2/2 31. Habe dank deinen Hinweisen einen Plan im Netz gefunden, wenn er auch nur den Ablieferungszustand darstellt, sind doch die Masse so einigermassen bestimmbar. Weiteres muss halt dann mit Fotostudium oder schlimmstenfalls mit etwas Fantasie erarbeitet werden. Ich plane das Gefährt mit einfachen Mitteln in Spur 0 zu basteln und werde davon berichten, sobald etwas Zeigbares vorhanden ist.
 
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Hallo zusammen, Hallo Barni

Bei FREMO ist die Anzahl der Mitglieder von 1997 bis inklusive 2017 kontinuierlich und ununterbrochen von rund 600 auf rund 1900 gewachsen. Vorbildlicher könnte die Entwicklung der FREMO Mitglieder nicht sein. Sämtliche Austritte, aus welchen Gründen diese auch immer waren, konnten mit Neueintritten überboten werden.

Diese Angaben stammen aus einer Ausgabe der FREMO eigenen Hauszeitschrift HP1 Modellbahn aus dem Jahre 2018. Interessant ist auch die Aufteilung nach Länder: Deutschland rund 1330 Mitglieder, Österreich rund 60 Mitglieder, Schweiz rund 40 Mitglieder. Auffallend: Dänemark rund 130 Mitglieder, Norwegen rund 90 Mitglieder, Schweden rund 50 Mitglieder.

Diese Zahlen zeigen eines klar und unmissverständlich:

Es war in den schwierigen letzten 20 Jahren des Hobby Modelleisenbahn durchaus möglich zuzulegen, wenn man auf das richtige Produkt setzt. Richtig gelesen: Das richtige Produkt setzt. Zu Glauben man müsse nur warten bis die Zeiten wieder besser werden ist nicht richtig.

Ich denke FREMO vereinigt wesentliche Punkte die wir Hobby Modelleisenbahner uns wünschen:

- Grosse Modelleisenbahn-Anlagen
- Vorbildgetreu lange Züge
- Vorbildgetreuer Zugbetrieb

Wohl sollte man sich an gewisse Vorgaben halten, darunter auch eine etwas hohe Modulhöhe. Aber ansonsten kann etwas Plakativ ausgedrückt jeder machen was er will und niemand redet im hinein. Gerade letzteres ist heute ein entscheidender Nachteil vieler Modelleisenbahn-Vereine mit den festen Anlagen ohne wesentliches Potential zur Weiterentwicklung.

FREMO hat schon früh realisiert, dass bei den Modulnormen die Schnittstelle wesentlich ist. Was dazwischen gebaut wird ist im Grunde genommen egal.

Auch ist FREMO nicht nur Spur H0-lastig, sondern es gibt die Möglichkeiten auch in anderen Nenngrössen und Spurweiten mitzumachen.

Die FREMO Veranstaltungen sind ausschliesslich nicht öffentlich. Auf Anmeldung hin können diese Veranstaltungen dennoch besucht werden. Ich rate dringend davon ab solche Anlässe unangemeldet zu besuchen. Dies schliesst eine Kategorie an Besucher aus, auf die wir durchaus verzichten könne: Solche die über alles Herziehen und einem erzählen was sie alles geplant haben zu tun, wen man diese dann aber frag was sie gemacht haben nichts kommt.

FREMO ist leider in der Schweiz nur wenig vertreten. Das hat wohl auch mit der Schweizspezifischen MAS 60-Modulnorm einen Zusammenhang. Ich kann mich noch wage an die Anfangszeit erinnern. Grosse Modulanlagen zu einem grossen Teil aus Modulen ohne Landschaft, grosse unrealistische Superknoten, viele Störungen und eine unglücklich agierenden MAS 60-Gilde die das Modulsystem als das einzig wahre Modulsystem vertrieb und nichts von Digital wissen wollte. Dies wirkt bis heute nach.

Siehe auch:

- FREMO: FREMO Startseite - FREMO - Freundeskreis Europäischer Modelleisenbahner e.V.

Christoph
 
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Noch etwas hat sich in den letzten Jahren nach einer Anfangseuphorie spürbar und kontinuierlich nach unten entwickelt, und das wird mutmasslich auch so weitergehen:

Die Modelleisenbahn-Foren :cry: .


Um mich in der Angelegenheit zu Erklären zitiere ich einen Satz aus dem Artikel Der Schwarm versagt vom vergangen Sonntag, den 27. Oktober 2019, der 12-APP von Tamedia, zu der auch die Zeitschriften Bund und Berner Zeitung gehören.

Zitat: Studien belegen, dass es in der deutschsprachigen Ausgabe von Wikipedia einen inneren Zirkel von Schreibern gibt, die seit langem dabei und überdurchschnittlich aktiv sind. Nicht selten kennen diese Autoren sich auch persönlich, oft betrachten sie sich als Herren über einzelne Themenbereiche. Änderungen an den von ihnen betreuten Artikeln verstehen sie als persönliche Angriffe – und mache diese wieder und wieder rückgängig.

In diesem Artikel geht es zwar um die deutschsprachige Wikipedia, aber der Sachverhalt trifft wohl auch sinngemäss auf Modelleisenbahn-Foren zu und mutmasslich auch auf gleichartige Foren in anderen Hobby-Bereichen. Zumal es sich nicht um eine einzelne Studie handelt, sondern um mehrere Studien.

Zitat: Kritiker monieren, dass sich bei Wikipedia eine Mehrheit von Ignoranten gegen eine Minderheit von Kompetenten durchsetzen kann.

Wenn ich Beispielsweise so das Moba-Forum quer lese, so wie ich das bei andere Foren auch regelmässig mache, könnte dies in der Tat auch für dieses Forum zutreffen. Es sind immer die gleichen Aktiv, kaum neue. Wenn dann ein Neuer kommt, wird er noch nicht einmal freundlich begrüsst und in die Sache eingeführt. Auf die Forumsbeiträge des Neuen wird dann zwischen den Zeilen gelesen, vielfach schnell einmal sichtbar, dass Platzhirschen so tun, als ob sie es nicht nur besser wissen, sondern auch schneller besser wissen. Auf jeden Fall müssen sich die Platzhirschen aber in irgend einer wichtig scheinenden Form einbringen.

Dies vergrault dann viele die mitmachten.

Ich kenne einen persönlich. Eine kompetente Person, durchaus der Generation Internet zuzuordnen, jünger als ich, wird da wohl nicht mehr so schnell in einem Forum mitmachen. Ich persönlich, habe erst nach längerem, ja sehr langem Zögern, bei einem Forum mitgemacht. Nein nicht das Modellbahnforum ist gemeint. Ein anderes ist gemeint. Es war dies auch nicht das Moba-Forum. Der, der mich dazu überredet hat, ist jetzt nicht mehr so aktiv dabei, unterhält jetzt seinen eigenen Blog statt seine Forumsbeiträge, und wenn er denn einmal aktiv im Forum ist, siehst Du schon auf die Schnelle, dass er möglicherweise nicht einmal die vorangehenden beiden Beiträge vollständig gelesen hat, bevor er die Antwort geschrieben hat. In einem konkreten Fall war denn die Antwort auch entsprechend deplatzier und inkompetent. Zumindest bei einem konkreten Forumsartikel in einem anderen Forum, der ich diese Tage auf dem Radar habe.

Christoph
 
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Bastler

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Hoi Christoph

Habe mich gerade mit deinem Beitrag auseinandergesetzt. Du hast recht, vielleicht schreibe zum Beispiel gerade ich etwas viel, und vielleicht sind meine Beitraege auch nicht immer qualitativ hochstehend. Bin allerdings davon ausgegangen, dass es ja eigentlich nicht darauf ankommt, wer wieviel schreibt. Was ich aber im Forum eher nicht erlebt habe, ist dass andere entmutigt werden mitzuschreiben.

Deine Meinung (und natürlich auch diejenige anderer) interessiert mich aber ehrlich, findest du ich sollte weniger Beitraege verfassen? Ich will auf keinen Fall jemandem auf die Nerven gehen oder ihn langweilen und ich kann eine ehrliche Antwort schon entgegennehmen.

Gruss Barni
 
Nr. 13465

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Barni, wenn Du Deine Arbeiten in den Foren hinterfragst, bist Du sicherlich auf dem richtigen Weg. Ich aber wüsste nicht, was ich den an Deinen Beiträgen auf die Schnelle bemängeln soll.

Betroffen sind primär Foren Teilnehmer die der vollen Überzeugung sind immer alles richtig gemacht zu haben und bestimmt auch künftig keinen Fehler machen.

Ich habe brisante und nachvollziehbare Zahlen bezüglich dem Moba-Forum auf dem Tisch die da nichts anderes aussagen, dass dieses Forum in den letzten Jahren je nach Lesart und Ausdrucksweise zwischen 50 % und 67 % (zweidrittel) geschrumpft ist. Ich habe diese Zahlen nur nicht publiziert, weil ich diese Anhande des Webarchivs erst überprüfen möchte.

Christoph
 
Bastler

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Hoi Christoph

Also statt jammern, sollen wir uns jetzt intensiv mit dem OC Fe/De 2/2 (neues Thema) beschäftigen oder bist du noch mit deinen anderen Baustellen ausgelastet? Wäre doch noch interessant, mit einfachen Mitteln Fahrzeugbau zu betreiben und allenfalls andere zum Mitbasteln anregen.

Gruss Barni
 
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Barni, nur kurz, ich habe noch was los Heute Abend: Ich empfehle Dir in der Rubrik Spur 0 einen Betrag in neutraler Form zu beginnen. Beispielsweise mit dem Titel:

Orbe-Chavornay-Bahn Gepäcktriebwagen selbst gebaut

Werde dann schauen, wie ich gegebenenfalls in den nächsten Wochen meine Prioritäten anpassen kann.

Christoph
 
Bastler

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Hoi Christoph

Danke fuer die Rueckmedlung. Ja klar hetzt ja auch nicht. Heut Abend machi auch nichts mehr. Will dich auch gar nicht draengen, du hast ja noch anderes angerissen.

Gruss Barni
 
Bastler

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Hoi Christoph

Hier mal ein Vorgeschmack; keine Angst, das ist erst ein Uebungsstueck zum Erproben der Praegemoeglichkeiten.
IMG_20191029_223622.jpg

Gruss Barni
 
teddych

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Lieber Christoph

Es braucht nicht viel in einem Forum und ein Forum ist tot. Die Leute wurden vergrault. Das habe ich schon mehrmals erlebt. Ausserhalb der Modellbahn-Szene und auch bei unserem Hobby. Üblicherweise war die Ursache meist nur eine oder ganz wenige Personen. Üblicherweise Administratoren. Administratoren, die einerseits fachlich gut waren, sich andererseits als Könige gefühlt haben und überheblich wurden.

Sich selbst zu reflektieren ist nicht immer einfach, vor allem, wenn man in einer Diskussion mitten drin ist. Zu einem Administrator gehört immer eine gehörige Portion Sozialkompetenz, soll das Projekt gut gehen. Fehlt diese geht es früher oder später schief. Da hilft dann auch eine ausserordentliche Fachkompetenz nicht mehr weiter.

Als Super-Moderator bin ich da nicht weit weg, bzw. zumindest sehr gefährdet. Ich hoffe, ich habe noch niemanden vertrieben, wobei ich das vermutlich nie erfahren werde.

Barni hat es aber schon geschrieben: wir sollten uns lieber den schönen Seiten des Hobbys zuwenden.

Gruss
Teddy
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Bastler

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Hoi zaeme

Genau! Mich hat man jedenfalls noch nicht vertrieben. Ich schaetze dieses Forum sehr....und eben, falls ich mal zu viel und zu wenig Wichtiges texte, sagt es ruhig, werde mich dann etwas zurueckhalten.

Gruss Barni
 
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Es spricht: der Chef


Hier eine Zusammenfassung der wesentlichen Punkte des von mir erwähnten Artikels, vorerst ohne Bemerkungen meinerseits:


Nach turbulenten Jahren setzt der Firmensanierer eine konsequente Markenstrategie Spur H0 Roco und Spur N Fleischmann um. Die Spur TT wird aufgegeben, ebenso Minitanks. Diese Strategie zeigt offensichtlich erste Früchte.

Die Spur N mit Fleischmann macht derzeit etwa 1/3 des Umsatzes aus.

Neben den deutschsprachigen Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz wir angestrebt auch in dessen Nachbarländer einen Verkaufserlös zu erwirtschaften. Auch in den Länder von Osteuropa. Eine weitere Expansion wird nicht angestrebt.

Grundsätzlich hat die Modelleisenbahn GmbH ihre Strukturen weiter verschlanken, die Standorte weiter reduzieren. Derzeit gibt es Standorte in Österreich, Rumänien, der Slowakei und Vietnam.

Bei den Geleisen wird künftig der Schwerpunkt auf ein Geleise gelegt, das Roco-Line Gleis das seit einiger Zeit wieder mit der Bettung lieferbar ist.

Aus Kostengründen soll ein Grossteil der Fertigung künftig in Vietnam erfolgen. Dieser Standort ist so gegeben. Die Modelleisenbahn GmbH hat sich aus China zurückgezogen.

Tassilo Gruber war erstaunt was für ein breites Wissen an den Firmenstandorten vorhanden ist.

Die Nachwuchsförderung war in den vergangenen Jahren seitens der Modelleisenbahn GmbH nicht gerade glücklich. Sie ist ein schwieriges Pflaster, das nachhaltig und nicht mit Schnellschüssen vorangetrieben werden muss. Der Einstieg muss einfacher sein. Der Einstieg über die traditionellen Modellbahngeschäfte scheint dazu nicht geeignet.

Die Konkurrenten der Modelleisenbahn GmbH sind nicht Märklin, Piko, Hornby, Bachmann und die anderen Modelleisenbahnhersteller, sondern andere Branchen.

Zudem:

Der Eigentümer, die Raiffeisenbahn Salzburg, hat mit der Modelleisenbahn GmbH eine Mittelfristplanung gemacht. Es wird kein baldiger Verkauf geben.


Ein schönes Wochenende wünscht

Christoph


Meine Baustellen mit Stand November 2019 im Modellbahnforum:
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