Was ist neu?
  • Wenn dies dein erster Besuch hier ist, lies bitte zuerst die Hilfe durch. Du musst dich vermutlich registrieren!, bevor du Beiträge verfassen kannst. Klicke oben auf 'Anmelden oder registrieren', um den Registrierungsprozess zu starten. Du kannst auch jetzt schon Beiträge lesen. Suche dir einfach das Forum aus, das dich am meisten interessiert.

Feststellen ob eine Lok einen Decoder hat ohne sie zu öffnen oder zu beschädigen


bgr

Bahnlehrling
Registriert seit
5. Feb 2011
Beiträge
17
Standort
Unterentfelden
#1
Hallo zusammen

Ich habe das Thema zwar ausgiebig gegoogelt aber keine eindeutige Antwort gefunden....

Mein Problem ist, dass ich vor einiger Zeit ein grosses Konvolut an Spur N Loks gekauft habe.
Und nun weiss ich nicht mehr welche davon einen Decoder haben.

Nun ist meine Frage wie man das feststellen kann ohne die Loks zu öffnen oder sie gar zu beschädigen.
Analoge Loks sollen ja nicht gerne auf einem digitalen Stromkreis stehen.
Umgekehrt wohl auch nicht.
Und mein dritter Ansatz, einfach auf ein reines Programmiergleis zu stellen und auslesen (wird nichts erkannt, dann analog), soll wohl auch schon bei anderen Bahnern zu rauchenden Loks geführt haben.

Hat jemand von euch eine einfache, sichere Lösung?
Oder bleibt nur alle aufschrauben?

Dank und Gruss
Beat
 

Micky

Mitarbeiter
Innendienst
Registriert seit
13. Sep 2004
Beiträge
2 414
Standort
Oberburg, BE
#2
Hallo,

du kannst schon eine Analoglok aufs Digitalgleis setzen, wenn kein Decoder drin ist rennt die Lok los, also kein Decoder. Mit ist noch keine Lok deswegen abgeraucht. Ausserdem machst Du das ja nicht Stundenlang.
 

teddych

Mitarbeiter
Super-Moderator
Registriert seit
21. Feb 2011
Beiträge
1 417
Standort
Auf der Sonnenseite des Üetlibergs
#3
Hallo Beat

AC-analoge Loks (verbreitet bei Märklin H0) können auf digitalen Anlagen eingesezt werden, sie fahren einfach mit fixer Geschwindigkeit in eine Richtung. Schäden sollten nicht entstehen, der Spielspass hällt sich in Grenzen.

DC-analoge Loks können mit der richtigen Kombination von ungenutzten Digitalbefehlen (je nach Anteil positiver oder negativer Spannung) sogar gesteuert werden. Es gibt Zentralen die das können. Ich selbst würde meine Loks aber nicht so betreiben wollen, da die Motoren dabei auch im Stillstand unter Volllast (um nicht zu sagen Überlast) stehen. Für den kurzzeitigen Test ist das in Ordnung, für den Langzeitbetrieb aber nicht geeignet.

Die allermeisten digitalen Loks verhalten sich auf einer analogen Anlage wie eine analoge Lok.

Gruss
Teddy
_________________
Braucht es die Kondensatoren beim Digitalumbau noch?
 
Registriert seit
27. Apr 2012
Beiträge
95
Standort
Grosser Kanton (CCAA)
#4
Sali!
Hat jemand von euch eine einfache, sichere Lösung?
Die gibt es m. E. nicht.
Ich widerspreche jetzt mal Micky und sage, dass eine analoge Lok auf Digitalgleisen durchaus stehenbleiben kann - immerhin reden wir hier über Spur N und bei reinem DCC ist das nicht ungewöhnlich. Zumindest bei analogen Loks mit Glockenankermotoren sollte man dies aber nicht machen.

Digitale Loks können normalerweise auch analog eingesetzt werden. Man kann sie analog testen und prüfen, ob der Decoder sich bemerkbar macht (Anfahren erst bei höherer Spannung, Anfahrverzögerung). Aber sicher ist das auch nicht. Allerdings sollte hierbei auch nichts kaputtgehen.
Bei H0 mit Mittelleiter sieht das anders aus, da manche Decoder nicht für Analogbetrieb mit Wechselstrom ausgelegt sind und spätestens durch die Fahrtrichtungsumschaltung Schaden nehmen können.

Ich würde das Risiko mit dem Auslesen auf dem Programmiergleis eingehen. Aber ich übernehme keine Haftung - ich weiß nicht, wie empfindlich Glockenankermotoren sind.