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Hannah | Anlagenbau | Spur 0 / 0e | #001 - Diorama Güterumschlag Regelspur und Holzumladung von Schmal- auf Regelspur

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Hoi Hannah

zwei kleine Interessensfragen, warum verwendest du zweierlei Deckfarben (aus dem Fläschchen und aus dem Malkasten)? Weshalb schlämmst du die Steine zuerst ein, wenn du nachher mit Dispersionsfarbe arbeitest; hat die nicht bereits genug Füller?

Gruss Barni
 
hannah

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Weshalb schlämmst du die Steine zuerst ein
Hoi Barni,

das Prozedere ist umgekehrt:

Erst erhalten die Steine ihre Grundfärbung mit Abtönfarbmischung, danach wird geschlämmt, bzw. verfugt. Die Fugen aus Sand sollen ja keine Steinfarbe abbekommen.

Die Wasserfarben kommen erst beim Finish ins Spiel, wenn es gilt den Steinflächen changierende, lasierende Farbgebung zukommen zu lassen, wie sie in Natura ja (leider) die Regel ist: Kein Naturstein sieht genauso aus wie der Andere.

Aus Freude am vorbildnahen Dioramabau Gruß aus Tornesch

Hannah
 
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Hi Hannah

Habe glaub begriffen, aber warum verwendest du dann zum Rasieren denkbaren aus dem Kasten und nid Aquarellfarben?

gruss
 
hannah

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Hoi Barni,

die "Deckfarben" aus dem PELIKAN-Wasserfarbkasten sind ja eigentlich Aquarellfarben mit guter Pigmentdichte. Wenn es an's eingemachte, exotische Färben geht verwende ich den Anspitzerabrieb meiner FABER Castell Aquarellfarbstifte:

Foto2726.jpg

Foto2727.jpg

Da reichen winzigste Mengen um den jeweils gewünschten Effekt zu erzielen. Für grossflächige Anwendungen aber viel zu teuer.

Mit Hinweis auf Goethes Farbenlehre malerische Grüße aus Tornesch

Hannah
 
hannah

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Guten Morgen in die Runde,

vor fünf Minuten knallte hier der Sektkorken: Die Stützmauer am Bahndamm ist steinchenmässig vollendet:

Stuetzmauer_fertig.jpeg

Acht Reihen Natursteinchen 10 x 5 mm, ca. 1.450 Stück, mit gesamt 14,4 lfd. Meter Länge! Bei ihrer Produktion fiel ich wohl in Steinmetz-Trance; eine ganze Knuspertaschendose voll ist noch übrig.

Stützmauer und Kopfsteinpflaster erhalten jetzt ihre Grundfärbung und werden dann mit Spielsand eingeschlämmt, bzw. verfugt. Danach bekommen die Gleise ihre Farbe ab und werden eingeschottert. (deadline = weekend)

Aus Freude am Dioramabau und zufrieden mit den Baufortschritten grüße ich aus Tornesch

Hannah

Zahlen, Daten & Fakten:
Kopfsteinpflaster = ca. 4.800 handgravierte Pflastersteine 4 x 4 mm,
Mauern gesamt = ca. 1.700 handgeschnitzte Natursteine 10 x 5 mm.
Ausführung mit/in Styrodurplatten 3 mm.
 
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Sieht super aus, zumindest aus der Ferne
Dank für's Lob - Peter - und aus der Nähe kann es sich auch sehen lassen:

Foto2729.jpg

Foto2730.jpg

Mit Sand verfugt ergibt sich der Anblick einer rustikalen Bruchsteinmauer mit all ihren Unregelmässigkeiten.

Aus Freude am vorbildnahen, exzentrischen Modellbau Gruß aus Tornesch

Hannah
 
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Hoi Hannah

gibt's noch einen oberen Abschluss der Mauer oder bleibt die so? und wo führt die Treppe hin?

Gruss Barni
 
hannah

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Hoi Barni,

mit Steinquadern aus Kieferquadratstab 5 mm in 15-mm-Längen erfolgt der obere Abschluss der Stützmauer.
(Siehe Rampe)

Über eine Eisenrohr-Leiter erklimmt der FDL-Wärter die Treppe, die den Damm hoch zum Sandweg zur FDL-Wärterbude führt. Von seiner Bude aus beaufsichtigt er den Rangierbetrieb und stellt das Einfahrtsignal. Kontakt mit dem Fahrdienstleiter in Mühlenhagen hält er via Fernsprecher. Abgebildet wird das durch eine Telegraphenleitung mit 3 Masten entlang der Regelspur-Paradestrecke. Der Sandweg verläuft Oben linkshändig zur Bude, rechtshändig bis zum Signal:
1605784495299.png
Hoffe, Du bist zufrieden mit der Erklärung und grüße aus Tornesch

Hannah

FDL = Fahrdienstleitung
 
hannah

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Guten Tag in die Runde,

das Thema "Natursteine setzen" ist mit den oberen Kantensteinen und der Treppeneinfassung endgültig abgeschlossen. Die Abschlusskante ist diesmal nicht aus einzelnen Klötzchen, sondern aus Quadratstablängen mit per feiner Säge eingeschnittenen Fugen.

Sehr zufrieden bin ich, dass meine Algebra im Vorfeld zu exakter Rampenhöhe führte:

Foto2735.jpg

Foto2737.jpg

Foto2736.jpg

Foto2738.jpg

Nach Abschluss des Rohbaus sei erwähnt, dass der weitgehende Verzicht auf Geraden und Rechte Winkel im Grundriss in seiner Ausführung doch recht herausfordernde Geduldsprobe war:

Grundriss.jpeg
(Grundriss / Layout)

Mit großer Vorfreude auf das Kommende, Grüße aus Tornesch

Hannah

Post scriptum:
An dieser Stelle möchte ich mich posthum bei meinen Lehrern in der Realschule bedanken, ohne deren Wissensvermittlung ich den jetzigen Projektstand nicht erreicht hätte. Herr Flaadt (Mathe) bläute mir Algebra, Geo- und Trigonometrie ein, Herr Kühnel (Werken) lehrte mich die Bearbeitung unterschiedlichster Werkstoffe und Herr Kleiner (Physik) sorgte nachhaltig für anwendbares Praxiswissen in Mechanik und Elektrik. :thumbsup:


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Hoi Hannah

Denk, das ist sehr gut gekommen, bin gespannt auf die Farbgebung, va die Technik.

Gruss Barni

Was mich ez noch interessieren würde ist, wie du die Normalspurwagen der Umladestelle zuführst; auf dem Eckmodul gibt es ja die Unterführung, wo nur gerade der Köf drunter passt; oder passen die Rungenwagen auch gerade noch so just?
 
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Hoi Barni,

die Unterführung ist lediglich ein Unterstand für Anneliese. Vor ihr können bis zu drei Regelspurwagen aufgegleist und in das Diorama geschoben werden. Ohne ihn wären nur zwei Wagen möglich gewesen.

Das Schmalspurgleis reicht für Lüttje und 4 Drehschmelwagen mit 150-mm-Baumstämmen aus. (2 Einheiten)

Gruß

Hannah
 
hannah

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Guten Abend in die Runde,

ein alter Bekannter, das Fahrdienstleitungs-Wärterhäuschen, wurde heute fertiggestellt:

Foto2743.jpg

Es steht auf Sandsteinfundament und der vorgebaute Tritt entstand aus roten Klinkersteinen. Einfach gehalten ist das Dach aus Teerpappebahnen.

Foto2744.jpg

Foto2746.jpg

Foto2747.jpg

Ursprünglich in diesem Kontext entstanden und knapp an der Restmülltonne vorbeigeschrammt, kommt es jetzt zu Ehren. Schade ist, dass die mühsam gefreckelte Inneneinrichtung nur aus nächster Nähe zu sehen ist.

Aus 240-er-Nass-Schleifpapier ist die Dachpappe, Kantenprofile am Dach und Stütz/Fallrohre unterm Vordach sind aus Polystrol. In Phosphor-Bronzeblechplatte ist das Ofenrohr durch's Dach geführt. Für die Klinkersteine musste erneut graviertes Styrodur herhalten. Eingeschlämmt sind sie mit Spielsand und gefärbt mit Abtönfarbe nach Vorbild meiner Klinker im Gärtchen.

Aus Spaß am Gebäudebau für's Diorama Grüße aus Tornesch

Hannah

Post scriptum: Über den Fallrohren kommen noch passende Löcher in das Dach.


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Kleiner Nachtrag:

Foto2749.jpg

Ebenfalls aus Phosphorbronzeblech sind die Einfassungen der Regenwasserabflüsse über den Fallrohren.
Was jetzt noch fehlt ist der Telegraphenmast.

Gruß

Hannah


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Guten Morgen in die Runde,

Telegraphenmast - gesagt, getan:

Foto2750.jpg

Kieferrundstab 4 mm, 70 mm hoch. Isolator aus Polystrolstab 2 mm geschnitzt und mit Draht 0,5 mm befestigt. Kabel aus schwarzem Zwirn. Ein bisschen grösser gefällig?

Foto2752.jpg
(Der weisse Strich links ist der noch feuchte Weissleim) Details siehe Anhänge.

Dachabdichtung wieder mit Phosphorbronzeblech.

Einen Namen hat die Bude jetzt auch, Laserdruck 12 Punkt, times new roman, auf Karton geklebt und mit Tesafilm "emailliert".

Den Rest des Tages werden Mauer- und Pflasterwerk gefärbt.

Aus Spaß am Dioramabau Gruß aus Tornesch

Hannah


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Anhänge

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Hoi Hannah

Das ist hübsch gekommen. Sollte der Signalmast ein Korbsignal sein (mit dem schwarzen Faden/Strick)

Gruss Barni

Ps: fehlt ez nur noch der Kanaldeckel auf dem Güllenloch des Plumpsklos
 
hannah

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Hoi Barni,

das ist der Telegraphenmast an dem die Leitung entlang der Paradestrecke aus Mühlenhagen endet. Der Faden stellt das Kabel dar. Mit diesem Zwirn wird auch die Leitung von Mast zu Mast dargestellt werden.

Auf den Kanaldeckel vom Gülleloch (Sickergrube) musst Du noch warten, bis die engültige Lage der Wärterbude festgelegt ist.

In die Runde:

René empfahl mir, vor der Terraingestaltung erst die Hochbauten zu fertigen, um sie an geplanter Position, zunächst entnehmbar, plazieren zu können. Weil ich vom Hintergrund aus nach Vorne vorgehen will, der kleine Gebäudebau-Ausflug.
Als Nächstes sind die drei freistehenden Telegraphenmasten und der Isolatorträger am Oberleitungsmast an der Reihe. Letzterer wird heikel, weil jeder Handgriff sitzen muss, soll der kostspielige Mast nicht verbastelt werden.

"In der Ruhe liegt die Kraft"-Grüße, mit Spaß am Dioramabau, aus Tornesch

Hannah
 
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Hoi Hannah

Danke für die Aw, hättest du ev noch eine Detailaufnahme des Isolators, am besten mit Massstab

Gruss Barni
 
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Als Nächstes sind die drei freistehenden Telegraphenmasten und der Isolatorträger am Oberleitungsmast an der Reihe.
Hallo Hannah

Eine weitere Empfehlung: Solche Teile ebenfalls steckbar montieren, insbesondere Telegrafenmasten, Signale, Fahrleitungsmasten u.ä. Nach der Stellprobe einfach bis zur Kollaudationsfahrt wieder entfernen.

... und noch 'was ist mir soeben aufgefallen: Oberird. Telegrafenleitungen zusammen mit elektr. Fahrleitungen sah man beim Vorbild m. E. nicht - die zwei Systeme hatten das Heu (Frequenzen, Kommutation) nicht auf der gleichen Bühne. Oder sollte ich mich irren -> Fachleute sind gefragt!
 
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