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Hannah | Ladegut | Schiffsdiesel und Ytong-Paletten 1:87

hannah

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Guten Morgen in die Runde,

der Frachter 'MS Egon Pasch', zur Reparatur des Vorderschiffes im Trockendock liegend, soll einen neuen Dieselmotor bekommen:

Auslass-Seite.JPG
(Auslass-Seite mit Abgasrohr)

Einlass-Seite.JPG
(Einlass-Seite mit Leitungen für Direkteinspritzung, Wellenflansch und Kühlwasser-Anschlüsse)

Die Recherche zu "Schiffsdiesel" ergab, dass die Maschinen verkleidet sind, mit Wartungsklappen-,
bzw. Türen je Zylinder.

Karton, Federstahldraht, MS-Rohr 2 mm, Unterlegscheibe M 6, Kupferdraht 0,3 und 1,2 mm.

Der Transport zur Werft erfolgt mit einem Schwerlastwagen:

Schwerlastwagen_SSym_46_DB.JPG

Schwerlastwagen_SSym_46_DB.jpeg


Auch sonst erforderte der Güterverkehr zur Werft einiges an sperrigem Ladegut:

Schiffsteile.jpeg
(Schiffskranausleger, Ankerwinden und Kabeltrommeln)

Büssing_01.jpeg

Überseekisten aus Balsaholz, Karton, Federstahldraht und Beschriftungen vom Laserdrucker.

Für den Transport wurde ein Wikinggespann, urspr. Möbelkasten, passend umgebaut. Karton u. Federstahldraht.


Von diesen Beispielen angetan, orderte ein Modellbahnfreund spezielles Ladegut für seinen Landhandel:

Ladegut_Ytong_Einheitserde.JPG

Ladegut_Ytong_Erde_in_Wagen.JPG

Aus Karton entstanden die Paletten, Ytong ist aus Papier mit schwarzem Zwirn und die
Einheitserde-Säcke aus Schnur in Gitterboxen aus Drahtgeflecht mit 1 mm-Raster.


Aus dem Bahnbetriebswerk musste regelmäßig Schlacke abgefahren werden. Ihre Darstelllung
war für mich als Raucherin einfach: Zigarettenasche - echter geht's nicht:

Ladegut_Schlacke.jpg


Rindviecher wurden in einem speziell umgebauten Wagen transportiert:

DSCF0873.JPG

Umgebauter Fleischmann-Güterwagen, Stahlgeflecht, Federstahldraht, MS-Draht u. Eichenfurnier

Ich hoffe Ihr hattet Spaß und fandet Anregung für eigenes Ladegut.

Aus Freude am Modellbau freundliche Grüße aus Tornesch

Hannah
 
hannah

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Nachträgliche Anmerkungen zu #1:

Uuuups - das Bild vom Viehwagen zeigt das Spur-Null-Modell - richtig ist:

Viehwagen.jpeg
(Alter FLM-Wagon, im Rahmen des Umbaus gleich auf Kulisse umgerüstet)

Am Eigen- bzw. Umbau führt kein Weg vorbei, will man sein Anlagenthema konsistent authentisch darstellen.

Keines der beschriebenen Ladegüter war in seiner Art im Zubehörhandel erhältlich, von den Preiser-Rindviechern einmal abgesehen. Selbst wenn, wäre die Individualisierung immer noch aufwendig gewesen.

Bis auf den Schwerlastwagen von Märklin fanden sich keine passenden Fahrzeuge, weder für die Straße, noch die Schiene. Ersterer mußte umfangreich und kostenintensiv auf Zweileiterbetrieb und NEM umgerüstet werden. Benötigt wurden sechs isolierte Radsätze mit verringertem Duchmesser, damit die Höhe der Kupplungsschächte und Puffer normgerecht wird. (Die Epoche passte auch nicht wirklich)

Mit der Bitte das falsche Bild zu entschuldigen grüße ich freundlich aus Tornesch

Hannah
 
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