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In luftiger Höhe

C

Cowboyjack

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Hallo und Grüss Gott

mein Name ist Frank Becker 18.04.1956 ich wohne im schönen Bayern, bin verheiratet und sie den 6. Lebensjahr mir der Modellbahn unterwegs.

Derzeitiges Projekt Rundumanlage Zeit Epoche 3 1960- 1972 .

Es sind hier erstmal nur Spotlights …

Also schaun mer mal

Grüße Frank
IMG_3107.JPGIMG_3108.JPGIMG_3108.JPG

Ach so ganz vergessen , die Anlage ist in sogenannter Sehhöhe ca 1,60 cm vomn Boden weg auf Regalen aufgebaut.
Alles noch "under construktion "

Grüß Frank
 

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hannah

hannah

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erstmal nur Spotlights …
... die als Highlights rüberkommen. :thumbsup:

Guten Tag Frank,

herzlich willkommen in unserer Runde. Nach meinem Gusto sehen die Bauten schon mal toll aus und machen Lust auf Mehr.
Schön finde ich, dass offensichtlich wieder eine Anlage abseits überkommener, kitschiger Klischees entsteht.

Und jetzt her mit Anlagenthema, Hintergrundinfos und Gleisplan "under construction". Welches Gleis- und Rollmaterial planst Du einzusetzen und wirst Du analog oder digital fahren?

Neugierig und aus Freude am Modellbau freundliche Grüße aus Tornesch bei Hamburg

Hannah
 
C

Cowboyjack

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Hallo , vielen Dank für die liebe Begrüssung.

Anlagenthema Irgendwo in Sachsen 1960 -1970 Jahre.
Vorortbahnhof mit Industrieanschluss , viele Ranigiermöglichkeiten, lange Güterzüge, vor allem Kesselwagen.
Gleisplan wir sozusagen ausprobiert. es gibt noch keine endgültige Vorstellung.
Rollmaterial von Piko, Fleischmann, Rocco, Sachsenmodelle.

Am Wochende gibt dann mehr von hier.

LG Frank
 
teddych

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Herzlich willkommen Frank!

Vielen Dank für deine Bilder. Die sind ja schon mal vielversprechend.

Interessant finde ich die Höhe von 1.6m über Boden. Was waren/sind deine Motivationen für diesen Entscheid?

Gruss
Teddy
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Bastler

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Hallo Frank

Schoen dass du uns gefunden hast. Grosses Thumbs up fuer das Rundum- und Aufaugenhoehekonzept. Sah es in Sachsen in den 60/70igern tatsaechlich noch so zerbombt aus?..ist ja furchtbar.

Gruss Barni
 
C

Cowboyjack

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Grüss Gott .
Ich habe das alles noch live gesehen, bin ja Jahrgang 1956. Es sah noch lange so aus.
Die Höhe habe ich gewählt , weil ich fahrende Züge gern in Augenhöhe und nicht aus der Vogelperspektive sehen
möchte.

LG Frank
 
plusplus

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Die Höhe habe ich gewählt , weil ich fahrende Züge gern in Augenhöhe und nicht aus der Vogelperspektive sehen
möchte.
:thumbsup:

Hallo Frank

Auch ich bin ein überzeugter Fan von Gebäude-Selbstbau, -Kitbashing, -Verwittern und -Patinieren. Erlaube mir demzufolge eine kleine (und konstruktiv-kritische) Bemerkung:

Grundsätzlich geht die Farbgebung deiner Häuser und "Ruinen" absolut in Richtung Vorbild, keine Diskussion. Für meinen (!) Geschmack sind die (Farb)kontraste der Gebäude aber ein wenig zu hart. Ursache dafür ist vermutlich zu wenig verdünnte Farbe. Versuche doch mal, die Gebäude nachträglich noch mit STARK verdünnter heller Staubfarbe (z. B. helles Grau, mit ganz wenig Braun abgetönt) mit dem Airbrush einzunebeln. Hast du keinen solchen zur Hand, kannst du auch einen weichen breiten Flachpinsel verwenden. Die Staubfarbe (wasserlöslich) soll so stark verdünnt sein, dass sie beim Test mittels Pinselauftrag auf weisses Papier nur ganz wenig lasiert. Wenn nötig kann man der Vorgang wiederholen.

Nouaillier z.B. ist bekannt für seine gekonnte Gestaltung; für meinen Geschmack eben zu hart. Da lasse ich mich schon lieber von der dezent "geführten Feder" von Joseph Brandl inspirieren.
 
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Jimmy

Jimmy

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Hallo Frank

Herzlich willkommen in unserem Forum. Mir gefällt das schon mal sehr gut, was du uns da gezeigt hast. Ich freue mich schon auf weitere Berichte und Bilder von dir.

Gruss Jimmy
 
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Cowboyjack

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noch etwas von der Baustelle....wie sage ich gern notice all under construktion

Für sachliche Hinweise und Anmerkungen bin ich immer zu haben.

Grüße Frank
 

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hannah

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Guten Abend Frank,

anders als René finde ich die kontrastreiche Farbgebung deiner Gebäude sehr wirklichkeitsnah. Selber Baujahr 1955, kann ich mich noch an einen Produktionskomplex der Firma Kienzle erinnern, der komplett in Tarnfarben gestriechen war, bis Anfang 1970, als ich meine Hometown verliess und in den hohen Norden auswanderte.

Das war halt eine arme, krasse Zeit mit solch krassen Farben, die im Kontrast zum sonst eher mausgrauen Ambiente der Stadt standen. Für weitere, intakte Gebäude solltest Du aber Renés Rat annehmen; der baut nämlich in High End.

Viel Spaß beim "Gleisplanen" und freundliche Grüße aus Freude am Modellbau

Hannah
 
Bastler

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Hoi Frank

Mir gefallen deine Gebaeude, weil sie allesamt eine durchgehende Formensprache und einen einheitlichen Stil haben, finde das noch wichtig fuer einen glaubhaften Eindruck.

Gruss Barni

Ps: @René, auch ich finde Noualliers Gebaeude absolut unerreichbar gekonnt, also wirklich Highend, was mir etwas weniger gefaellt ist die darin ausgedrueckte Tristesse, nichts ist offen, alles ehemalig...wirkt irgendwie tot. Nehme an, du bist wegen der aktuellen Loki auf ihn gekommen, schau dir doch auch noch die Juraanlage an, an sich eher Durchschnitt, so wie jeder von uns das basteln koennte, aber dann kommt die Wow-Einstellung der drei Hotels hinter dem Bhf Moutiers...Wer schon mal dort war, weiss dass es dort ueberhaupt nicht so aussieht und trotzdem: Jura (egal ob NE, BE, VD oder JU) voll eingefangen. Das geschlossene Raisin im CdF-Stil, das Midi und das Victoria im sagen wir mal frz. Neubarockstil; das meine ich mit einheitlicher Formensprache, die eben wirklich zur Glaubwürdigkeit einer Szenerie beitraegt. Und auch wenn ich die zerbombten Haeuser in Sachsen nie gesehen habe, die ganze Sache von Frank wirkt zumindest auf mich glaubwuerdig.
 
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plusplus

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Das aktuelle Loki habe ich (noch) nicht gesehen, ich bin nicht mehr Abonnent. Ich müsste mir denmach eine aktuelle Ausgabe organisieren.
Nouaillier und sein Stil ist mir schon längere Zeit ein Begriff; ich besitze auch sein Buch über die Gestaltung von Gebäuden und deren Umgebung - er gehört sicher zu den Könnern. Wie du oben zutreffend bemerkt hast: Sein Stil wurde von ihm wohl bewusst eher trist gehalten. Für meinen Geschmack sind aber vor allem die farblichen Akzente mit viel zu viel Kontrast dargestellt - aber das ist schlussendlich Geschmacksache - ich selber bevorzuge eher gebrochene und weiche Farbtöne. Thematisch sehe ich die (mir bekannten) Arbeiten Nouailliers in einer ehemaligen Epoche III angesiedelt, welche den Sprung in die Neuzeit nicht geschafft hat ...

@ Frank
Wie ich schon vorgängig mal erwähnt habe: Grundsätzlich gefallen mir deine Szenen. Persönlich habe ich sowas in 1:1 - bis auf wenige Ausnahmen, notabene - nicht mehr erlebt. Du willst uns mit deinen Arbeiten die Wirklichkeit der damalige Zeit aufzeigen, das finde ich durchwegs gut und scheint mir auch gelungen. Auch ich möchte ja die Epoche III meiner Jugendzeit möglichst authentisch gestalten.
Ich will deine hier gezeigten Arbeiten also keineswegs irgendwie in Frage stellen ... letztendlich geht es in der von mir ausgelösten Diskussion wohl eher um unseren persönlichen Stil. Fazit: Ich bin nach wie vor der Meinung, ein Hauch Staub über deine zerstörten Ziegelbauten würde nicht schaden ... :thumbsup:
 
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Cowboyjack

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Grüß Gotthttps://efbbev.de/galerie/sonderausstellung-jorg-chocholaty/

Dies Farbgestaltung fasziniert mich immer wieder aufs neue.









Gruß Frank

Dann stauben wir mal ein, mal sehen wie es aussieht, aber es ist auch ein wenige Überzeichung durch die Fotos mein
mein Modellbahnkumpel Reiner, es liegt wahrscheinlich dazwischen. Pobiermer halt aus
 
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plusplus

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Hallo Frank

Ja, dem Mutigen gehört die Welt. Versuchs doch mal einfach, aber mit stark verdünnter Farbe, und nötigenfalls in mehreren Schritten

Auch Jörg Chocholaty gehört zu den absoluten Könnern ...

N.B. Der Link führt mich nur bis //www.kirchbachtael.de/
 
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hannah

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Guten Tag in die Runde,

die engültige Wirkung der Farbgebung hängt sehr stark von der späteren Beleuchtung der Anlage ab. Mein Rat deshalb:
Abwarten und Tee trinken.

Meine Donnerbüchse, zum Beispiel, zeigt sich in der Vitrine bei gedämpftem Tageslicht, bzw. Kunstlicht in sattem DB-Grün.
Keinerlei Anflug der gewollten, verwitterten Erscheinung des Modelles. Dieser Look tritt erst bei allseitigem Tageslicht auf dem Balkon, oder im Gärtchen zu Tage. Das ist auch der Grund dafür, dass ich die Lackierung/Bemalung des Gepäckwagens erst vornehmen kann, wenn der Balkon als Lackierwerkstatt verfügbar ist.

Hinzu kommt, dass unsere Farbwarnehmung individuell unterschiedlich ist; Extremfall ist Rot-, Grün- Blindheit. Speziell bei hier eingestellten Fotos lässt sich kein objektives Urteil bilden, da die werksseitige Farbkalibrierung jedes Bildschirms andere Ergebnisse zeitigt. Allein schon der Betrachtungswinkel liefert signifikante Unterschiede.

@Cowboyjack:
Lieber Frank, derzeit besteht aus meiner Sicht kein Handlungsbedarf, die Farbgebung deiner Gebäudeszenarien betreffend.

@Bastler und @plusplus:
Eure gebetsmühlenartige Nennung und Rezension, zumindest mir unbekannter, Modellbaukünstler ist kontraproduktiv,
beschränkt sie doch jede individuelle Kreativität. Jedes "Eigene Werk" zollt mir mehr Respekt ab, als die X-te Variation vorgekauter Themen und deren Umsetzung.

Aus Freude am individuellen, kreativen Modellbau freundliche Grüße aus Tornesch

Hannah
 
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@hannah
Ich wage zu behaupten: Jede individuelle Kreativität wurde durch irgendwas oder irgendwen inspiriert - und das gilt notabene nicht nur für uns ModellbahnerInnen, das konnte bzw. kann man schon bei den Malern der Renaissance beobachten.
Du sprichst u.a. von Farbwahrnehmung, Rot- oder Grünblindheit: Ich habe nie von einer (enddgültigen) Farbgebung gesprochen, nur vom harten Farbkontrast, in diese Richtung ging auch meine konstruktive Kritik. Wie schon mehrmals gesagt, alles ist letztendlich auch Geschmacksache - und wenn dir die Namen Chocholaty, Nouaillier, Brandl, Langer, Ertmer, Le Plat, Sellios, um nur einige zu nennen, unbekannt sind: Geh mal ins Netz und suche und lass dich inspirieren, denn Inspiration schadet der Kreativität, auch der individuellen, keinesfalls ... ;)
 
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Cowboyjack

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Hier mal " einige meiner Inspirationen " natürlich habe auch Anregungen von Modellbahnern verwendet

Dort, in der Nähe, habe ich bei meinen Eltern gewohnt nicht weit weg vom Leipziger Hauptbahnhof.
Vielleicht eine Anregung ...
man beachte die Reklame an der Hauswand
 

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Also, das eine oder andere Gebäude könnte schon zum Selbstbau inspirieren; z.B. DSCF8637.JPG mit seinen relativ einfachen Formen würde sich m.E. bestens dafür eignen.
Zeichnung in der Situation angepasstem Massstab skizzieren, Polystirolplatten und -profile organisieren - und los geht's - gewisse Details dürfen ohne weiteres vereinfacht werden ...
 
hannah

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Guten Morgen René,

das Rüstzeug für "Wiedergabe der Wirklichkeit" vermittelte mir mein Patenonkel aus Wetzikon, der eine akademische Ausbildung an der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Zürich absolviert hatte. Er lehrte mich den Umgang mit Öl- und Aquarellfarben, Kohlestift und Formgestaltung mit Gips, Ton und Pappmaché.
Werke unter seiner Ägide waren meine erste, eigene Märklinanlage und die Figuren für ein Kasperltheater nebst Kulissen.

Oma lehrte mich den Umgang mit Stoff, Nadel und Faden und mein Vater den mit Holz, Metall, Karton und den zugehörigen Werkzeugen zur Bearbeitung.

Die Werke eines Herrn Brandl kann ich durchaus Würdigen, mit der Einschränkung, dass sie unter Verfügbarkeit opulenter, monetärer Mittel, losgelöst von Zeitbedarf und verfügbarem Raum entstanden. (Gewerblicher Modellbau)

Er und die "sonst Genannten" deiner Aufzählung wenden lediglich die Mittel an, die mir Patenonkel, Oma und Vater vermittelten.

Respektlose Grüße aus Freude am kreativen, werkstoffunabhängigen Modellbau aus Tornesch

Hannah
 
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