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Meine Spur 0 Installation

Hoi Barni,

warum, um Alles in der Welt, sind die Maschinenraumfenster deiner schönen E-Lokis unverglast?

Dieser Anblick verursacht regelmässig Ryhthmus-Störungen meines Modellbahnerinnen-Herzchens.

Gruß

Hannah
 

Bastler

Teammitglied
Moderator
Hoi Hannah

Bei der Re 4/4 sind sie schon verglast (Bild #89), weil das Modell aber ein sogenannter Gussklotz ist, sieht man das aus diesem Winkel gar nicht

Die Ae 6/6 demgegenüber wartet noch - wie andernorts geschrieben - auf ihre Aufarbeitung; die Teile sind alle vorhanden, aber zufolge alten Leims herausgefallen, wie auch die Maschinenraumeinrichtung, Bin noch ein bisschen am experimentieren mit verschiedenen Klebern (ja ich weiss, du nimmst UHU hart)

Gruss Barni
 
experimentieren mit verschiedenen Klebern
Hoi Barni,

Fenster klebe ich inzwischen immer mit wasserlöslichem Klarlack. Der zieht schön in alle Ritzen und hält ebenso auf Metall, wie auf Kunststoff. Auch zieht er keine Fäden, was bei UHU-Klebern leider der Fall ist.

Klebriger Gruß aus Tornesch

Hannah
 

Bastler

Teammitglied
Moderator
Hoi zäme

Werde also auch Klarlack in meine Versuche miteinbeziehen, danke für den Tipp; zu beachten ist allerdings, dass die Scheiben glaub aus Glas sind.

Dafür habe ich die Stromversorgung der beiden schweren Stromfresser ez mit Labornetzgeraet gelöst, mangels Umpolung am Geraet musste wieder was Gebasteltes ran

IMG_20210108_2157029.jpg

LOL und Gruss Barni
 

Bastler

Teammitglied
Moderator
Hoi zäme

Erste Versuche zum Einteeren des Gleises

Abdecken der Schwellen mit gefärbten Malerklebeband
IMG_20210108_2321124.jpg

Darstellung der innen liegenden Schiene mit Aluklebeband, vorerst mal auf der linken Seite

IMG_20210108_2332418.jpg

Dem Postwagen gefällt's, obwohl er bei der Mühle an sich nichts zu suchen hat

IMG_20210108_2334276.jpg

Gruss Barni
 

Bastler

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Hoi zäme

Gespachtelt ist zwar noch nichts, habe aber erste Farbversuche gemacht. Dabei ist die Frage aufgetaucht, ob es optisch besser wäre, wenn die Strasse ihrem eigenen Verlauf folgt und das Gleis das Planum in spitzem Winkel verlässt (Straßenrand entlang Lineal)

IMG_20210109_2055208.jpg

Oder ob das Planum besser das ganze Gleis eindecken soll und erst vor der Weiche im 90 Grad Winkel enden soll, was sieht besser aus?

IMG_20210109_2054500.jpg

Gruss Barni
 
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Bastler

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Hoi Teddy, danke für die Aw. finde die schräge Variante auch eleganter, hab mich nur gefragt, ob das noch einigermaßen vorbildmässig ist. Gruss
 

plusplus

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Die erste Variante ist sehr wohl realistischer und eleganter; obwohl: Es gibt bekanntlich nichts was es nicht gibt ...
 
Hoi Barni,

warum gipst Du die Chose nicht einfach ein und fährst die Profile mit einem alten Wagen frei?

Foto2338 (2).jpg
[Eigenes Werk von Heute, (C) modellbahnforum.ch]

Im Gärtchen hat das wunderbar funkioniert und bei der Gleisinnenseite (Schwellen) kannst Du dir ja etwas mehr Mühe geben als ich. Bei mir ging es mehr um Trittfestigkeit, als um Schönheit, weshalb das auch kein Gips sondern Putzmörtel ist.
(Das Moltofill vorher passend einfärben)

Viel Spaß beim Straßenbau und Gruß

Hannah

Übrigens - So sieht das Heute aus:

Foto2893.jpg Foto2894.jpg
[Eigene Werke von Heute, (C) modellbahnforum.ch)

Trasse unter dem Unterstand und auf freiem Feld mit Rheinkiesel geschottert.
 
Zuletzt bearbeitet:

Bastler

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Hoi Hannah

Du stellst berechtigte Fragen, die ich gerne beantworten will:

Ich gips nicht einfach das Ganze ein, weil ich - das ist nun mal ein Spleen von mir - die bereits vorhandenen Strassenstuecke wieder verwende (mach ja auch aus alten CD-Playern Lokomotivschassis'). Mir macht die Wiederverwertung Spass und gehört für mich einfach dazu, im vorliegenden Fall brauche ich zudem viel weniger Spachtel. Selbstverständlich kann man/frau das auch anders sehen.

Dies Bauweise hat zudem den Vorteil, dass die Gleise auch bei so radikalen Umbauten, wie ich gerade dran bin, weiter verwendet werden können, würden sie vorher komplett vergipst oder eingeklebt, wäre das kaum mehr möglich. Habe keinen Zentimeter wegwerfen müssen, aber klar, auch das ist ein Spleen von mir, notfalls könnte ich mir kilometerweit Gleise posten.

Schließlich wollte ich das eingeteerte Gleis, weil zuvorderst, möglichst realitätsnah bauen mit Andeutung der Innenschiene. Das ist nur möglich, wenn ich die Innenschienenimmitation an einen festen Körper ankleben kann. Hatte ich eine eigentliche Innenschiene eingeklebt - habe das auch versucht - wäre der Schlitz viel zu bzw noch prominenter geworden.

Ganz zum Schluss wird sich durch das Zusammenschustern - so hoffe ich wenigstens - zusätzlich eine nicht allzu glatte propere und damit eben irgendwie realitätsnähere Strassenoberflaeche ergeben mit den Flicken, den Nähten etc.

Gruss Barni
 

Bastler

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:Hoi zaeme

Da ich gerade dabei bin, der Ae 6/6 das Laufen auf meiner Anlage (oder wie Hannah sagen würde Installation) beizubringen, fuehrt sie hier bei Bretonnières den bereits bekannten Kohlezug; 11 Fünfundzwanzigtonnenwagen sind natürlich für diese Lok auch in der Steigung kein Posten.

IMG_20210109_2249055.jpg

Gruss Barni
 
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Bastler

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Hoi zaeme

Mittlerweile ist alles mal eingeschmiert, gepinselt und mit Spray diskret angerostet

IMG_20210110_2217078.jpg

Was einfach Käse ist, ist dass selbst bei dieser relativ grossen Spur Null die Spurrillen immer noch grotesk breit sind, was einfach den technischen Möglichkeiten geschuldet ist...muss das wohl versuchen, mit Malerei etwas zu cachieren

Gruss Barni
 
die Spurrillen immer noch grotesk breit sind
deshalb ja mein Vorschlag, Barni.

Wenn im frischen, leicht angezogenen Gips die Profilinnenkanten mit den Radsätzen eines Wagens frei gefahren werden, beträgt die Rillenbreite ca. 1,2 mm bis 1,4 mm. Die Innenschiene kann dann mit rostbrauner Farbe angedeutet werden.

Wichtig ist, die Räder immer schön nass zu halten, nach jeder Durchfahrt zu reinigen und die Rille mit einem kleinen Pinsel immer glätten.

Gruß

Hannah

Übrigens löst sich Spachtelmasse für Innen durch Nässen wieder auf, so dass bei erforderlichem Rückbau die Gleise unversehrt entnommen werden können.
 

plusplus

Teammitglied
Moderator
Die Spurrillen müssen natürlich entsprechend dem 'überdimensionalen Verkleinerungsmasstab' der Radsatz/Spurkranzabmessungen entsprechend breiter ausfallen - einmal mehr: Es ist ein Kompromiss ...

Was ich eigentlich hier noch ganz generell sagen wollte: An Stelle einer einseitig oder beidseitig zweiten inneren Schiene (Leitschiene!) wurde beim Vorbild zur Begrenzung des Fahrbahnplanums zwischen den Schienen oft nur ein Flach- bzw. Winkeleisen montiert. Die 'Methode Hannah' (ohne innere Begrenzung) wurde beim Vorbild i.d.R. eher nur bei unbefestigtem Planum (Mergel) angewendet - sieht allerdings im Modell recht gut aus und ist einfach zu bewerkstelligen.
 

Bastler

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Hoi zäme

danke für eure Ideen; die Methode ohne Innenschiene wird dann vor der Rampe zur Anwendung kommen, da dort ein Kiesparkplatz vorgesehen ist.

Gruss Barni
 

Bastler

Teammitglied
Moderator
Hoi zaeme
Habe das Gleis ez farblich mal ein wenig gerichtet; sieht besser aus

IMG_20210111_2327424.jpg

Die Kontraste sind allerdings noch ein wenig hart, muss da biz abmildern.

Gruss Barni
 

Bastler

Teammitglied
Moderator
Hoi zaeme

So langsam ist das Empfangsgebäude wieder über die Strasse erreichbar.

IMG_20210113_2227381.jpg

Bei den zwei linken Gleisen sind die Schwellen mittels Klebeband unter den Fahrbahnstücken abgedeckt, so dass es wie echt eingeteert wirkt. Optisch etwas störend sind die Radlenker, Herzstücke und Flügelschienen im Planum bei den Durchfahrtsgeleisen. Die Situation kam beim Vorbild allerdings so vor (Westeinfahrt des Bhf Frauenfeld vor dem grossen Umbau), was erstaunlich ist für eine Schnellzugslinie.

Gruss Barni
 
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