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Strassenübergang bei K-Geleisen

Brahma

Brahma

Heizer
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Hallo werte Forumsteilnehmer

Ich suche nach einer Lösung, wie ich bei K-Geleisen den Übergang zwischen der Schiene mit den Punktkontakten lösen kann, ohne die eher nicht gerade ästhetischen Dinger, die man kaufen kann.

Wie habt ihr das gelöst?

Habe mir schon überlegt, wenn dies separat käuflich wäre, das Mittelleiter-Teil zu nehmen, was auf der Drehscheibenbühne ist und dies zurechtzuschneiden. Gibt es etwas anderes was ich nehmen könnte, was eher dem entspricht?

Ich danke euch für Typs und Anregungen.

Claude
 
teddych

teddych

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Hallo Claude

Ich habe das Problem auch noch vor mir. Ich gehe davon aus, dass ich hier selbst etwas basteln werde. Entweder ein Metall-Mittelteil, das eingesetzt wird, wobei ev. die Farbgebung zum (elektrischen) Problem wird, oder halt mit Näglen oder sonst etwas den Übergang verunstalten. DIE Lösung habe ich noch nicht.

Gruss
Teddy
_________________
S88-Rückmeldung
 
Bastler

Bastler

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Hallo Claude

Falls du einen Bahnübergang mit imprägnierten Holzbohlen/Schwellen-Schwellenimitation planst, empfiehlt es sich, den Mittelleiter mit einem dünnen Kupferdraht, welcher einfach über das Brettchen gespannt wird zu realisieren. Das ist kontaktsicher. Wegen seiner bräunlichen Farbe fällt Kupfer kaum auf, und da der Draht parallel zu den Bohlenfugen gespannt wird, ist das optisch ok, fällt nur gerade bei Nahaufnahmen auf.

Gruss, Bastler
 
Brahma

Brahma

Heizer
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Hallo Zusammen

Hier einmal ein Bild, wie ich dies gelöst habe, bei den Remisen.

1. Mittelleiter bei K-Gleisen herausnehmen.
2. 2mm Speerholz (nicht Balsa, da leicht bricht) mit Messer einer Kerbe einritzen
3. in 13.5mm Streifen schneiden.
4. untere Kante soweit mit Dremel schleifen, das der Streifen sauber auf Schwelle liegt ( Schienen Befestigung etwas höher als Schwelle).
5. 0.75mm2 Kupferdraht mit Sekundenkleber in Ritze kleben.
6. Streifen auf Schiene aufkleben und gleich eine Wagenachse darüber rollen lassen. So ist gewährleistet das keine Räder hängen bleiben.

Bei Bahnübergang habe ich vorher das Speerholz mit Messer noch zusätzlich etwas eingeritzt (neben Mittelleiter), so das mit brauner Farbe die Schwellenoptik entsteht.

Grüße von Claude
 

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Bastler

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Hoi Claude

Genau so wie du es beschreibst, habe ich das einmal in Bernhard Steins Werk "Maerklinbahn mit Pfiff" gesehen; auf deinem Bild sehe ich es allerdings nicht.

Gruss Barni
 
Brahma

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Heizer
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Hoi Barni

Habe diese beiden Fotos noch eingestellt, damit man es besser sieht. Beim Bahnübergang habe ich erst dieses Teil gemacht, was zwischen den Schienen ist, da ich noch nicht die Schranke montieren kann (Steuerungs-Relais von Brawa 2765 ist defekt, obwohl neu).

Gruss Claude
 

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Bastler

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Hoi Claude

danke für die Bilder, sieht gut aus. Ich denke man könnte sogar noch einen etwas dünneren Draht nehmen (vgl. mein Bild, dort ist es Telefondraht).

1588838246022.png

Was auch noch funktionierte, wäre, den Kupferdraht noch zu brünieren, indem du Ihn mit der Hartlötflamme glühend machst und dann ins Ölbad tauchst (habe ich aber oben auch nicht gemacht) .Er leitet dann trotzdem und ist etwas dunkler.

Gruss Barni
 
hannah

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Hoi Claude, Barni und den Rest der Runde,

euer Einfallsreichtum überzeugt im selben Maße :thumbsup:, wie er die Einschränkungen beim vorbildnahen Modellbau mit 3-Leiter-Gleissystem aufzeigt. :thumbsdown:

Meine Meinung:
Ästhetisch sinnvoll wäre, die Punktkontakte mit kleinen Rundkopfnägeln fortzuführen, die Unten mittels einem Draht elektrisch verbunden werden. Der durchgehende Draht, Oben sichtbar, erinnert doch "arg" an die alten Märklingleise mit durchgehendem Mittellleiter:

1588935236439.png
(Abschreckendes Beispiel)

Wenngleich das K-Gleis mit dezenterer Darstellung des Mittelleiters aufwartet, bleibt es aus modellbauerischer Sicht trotzdem problematisch:

1588936659743.jpeg

Dem Märklinisten, Spur-Einser ausgenommen, sofern er nicht an einer Funktionsbahn werkelt, oder Teppichbahning betreibt, blieb und bleibt der vorbildnahe Gleisanlagenbau vorenthalten.

Bedauernde Grüße aus Tornesch

Hannah
 
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Bastler

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Hoi Hannah

muss dir da jetzt doch mal (wenn auch widerstrebend) widersprechen; gerade bei der Struktur von Bohlenübergängen bin ich der Meinung, dass ein durchgehender und im besten Fall sogar brünierter feiner Draht weniger auffällig ist, als Kontaktpunkte. Wie du im obigen Bild vom Bücherschrank sehen kannst, habe ich beides eingesetzt, jeweils das, was auf Grund der Situation am besten passte.

Gruss Barni

ps: dafür habe ich zwischen Wildegg und Schinznach Bad, gerade gestern eine Metallbrücke mit Schotterbett gesehen; deine Brücke über das Gartenweglein kann also Vorbildnähe für sich reklamieren...

ps2:....

"Dem Märklinisten, Spur-Einser ausgenommen, sofern er nicht an einer Funktionsbahn werkelt, oder Teppichbahning betreibt, blieb und bleibt der vorbildnahe Gleisanlagenbau vorenthalten"

...also gerade wenn du dieses Forum betrachtest, gibt es viele Märklinisten, welche sehr gelungenen Modellbau betreiben (meine jetzt überhaupt gar nicht meinen Bürcherschrank) und ich finde darum deine Aussage etwas absolut und wahrscheinlich für viele Mitglieder hier ein wenig beleidigend (ok ev. bin ich etwas empfindlich); das Forum soll doch Quelle für Inspiration, für neue Ideen etc. sein und nicht irgend eine Bashingplattform....gerade wenn man auch bei 2L=Bauern manchmal Sachen sieht - auf und neben den Gleisen -, die nur ganz entfernt noch als vorbildgerecht angesehen werden können
 
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Siki

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Dem Märklinisten, Spur-Einser ausgenommen, sofern er nicht an einer Funktionsbahn werkelt, oder Teppichbahning betreibt, blieb und bleibt der vorbildnahe Gleisanlagenbau vorenthalten.
Hallo Hannah,

Dem kann ich leider überhaupt nicht zustimmen. Am besten Schaust du dir mal dieses PDF an. Es ist mittlerweile sehr viel möglich. Ich habe schon selbst ein solch ausgestattetes Gleissegment und dem ein oder anderen sah man die Aufsteigenden Frage Zeichen an, als eine offensichtlich mit Schleifer ausgestattete Lok vom C-Gleis auf ein solches (vermeintliches Gleis ohne Mittelleiter) wechselte und problemlos weiter fuhr. Schau dich doch mal ein bisschen bei "Weinert Mein-Gleis" und "Weichen Walter" um, gibt für alles Systeme spannendes zu entdecken (vor allem für die, welche wie bei der echten Bahn gerne Unterschiedlichen Schwellenrost aber keine Anderes Schienen Profil haben möchten.
Und was jetzt "Vorbildnaher Gleisanlagenbau" bedeutet, naja wirklich komplett vorbildlich kann dies eh fast niemand umsetzen. Am nächsten dran mit grösseren Strecken sind da am ehesten noch die FREMO-Module...

Lg Simon
 
hannah

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Guten Abend alle Märklinisten,

es liegt mir fern, Euch in irgendeiner Form nahezutreten und euren Modellbau in Frage zu stellen, wie Barni befürchtet. Im Gegenteil, ich vergab schon viele "gefällt mir" für beeindruckenden Anlagenbau mit 3-Leiter-Gleissystem.


Nach meinen Erfahrungen mit 2-Leiter-Gleisen würde ich sogar bei einem neuen H0-Projekt mit umfangreichem Layout 3-Leiter-Gleise bevorzugen! :cool:

@Siki:
Die Produkte der von Dir erwähnten Hersteller sind mir bestens bekannt. Leider auch die Preise und der Umstand, dass sich viele Lokis von Serienherstellern auf deren Weichen gerne etwas "schwer tun", insbesondere Dampfer mit Vor- und Nachläufern.
(Bei meinem Spur-0e-Projekt würden allein die 3 Weichen 500 bis 600 Euro kosten)

Mit der Bitte #8 zu vergessen grüße ich freundlich aus Tornesch

Hannah
 
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Hoi zaeme

...ja also so sieht der Mittelleiter wirklich sehr gut aus, gerade weil man ihn kaum sieht..Die Idee ist allerdings nicht ganz neu, Peco bietet ja schon seit Jahren diese Mittelleiter an, einziger Nachteil dort ist, dass es eine relativ feine Kupferlamelle ist, die bei Nichtgebrauch rasch oxydiert und die man - eben weil so fein - fast nicht reinigen kann...hat allerdings den Vorteil, dass man die Zuege halt regelmaessig biz fahren lassen muss. Grins.

Auch wenn ich mich nicht als Maerklinist fuehle, hat das Mittelleitersystem punkto Kontaktsicherheit eben schon Vorteile, und wenn man die Kontaktstifte, so wie Simon es vorschlaegt, im Schotterbett versteckt und nicht durch die Schwellen nagelt, sehe ich auch optisch keinerlei Nachteile.

Gruss Barni

PS: bei meinen frueheren Maerklinanlagen habe ich die Schleifer der Loks jeweils mit etwas Wagenfett bestrichen, so dass der Mittelleiter auch einen Kontaktschutzfilm bekam und auch nach laengeren Betriebsunterbruechen im feuchten Keller immer betriebsbereit blieb. So etwas waere bei den Zweileitergleisen gar nicht moeglich
 
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hannah

hannah

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Guten Morgen in die Runde,

zur Versöhnung meine Bastelei zum Thema:

ein Holzbrettchen (Spatel) passend zugeschnitten und mit dem Cutter Bohlenoptik eingeritzt. Färbung mit Aquarellstiften von Faber-Castell. Löcher für die Nägel vorgebohrt, 1,5 mm, damit das Brettchen nich reisst.

Durchmesser der Rundköpfe 2 mm - Messingnägel 15 mm lang.

BUE_oben.JPG

Das Brettchen klebte ich mit UHU-Hart auf's Gleis, so dass die ganze Chose auf die Platte genagelt werden
kann. Anschließend die Nägel von Unten mit Litze verlöten:

BUE_unten.JPG

Was mit Fleischmann PROFI-Gleis geht, ist mit Märklin K-Gleis allemal möglich. Hat sogar den Vorteil, dass ihr
die Nägel zwischen den Schwellen ohne im Gleis zu Bohren vernageln könnt, entgegen diesem Beispiel. In der Platte würde ich aber trotzdem mit 1 mm vorbohren, weil sich andernfalls die Nägel beim Einschlagen verbiegen werden. An den Enden solllte das Brettchen angefast werden, des Schleifers wegen.

Der Abstand der Nägel beträgt 5 mm, könnte gegebenenfalls auf 10 mm erhöht werden. Da hab' ich leider
keine praktische Erfahrung, die Kontaktaufnahme der Schleifer betreffend.

Aus Freude am Modellbau freundliche Grüße aus Tornesch

Hannah

:moba4ever:
 
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hannah

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Zugchef
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Nachtrag zu #13:

Die Nagelköpfe passend zur Holzfärbung färben und anschließend mit 600-er-Schleifpapier überschleifen, so dass sich der sichtbare Messingkopfanteil auf ca. 0,5 mm reduziert.

Gruß
Hannah
 
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Bastler

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Hoi Hannah,

Ja so wuerde es fkt, und - daran hast du wahrscheinlich als Gleichstroemeleri gar nicht gedacht - die Naegel wuerden durch die Mittelleiterplatte des K-Gleises fuehren so dass man ohne weitere Kabel Strom drauf hat; trotzdem, aber das ist meine ganz persönliche Meinung, finde ich ein duenner Draht faellt weniger auf. Gruss
 
hannah

hannah

Zugchef
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ein duenner Draht faellt weniger auf...
... jepp, wenn er exakt mittig und paralell zum Profilverlauf plaziert wird, was spätestens in Bögen dann eine echte Herausforderung ist.

IMG_0001.JPG
(Knipsen aus der "la mäng", ohne Stativ oder feste Unterlage für die Kamera geht gar nicht)

Wenngleich unscharf zeigt das Foti doch, dass ohne eingefräste Nut die Optik bescheiden ist. Verwendet wurde Messingdraht 1 mm.

Kupferlitze (0,5 mm oder dünner) halte ich für bedenklich, der mechanischen Beanspruchung durch die Schleifer wegen.

Und jetzt lasse ich euch Märklinisti mit euren speziellen Herausforderungen allein zurück; mehr Anregung geht nicht.

Aus Freude am Gleisbau freundliche Grüße aus Tornesch

Hannah
 
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