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Info Südostbahn Personenwagen-Nummern

Buntobox

Bahnlehrling
Guten Morgen

Ich bereite mich darauf vor, drei oder vier Lima EW1-Wagen in der Lackierung der Südostbahn aus den 1960er Jahren neu zu lackieren. Derzeit erstelle ich die für die Herstellung der Aufkleber erforderlichen Vorlagen. Ich möchte die Wagennummern korrekt angeben. Ich habe ein Foto von einem Wagen, aber die anderen sind zu klein, um sie lesen zu können. Das Foto unten zeigt die Wagen, die ich bauen möchte. Hat jemand Informationen darüber, wie diese Wagennummern lauteten?

Vielen Dank im Voraus,

Sudostbahn EWI.JPG

Alan

Edinburgh
 

Modul 0.4

Heizer
Eine interessante Frage, die du da hast, Alan.

Nur was genau für EW I LIMA-Wagen möchtest du mit der Südostbahn-Lackierung aus den 1960er Jahren versehen? Es gab ja deren verschiedene LIMA-Wagen.

Bei dem auf deinem Bild abgebildeten Personenwagen handelt es sich um den ursprünglichen B 219, den 62 20-33 827 im Zustand nachdem 1980 die Klimaanlage ausgebaut wurde und die festen Fenster durch Übersetzfenster ersetzt wurden.

In dieser Ausführung gab es genau einen Personenwagen 2. Klasse bei der Südostbahn, dieser hat das Baujahr 1972. Da ist es etwas schwierig, diesen mit der Südostbahn-Lackierung aus den 1960ern zu versehen, ist das Bild doch 1980 oder später aufgenommen worden. Aber:

Die Südostbahn hat ja damals nicht alle Tage das Erscheinungsbild gewechselt. Lange Zeit war das Grün/Elfenbein üblich. Grün unten, Elfenbein oben.

Du könntest dich für das etwas ältere Erscheinungsbild, wie auf deinem Bild, mit dem Schriftzug „Südostbahn“ in der Mitte ohne Wappen und der etwas älteren Beschriftung neben den Türen entscheiden. Oder aber für das etwas neuere Erscheinungsbild mit „Südostbahn“ und den Wappen sowie der etwas neueren Beschriftung unter dem Schriftzug „Südostbahn“ entscheiden. Wann genau dieses Erscheinungsbild vom dem einen zu dem anderen wechselte, müsste dann aber gegebenenfalls noch herausgefunden werden, was wohl nicht so einfach sein wird.

LIMA fertigte den B 219 mit Übersetzfenster und den B 217 mit den für den EW I typischen Senkfenstern. Siehe Thread. Sammlerleitfaden: LIMA Schweizer Einheitswagen im Beitrag #44 vom 23. Februar 2012 im Form alte Modellbahnen.

Eugen
 
Zuletzt bearbeitet:

Buntobox

Bahnlehrling
Guten Tag Eugen

Vielen Dank für die Information, dass B219 für mein Modell zu spät ist. Ich versuche, einen BT/SOB-Zug aus den 60er Jahren zu modellieren. Ich habe bereits die Vorlagen für die Aufkleber für den SOB-Speisewagen Br 250 und den SBB-Wagen B4 6000 erstellt, der in den Farben von BT lackiert und mit der Aufschrift SCHWEIZERISCHE BUNDESBAHNEN versehen war. Können Sie mir vorschlagen, welche anderen EW1-Wagen ich aus dieser Zeit von der SOB einbeziehen könnte? Ich habe das Gefühl, dass B218 passen würde, aber ich hatte auf insgesamt zwei oder drei gehofft. Ich habe genug Lima BLS-Wagen, um das Projekt umzusetzen, da sie die richtigen Dächer haben.

Viele Grüsse aus Edinburgh
Alan
 

Modul 0.4

Heizer
Hallo Alan,

die Sache ist nicht ganz einfach, da die Südostbahn lange Zeit Fahrzeuge aus finanziellen Gründen meist einzeln kaufte.

Aber ich denke, ich habe da zwei EW I gefunden:

B 217, später 62 20-33 826, Baujahr 1964
B 218, später 62 20-33 820, Baujahr 1965

Achtung für EW I-Spezialisten: Die Wagen hatten von Anfang an Gummiwulstübergänge und waren für 140 km/h zugelassen. 1966 wurde noch der ABt 202 geliefert. Dann kamen 1972 die klimatisierten Wagen ABt 203, B 219, und 1974 der WR 242 dazu, die bezüglich der Klimaanlage als Prototyp für die EW III gelten. Diese klimatisierten Wagen hatten bis 1980, als die Klimaanlage ausgebaut wurde, Fenster, die nicht geöffnet werden konnten; danach Übersetzfenster.

Die Angaben stammen aus dem Buch von Gerhard Oswald und Kaspar Michel: Die Südostbahn, Geschichte einer Privatbahn. Orell Füssli Verlag. Zürich 1991. ISBN 3-280-02048-4.

Eugen
 

Buntobox

Bahnlehrling
Vielen Dank für diese Information, Eugen.
Ich habe die Beschriftung für einen Zug mit fünf oder sechs Wagen erstellt. Hier ist sie. Ich habe B 219 mit aufgenommen, für den Fall, dass ich mich doch dazu entschliesse!

07-01-2026 12-07-57.jpg

Jetzt brauche ich nur noch die Angaben zur Kapazität und zum Gewicht des ABt-Steuerwagens, den ich ebenfalls bauen möchte. Hast du diese Angaben vielleicht?

Mit freundlichen Grüssen aus Edinburgh



Alan
 

Modul 0.4

Heizer
Alan,

ich schaue mir das in den nächsten Tagen an.

Hej, wie kommt man im schottischen Edinburgh dazu, nach einem Besuch in der Schweiz Schweizer Rollmaterial nachzubauen und dann erst noch von der Bodensee-Toggenburg-Bahn und der Südostbahn? Ich kenne deinen Artikel hier: Personenwagen-Umbauten, Umlackierungen und Verwitterungen aus dem Jahre 2025. Sehr gute Arbeit!

Bist du dort eventuell in einem Verein? Hast du eventuell das Magazin Swiss Express abonniert?

Danke für eine baldige Antwort.

Eugen
 

Buntobox

Bahnlehrling
Ich sah Schweizer Züge zum ersten Mal 1988, als ich mir während eines Skiurlaubs einen Tag frei nahm, um zum Bahnhof Lausanne zu fahren und mir die Züge anzusehen. Ich war sofort begeistert. Ich beschloss damals, dass ich lieber Schweizer Züge als britische Züge modellieren wollte, wie ich es bis dahin getan hatte. Ich beschloss, alles zu bauen, was mir gefiel. Ich kaufte mir die HAG BT Re4/4 und fünf BT- und SOB-EWIV-Wagen und beschloss, auch einige ältere Modelle zu bauen, einfach weil es mir Spass macht.

Ich bin hier keinem Verein angeschlossen. In Schottland gibt es keine Schweizer Modelleisenbahnvereine, und ich bin auch kein Mitglied der Swiss Railways Society, da ich derzeit lieber meinen eigenen Weg gehe. Als ich jünger war und Modelle der British Railways baute, gehörte ich einer Gruppe von Modellbauern an, und wir bauten alle im Maßstab 18,83 mm (P4). Diese Genauigkeit und Liebe zum Detail möchte ich auch in meine Schweizer Modelle einfliessen lassen. Ich verwende feinmaßstäbliche Räder und baue meine eigenen Gleise nach meinen eigenen Vorgaben und Toleranzen, da mir der schlampige Abstand der Standard-HO-Gleise nicht gefällt. Die Spurkränze sind zu breit und die Flansche zu tief. Ich verwende einen Radabstand von 15,09 mm und einen Spurkranzabstand von 1 mm. Ich drehe die Spurkränze auf 0,5 mm und die Radbreiten auf 2,25 mm herunter oder ersetze sie komplett, wenn ich kann. Ich habe mich für diese Kompromisse entschieden, weil mich der vollständige Austausch durch HO-Pur-Sets in den Ruin treiben würde. Die geringeren Abstände sorgen für einen besseren Lauf und verhindern ausserdem, dass schmale Schweizer Stromabnehmer aufgrund des Spiels zwischen den Rädern und der Schiene von der Leitung abrutschen. Ausserdem sehen die Modelle mit schmalen Rädern und feinen Spurkränzen viel besser aus als mit Rädern, die wie Pizzaschneider aussehen!

Mit freundlichen Grüßen
Alan
Edinburgh
 
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