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Trassenstärke

Micky

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#1
Hallo zusammen,

ich muss auf meiner Anlage die Auffahrt verbessern und möchte mal in die Runde fragen was Ihr mir Empfehlt.
Ab hier

IMG_20170709_113210.jpg

weiter...

IMG_20170709_112230.jpg

Hier die Ansicht Berg auf

IMG_20170709_112218.jpg

Es ist z.Z. 5mm starke Trassen verlegt und wenn ich schon das Eck erneuere wollte ich vielleicht besseres Untergrundmaterial verwenden. Natürlich ist alles in Spur N. :D
 
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#2
Hallo Micky,

Du verwendest Sperrholz als Trasse, oder :)?
Ich habe gelesen, dass die Trassenbretter in 6 oder 8mm Dicke ausgeführt wurden - 8 mm da, wo der Abstand zwischen den Auflagestützen etwas grösser sein muss. Allerdings kann ich mich leider nicht mehr erinnern, für welche Spurweite es war...

Was ist das effektive Problem - verzieht sich die Trasse, hängt sie durch oder soll diese altershalber ersetzt werden?

Gruss Christian
 

Micky

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#3
Hallo Christian,

kein Speerholz sondern so Faserholz, sind drei Schichten. Eigentlich ist das gut aber etwas Dünn habe ich das Gefühl. Er eigentliche Grund ist das ich die Auffahrt etwas entschärfen möchte und zweites einen Buckel der bei den Trassenstoss ist bereinigen. Die möchte es als ein ganzes Stück wieder einsetzen. Meine IC Dostos Wagen hängen sich da gerne ab und rollen der Berg ab in die Kurve und dann kann ich 'Fischen' gehen. :sick: Ich denke auch das es nicht gut für die Wagen ist.
 
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#4
Hallo Micky,

ich weiss nicht, wie stabil und in welcher Zusammensetzung/Ausführung von Faserholz die Rede ist.
Sperrholz ist mindestens 3-lagig kreuzverleimt und dadurch bis zu einem gewissen Grad biegsam ohne zu brechen. (Ab 12mm Stärke heisst es dann Multiplex).
In dünnerer Ausführung würde sich meines Erachtens der "Buckel" durch Biegen der Platte "ausrunden" lassen. Die Biegsamkeit, bzw. eine stabile Dicke müsstest Du im Do it oder Baumarkt mal testen. Gegebenenfalls muss auf der Anlage die Stützkonstruktion angepasst werden - aber das dürfte bekannt sein.

Gruss Christian
 
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#6
Hallo Micky

Das Problem mit der Dicke der Trassenbretter ist letztendlich das unerwünschte Durchhängen zwischen den Stützen; bei Holzprodukten insbesondere abhängig von der (wechselnden?) Luftfeuchtigkeit und nicht vom Gewicht der Gleise und Fahrzeuge. Prüfe doch mal mit einem absolut geraden (Holz- oder Metall-)profil den Durchhang der bestehenden Trasse zwischen den Stützen, wenn kein solcher vorhanden oder vernachlässigbar ist, genügt die vorhanden Dicke. Beim Trassenstoss musst du bei der Montage der Trassenbretter besonders Acht geben, dass du keinen "Neigungswechsel" einbaust - also mit Lineal (s. oben) den buckel- bzw. senkfreien Stoss prüfen. Wie ich auf deiner zweiten Foto sehe, hast du den Trassenstoss mit Vierkanthölzern verbunden und die Stütze richtigerweise nicht direkt unter dem Stoss montiert. Könnte evt. der Heizkörper stirnseitig der Anlage eine Rolle spielen (wechselnde Luftfeuchtigkeit Sommer/Winter)?

Gruss, René
 

Micky

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#7
Hallo René,
Der Heizkörper ist nicht schult, es ist in diesem Fall wirklich die Bauweise. Ich habe gerade kein so langes Lineal zur Hand und habe mal einen Meterstab drüber gelegt... Da sieht man schon recht gut wie der Buckel nach Rechts Berg ab abfällt. Und genau da hängen sich meine Personenwagen ab und fahren Berg ab. :cry: Drum muss ich diese Trasse wohl Komplett wechseln und in diesem Zusammenhang auch gleich noch einmal die Steigung etwas entschärfen.

IMG_20171115_233920.jpg
 
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#8
Hallo Micky

Scheinbar entstand dieser Buckel auf Grund der Konstruktion (Stütze). Auch ich hatte bzw. habe immer noch Mühe, die Rampen mit einer möglichst gleichmässigen Neigung zu bauen.
Vor Jahren entstand bei mir anlässlich eines Umbaus der Anlage ein Trassenstoss genau unter dem Schienenstoss bei der Spitze einer Weiche. Das Ganze liegt im Übergang Horizontale/Neigung und im Bogen :thumbsdown: und ist durch den darunter liegenden Weichenantrieb nur schwer zu korrigieren. Ich müsste dort mal "mit schweren Geschützen auffahren".

Gruss, René
 
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#10
Sicher gut, aber möglichst keine Trassenstösse im Bereich des Neigungswechsels; zudem möglichst grosse Ausrundungen zwischen den Horizontalen und der Neigung vorsehen, auch wenn dadurch die effektive Neigung etwas grösser wird als die theoretische Neigung (die Triebfahrzeuge im Massstab 1:160 weisen m.W. eine beachtliche Zugkraft auf, jedenfalls auf der Anlage eines Kollegen :thumbsup: ).

Gutes Gelingen wünscht dir,
René