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Umbau Märklin 39579

Brahma

Zugbegleiter
Hallo Modellbahnfreunde

Was ich vermeiden wollte aber jetzt trotzdem in Angriff nehmen muss, ist die E03/103 von Märklin.
Diese hat neben dem Sinus-Motor noch zwei, die den Pathograf heben.
Zu den Anschlüssen von diesen, Habe ich folgende Frage:
Auf dem Bild sieht man, das sie mit rot und blau gemacht werden. Auf der Platine, ist beim oberen Anschluss zu sehen dass auf dieser Seite wo rot angelötet ist, ein + steht. Aber für den Anschluss am neuen Decoder (LokPilot5) ist doch der Plus (GND) blau. Sehe ich das richtig das ich jetzt den blauen an den roten Anschluss und vom Decoder (Aux3 + 4) an den ehemals blauen anlöten muss?
Wie ich die Einstellungen mit dem Programmer für den Pathograf machen muss, ist mir auch noch ein Rätsel, so das diese nicht zerstört werden.

Von der Stirnbeleuchtung kommen drei Drähte (orange/gelb/grau). Gelb, wird in Zukunft blau (GND) sein. Bei den anderen beiden handelt es sich um orange oder weises für Rücklicht. Was ist jetzt was und wie werden jetzt diese am Decoder angeschlossen?
Diese Lok hat weises Stirnlicht und rote Rücklichter. Dies auch zu ändern wäre schon toll, nur dafür müsste ich ja andere LED Platinen haben. Aber mit dem so wie es ist kann ich gut leben. Nehme an, das weises Licht vorne laut ESU Farben weis ist, hinten gelb. Für das rote Licht AUX1 + 2 benötigt werden.

Habe schon etliche Loks (auch mit Sinus) umgebaut (Treiber von raiYou4) aber diese ist eine Herausforderung.

Danke für eure Hilfestellungen

MFG Claude
 

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Brahma

Zugbegleiter
Hallo Zusammen

Werde mich das erste mal dazu entschliessen eine Lok wegzuwerfen (sei si noch so schön).
Dies aus dem Grund, weil es nicht möglich ist dieser einen neuen Decoder zu verpassen. Nicht das Fahren ist das Problem nach einem Decoder Wechsel sondern die Funktionen.
Die vorhandene Platine für Funktionen, wird nach wie vor gebraucht, für die Ansteuerung der Pantographen Hebung. Es gibt weder die hierzu benötigten Angaben von den Motoren oder Platinen Schema. Selbst bei den Stirnbeleuchtung Platinen hat es Märklin fertig gebrach, sie so zu fertigen, das diese nicht normal an einen Decoder angeschlossen werden können (meine nicht die fehlenden Wiederstände auf Stirnbeleuchtung Platine) und zerstört werden, wenn man dies trotzdem macht.

Dies mein Fazit bei dieser Lok.

MFG Claude
 

plusplus

Teammitglied
Moderator
Werde mich das erste mal dazu entschliessen eine Lok wegzuwerfen (sei si noch so schön).
Die Frage ist doch, wie die Hebe-/Senkvorrichtung der Stromabnehmer funktioniert?

Mein verstorbener Kollege war alles andere als der versierte Elektroniker, aber trotzdem hatte er schon vor Jahren solche Funktionen selbst gebastelt. Zwar waren das 0m-Loks, aber ihm standen damals nur 8-polige Schnittstellen (bzw. 9 Anschlüsse) zum Decoder (Zimo) zur Verfügung. Leider sind bzw. waren dazu keine Skizzen oder Schematas vorhanden ...
Vermutlich hat er mit dem gemeinsamen plus (blau) und den Funktionsausgängen F1 (grün) und F2 (violett) ein oder zwei Printplattenrelais angesteuert, welche wiederum den/die Stromabnehmer elektrisch senkten. Gehoben wurden sie nur mit Federkraft - allerdings weiss ich nicht mehr, wie er bzw. ob er die untere und obere Endlage mit Endschalter begrenzte.

Hier findest du unter anderem auch ein Anschlussschema Märklin -> DCC mit 8 poliger Schnittstelle.

N.B. Die E 03 bzw. 103 hatte kein weisses Rücklicht hinten rechts, aber ich nehme an, das ist dir bekannt.
 

Brahma

Zugbegleiter
Hallo René
Wenn es sich nicht herausfinden lässt, mit welcher Spannung die beiden Hebemotoren betrieben werden, hast du keine Chance. Wie man auf dem Bild sieht, wird die Platine nur für die Funktionen benötigt, wo auch ein und ausschalten dieser Motoren gesteuert werden. Bei Märklin kommt noch dazu das sie bei den Funktionen zum teil + und - vertauschen und so um so schwieriger wird es. Darum gibt es von ESU extra ein spezieller Decoder (59649), der dies macht.
(Ich gehe aber davon aus, dass die original Platine in der Lok zur Ansteuerung der Piezo-Motoren und Speicherung der Endlagen einiges an separater Elektronik aufweist.) In Klammern Info von seiten Märklin Schweiz.

So wie ich das sehe ist es nur möglich mit der vorhandenen Platine das ganze zu betreiben. Nur nützt mir dies nichts, wenn ich nicht einen anderen Decoder anschliessen kann (können schon, nur wie diesen Programmieren).

Gruss Claude
 

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erwa20

Zugbegleiter
Hallo Zusammen

Werde mich das erste mal dazu entschliessen eine Lok wegzuwerfen (sei si noch so schön).
Wenn es sich nicht herausfinden lässt, mit welcher Spannung die beiden Hebemotoren betrieben werden, hast du keine Chance.
Hallo Claude

Wirklich wegwerfen?
Vielleicht weiss ja hier im Forum jemand wies gemacht wird? Immerhin ist ja ein Elektronik und Digital Fachmann recht aktiv in diesem Forum.
Leg doch das Lokmodell einfach mal zur Seite und warte ab ob Dir nicht doch noch jemand helfen kann.
 

plusplus

Teammitglied
Moderator
Wenn es sich nicht herausfinden lässt, mit welcher Spannung die beiden Hebemotoren betrieben werden
Die Betriebsspannung dieser Motoren rauszufinden, sollte wohl kein Problem darstellen!

Dein Problem ist aber, wie du richtigerweise auch erwähnst, rauszufinden, wie diese angesteuert werden (starten und endabschalten). Das alles ist aber noch kein Grund, die Lok "wegzuwerfen". Hast du dir schon mal überlegt, die Lok einfach im Original-Märklin-Zustand zu betreiben - frei nach dem Motto: In der Not frisst der Teufel auch Fliegen ...

N.B. Ich habe einen anvisierten Decodertausch meiner Trix/Märklin Re 4/4 I auch unerledigt ad acta gelegt - und kann mich trotz den unergründlich auftretenden Nachteilen des Originaldecoders aus Göppingen (vom sog. Marktführer!) an der schönen Lok erfreuen.
 
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