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Workshop gemeinsam Autos zurüsten

Nr. 13465

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Hallo zusammen

Vor doch schon ein paar Wochen ist mir die Zeitschrift Eisenbahn Journal, 1x1 des Anlagebaus 1/2019, Autos für die Anlage, Vorbildgerechter Strassenverkehr in 1:87, Pkws, Lkws und Busse für die Modellbahn. Herausgeber VGB, Verlagsgruppe Bahn, ISBN 978-3-89610-709-1 über den Weg gelaufen. Ich konnte es nicht verkneifen und besitze nun ein Exemplar.



Das Thema der erwähnten Zeitschrift wäre doch etwas, im Sinne des Beitrages Wie finden wir neue Hobby Modelleisenbahner? gestartet im Mai 2019, in den Vereinen oder vielleicht sogar hier im Modellbauform etwas gemeinsam angegangen werden könnten. Der Inhalt der Zeitschrift fasziniert mich primär, weil nicht nur auf die Autobeleuchtung eingegangen wird, sondern auch weil darauf eingegangen wird welche Autos zu welchem Zeitpunkt im Einsatz waren und wie diese Autos mit Zurüstteilen versehen werden können. Beispielsweise Nummernschilder, Autoradioantennen oder Dachgepäckträger, Gepäck inklusive.

Nun denn, was denkt Ihr zu dem Thema? Wäre das was? Kennt Ihr einen Verein der dieses Thema schon gemeinsam angeht?

Ich bin sicher, dass es entsprechende Beiträge schon im Netz finden. Fragt sich bloss wo. Ich bin sehr dankbar um Links zu aussagekräftigen Beiträgen hier im Modellbahnforum oder anderswo.

Bin gespannt wie sich die Sache weiterentwickelt.

Christoph
 
Nr. 13465

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Hallo zusammen,

Schade, dass es hier im Zusammenhang mit dem Beitrag Wie finden wir neue Modelleisenbahner? noch keine Reaktion gab. Dabei ist schon ein Einblick in die Geschichte der Schweizerischen Fahrzeug-Kontrollschilder sehr interessant und für eine epochengerechte Ausstattung von Modelleisenbahn-Anlagen, -Modulen und –Dioramen von Bedeutung.

Ein wichtiger Wechsel dieser Fahrzeug-Kontrollschilder fällt mitten in die Epoche II (etwa 1920 bis etwa 1945), ja gar mitten in die Periode IIb (1928 bis 1937) und ist in der entsprechenden Schweiz spezifischen Empfehlung, der NEM 804 CH des Verbandes der Modelleisenbahner und Eisenbahnfreunde Europas (MOROP), mit keinem Wort erwähnt. Ab 1933 wurden die heute noch gängigen Fahrzeug-Kontrollschilder eingeführt. Wurde bei den Nummernschildern der Hintergrund von Schwarz auf Weiss, die Schrift demzufolge von Weiss auf Schwarz geändert. Ausgenommen bei den Militärfahrzeugen.


Hier ein paar wichtige Merkmale zum Thema in einer Zusammenfassung:

Hinteres Kontrollschild mit Schweizer- und Kantonswappen

Das hinter Kontrollschild war ursprünglich nur rechteckig und 310 x 240 mm gross. Seit 1972 werden diese neu im Format 300 x 160 mm hergestellt.

Ab 1959 gab es das hinter Kontrollschild auch im länglichen Format von 400 x 110 mm. Diese Langformat-Schilder wurden ab 1987 mit einer Grösse von 500 x 110 mm etwas breiter, primär in Folge der nun in den ersten Kantonen notwendigen sechsstelligen Zahlen.


Vorderes Kontrollschild ohne Schweizer- und Kantonswappen

Das vordere Kontrollschild war ursprünglich im länglichen Format 380 x 110 mm gross. Seit 1972 werden diese neu im Format 300 x 80 mm hergestellt.


Weiter wichtige Merkmale

1961 wurden Farben, so wie wir sie noch heute kennen, für die Benützungsart eingeführt. Die gängigsten sind wohl die mit einem grünen Hintergrund für die Landwirtschaftlichen Fahrzeuge wie Beispielsweise Traktoren und ein blauer Hintergrund für kommunalen Arbeitsfahrzeuge wie Beispielsweise Feuerwehrfahrzeuge. Beide mit schwarzer Schrift.

Mit der Reorganisation der Bundesbetriebe wurden deren Fahrzeuge neu Kantonal registriert. Begonnen hat die Ablösung der P-Nummern mit der Aufteilung der damaligen Post-, Telefon- und Telegrafen-Betriebe (PTT) in die Schweizerische Post und Swisscom 1998. Abgeschlossen wurde die Ablösung der A-Nummern der jeweiligen Ämter im Jahre 2003.

In der Schweiz sind die Kontrollschilder auf den Fahrzeughalter und nicht auf das Fahrzeug ausgestellt.


Links zum Thema

- Übersicht Schweizer Fahrzeug-Kontrollschilder auf der privaten Internetseite der Familie Morger MORGER.NETte Leute aus Adligenswil/LU
- Schweizer Fahrzeug-Kontrollschilder bis 1932: fAHRZEUGSCHILDER - 1932
- Schweizer Fahrzeug-Kontrollschilder ab 1933: CH-Fahrzeug-Schilder AB 1933


Fahrzeug-Kontrollschilder im Modell:

Wenn wir uns auf die auf die Epochen III und IV (etwa 1925 bis etwa 1990) beschränken müssten die meist vier und fünfstelligen Kontrollschilder die folgende Grösse haben:

Ausgangbasis sind die etwas grösseren Kontrollschilder die vor 1972 herausgegeben wurden mit den Massen 310 x 240 mm und 400 x 110 mm (hinten) und 380 x 110 mm (vorne). Kontrollschilder sind in dieser Grösse vereinzelt immer noch im Einsatz. Vor allem an historischen Fahrzeugen

Nenngrösse H0, Massstab 1:87:

3,6 x 2,8 mm und 4,6 x 1,3 mm (hinten) und 4,4 x 1,3 mm (vorne)

Nenngrösse 0, Massstab 1:45:

6,9 x 5,3 mm und 8,9 x 2,4 mm (hinten) und 8,4 x 2,4 mm (vorne)

Nenngrösse 0, Massstab 1:43,5:

7,1 x 5,5 mm und 9,2 x 2,5 mm (hinten) und 8,7 x 2,5 mm (vorne)

Spur IIm, Massstab 1:22,5, für unsere LGB Gartenbahn-Modelleisenbahner:

13,8 x 10,7 mm und 17,8 x 4,9 mm (hinten) und 13,3 x 4,9 mm (vorne)


Christoph
 
Bastler

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Hoi Christoph

Es tut mir leid, dass sich bis jetzt noch niemand auf dein Thema gemeldet hat. Du hast da grundsätzlich eine interessante Sache - wenn wohl auch ein wenig ein Randthema - angesprochen. Was aus deinem Beitrag allerdings nicht klar hervorgeht ist, was du den genau jetzt anbieten/veranstalten möchtest. Willst du einen Kurs durchführen, einen Fernkurs anbieten oder gemeinsames Basteln anregen?

Gruss Barni

p.s.
ein blauer Hintergrund für kommunalen Arbeitsfahrzeuge wie Beispielsweise Feuerwehrfahrzeuge
ich will nicht pingelig sein, aber die Schilder mit hellblauen Grund und schwarzer Beschriftung sind keineswegs nur kommunale Fahrzeuge. Entscheidend ist, dass es sich um Arbeitsfahrzeuge ohne Nutzlast (d.h. Gesamtgewicht ist grosso modo gleich Lehrgewicht) wie Kräne, fahrbare Pumpen, Hebebühnen, Drehleitern etc. handelt, soweit diese auf öffentlichen Strassen bewegt werden dürfen (VZV Art. 82 Abs. 1 lit. b).
 
Nr. 13465

Nr. 13465

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Hallo Barni, hallo zusammen

Dieser Beitrag ist primär ein Vorschlag was in einem Verein gemeinsam gemacht werden könnte. Im Sinne meines Beitrages Wie finden wir neue Hobby Modelleisenbahner?

Es erstaunt mich immer wieder wie ich Gespräche von Modelleisenbahner anhören muss, dass an irgend einem Modelleisenbahn-Fahrzeug dies und das nicht gut ist, da eine Beschriftung fehlt und hier die Pufferteller zu gross sind und da die Farbe zu dunkel. Aber auf deren Modulen und Modelleisenbahnanlage stehen eine Menge von Autos herum die da keine Kennzeichen haben und keiner scheint dies zu stören.

Und ja Barni, ich habe die Beschreibung der Schweizerischen Automobil Kennzeichen stark vereinfach. Die angegebenen Links sind sehr interessant zum Thema was es sonst noch an weiteren Kennzeichen zu schreiben gäbe.

Christoph
 
teddych

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Hallo Christoph

Ja, es gibt die Nietenzähler. Die heutigen Kritiken in Foren und Printmedien drängen ja richtig dazu auch Nietenzähler zu werden. Zumindest wenn man die Modelleisenbahnen kaufen kann. Wenn man die Modelle selber herstellen müsste, dann wären wohl viele Nietenzähler gar nicht mehr dabei beim Hobby.

Die Geschichte der Autonummern ist sehr interessant. Und man kann sich stundenlang damit beschäftigen an jedem Fahrzeug die "korrekte" Nummer zu montieren.

Genau so kann man sich auch mit Billetautomaten, Telefonkabinen, Wanderwegweisern, Veloroutenschilder, Sitzgelegenheiten, Verkehrsschildern, Wartehäuschen, Bahnübergängen, Kanalisationsdeckel oder Telefon-/Stromleistungsmasten beschäftigen. Alle haben ihre hochspannende Entstehungsgeschichte. Und man kann sie "korrekt" im Modell umsetzen. Oder eben weniger korrekt. Weil anderes für den Erbauer prioritär ist. Oder einfach aus Unwissenheit.

Ich möchte die Autonummern-Geschichte in keiner Art und weise abwerten, ich finde sie hoch interessant. Ich möchte aber auch darauf hinweisen, dass man sich auch in anderen Details verlieren kann. Barni hat es als Randthema bezeichnet. Für die meisten sind Autonummern eben ein Randthema. Genau wie Billetautomaten und alles andere das ich aufgezählt habe auch. Das tönt möglicherweise abschätzig, ist aber nicht so gemeint. Ich möchte viel mehr zum Ausdruck bringen: Alles kann man nicht "korrekt" machen, man muss sich seine Themen aussuchen.

Zur von dir angesprochenen Diskrepanz: Ich würde wohl manche fehlende Anschrift an einer käuflichen Lokomotive nicht bemerken und kann entsprechend gut damit leben. Eine fehlende Autonummer hingegen stört mich auch.

Für deutsche Modellautos gibt (oder gab) es übrigens einen Autonummern-Generator. Für Schweizer Nummernschilder (noch?) nicht. Das ist ein Projekt, das ich auf meiner Todo-Liste habe. Aber eben, es ist nicht prioritär.

Gruss
Teddy
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Bastler

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Hoi zäme

nach dem Lesen von Teddys Kommentar muss ich sagen, dass ich den Ausdruck Randthema keinesfalls abwertend gemeint habe. ich entschuldige mich dafür. Ich habe mich sowie vor allem gemeldet weil mir der Zusammenhang mit Jugendförderung zuerst nicht ganz klar war.

Bei meiner ersten H0-Anlage habe ich, weil die damaligen Tintenstrahldrucker noch nicht derart fein druckten, die Nummernschilder einfach mit Lackmalstift auf das Auto eine weise Fläche auf das Auto gemalt und nach dem Trocken mit der Reissfeder und schwarzer Tusche ein paar "Chrüngeli" draufgemacht, dass es von weitem wie Zahlen aussah. Soweit ich mich erinnere hat Heinz Marzohl bei seinem phantastische Diorama "Beinwil am See" eine ähnliche Methode gewählt für die Autos welche vor der Post stehen (Grafik/Modellbau).

Heute dürfte es mit Farbdruckern möglich sein, richtige Nummernschilder herzustellen; das Problem wird dann wohl v.a. das Anbringen der winzigen Schnipsel sein; ich hatte selber jedenfalls grösste Mühe, die Wagennummer auf den OC-Triebwagen zu applizieren (Bücherschrankprojekt).

Fürs Supern von Modellautos dürfte es aber noch nicht mit den Nummernschilder getan sein, geöffnete Türen, Beleuchtung, Farbe etc. öffnen ein weites Feld.

Gruss Barni
 
Nr. 13465

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Hallo Teddy, hallo Barny, hallo zusammen

Ich finde Eure Beiträge hier echt gut. Nicht jeder muss da gleicher Meinung sein und nicht jeder kann da gleich bei der Antwort an alles denken und alles berücksichtigen. Aber so kommen wir voran.

Vor vielen Jahren haben ein paar findige Leute, die uns leider nicht bekannt sind, die Normen zu den Epochen geschaffen. Leider haben diese Unbekannten diese Normen primär auf die Schienen-Fahrzeuge ausgelegt. In der Auflistung von Teddy gibt es doch einige Punkte für die diese Normen keine Antwort beinhalten. Ein Punkt die Zebrastreifen sind in einem Beitrag hier im Modellbahnforum auch am Rande angesprochen worden. Der Beitrag fällt mir gerade nicht ein, aber vielleicht schaltet ja einer einen Link. Ginge es da nicht um die Frage waren Zebrastreifen anfänglich weiss. Und überhaupt, ab wann gab es denn Zebrastreifen und die ersten Ampeln.

Kommen wir nun zum Thema zurück:

Ich wäre froh wenn einer von Euch eine Seite finden würde wo die Deutschen und Französischen Kennzeichen beschrieben sind wie diese in der Epoche III und IV (von etwa 1945 bis etwa 1990) ausgesehen haben. Wo ich auch deren Abmessungen(!) finde. Bezüglich Deutschland würde mir im Moment Westdeutschland genügen. Wäre dankbar um einen entsprechenden Link auf eine Beschreibung der Kontrollschilder aus der Zeit als diese links noch kein blaues Feld mit 12 gelben Sternen hatten. o_O

Ich versuche zwischenzeitlich einmal eine Druckvorlage für ein paar Schweizerische Autonummern zu erstellen.


Und weichen wir noch etwas vom Thema ab:

Barny, ich schaue mir in den nächsten Tagen Dein Beitrag Projekt Bücherschrank einmal genauer an. Vor allem Dein Orbe-Chavornay-Bahn (OC) Triebwagen. Ich kenne nämlich einige die da sich einen solchen einmal bauen wollten, auch ich. Aber mit bauen wollen ist es nicht gemacht.

Wisst ihr wo mir in den vergangenen Jahren am meisten aufgefallen ist, dass die Nietenzähler möglicherweise in den vergangenen Jahren abgenommen haben und damit unser Hobby vielleicht auch deswegen wieder etwas mehr Zulauf hat? In den Modellbahnfachgeschäften! Mir sind ein paar Modellbahnfachgeschäfte in der Vergangenheit aufgefallen, da wurde man als potentieller Kunde schon beim Öffnen der Türe mit Negativwellen empfangen. Primär gegen Märklin gerichtet. Obschon ich mir wegen der Schaufensterauslage, genaugenommen wegen einem Märklin Produkt, als Laufkunde in den Laden gewagt habe. All diese Fachgeschäfte wo ich derart mit negativen Wellen empfangen wurde, gibt es nicht mehr. Es waren dies übrigens alles ausschliesslich Fachgeschäfte, die durch ältere Herren alleine geführt wurden.


Noch einen schönen Abend wünscht Euch einer der Euch rät in den kommenden heissen Tagen in den Keller abzutauchen und sich etwas vermehrt um die Modelleisenbahn zu kümmern. :spineyes:

Christoph
 
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teddych

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Hoi Christoph

Wie gross die Autonummern (in der Schweiz übrigens korrekt Kontrollschild ansonsten im Deutschsprachigen Raum Kennzeichen genannt) sind und waren weiss ich nicht. Aber ich habe soeben den Autonummern-Generator gefunden, mit welchem CH, DE, BRD, DDR, AT, LI und US-Kennzeichen erstellt werden können. Auch historische. Die richtige Grösse zu finden wird aber dem "Kunden" überlassen.

Gruss
Teddy
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Besuch bei Smilestones
 
Nr. 13465

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Hallo Teddy


Herzlichen Danke für Deinen Link.


Ich gehe davon aus, dass der Autonummern Nummerngenerator bezüglich den Schweizer Kennzeichen sich auf die aktuelle Abmessung bezieht.

Die aktuellen Abmessungen wie die ursprünglichen Abmessungen der derzeitigen Kennzeichen findest Du, und natürlich alle anderen auch, in meinem Beitrag oben vom vergangenen Dienstag, den 18. Juni 2019.


Gruss und noch einen schönen Abend

Christoph
 
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Hoi Christophe

Gehoert zwar nicht zu diesem Thema, aber, wenn du dich schon einmal mit dem Thema OC Fe 2/2 beschaeftigt hast, hast du ev. Plaene/Quellen dafuer? Im Netz habe ich nur die Werksfotos vom Ablieferungszustand gefunden.
Gruss Barni
 
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...dass die Nietenzähler möglicherweise in den vergangenen Jahren abgenommen haben ... Mir sind ein paar Modellbahnfachgeschäfte ... aufgefallen, da wurde man als potentieller Kunde schon beim Öffnen der Türe mit Negativwellen empfangen [???]. Primär gegen Märklin gerichtet. Obschon ich mir wegen der Schaufensterauslage ... einem Märklin Produkt, als Laufkunde in den Laden gewagt habe. All diese Fachgeschäfte wo ich derart mit negativen Wellen empfangen wurde, gibt es nicht mehr. Es waren dies übrigens alles ausschliesslich Fachgeschäfte, die durch ältere Herren alleine geführt wurden.
Hallo Christoph

Ich verstehe die Kausalität der von dir verwendeten Begriffe Nietenzähler und Negativwellen im obigen Zitat nicht ganz - und ebensowenig, was das mit Märklin zu tun haben soll?

Ich selber habe den Modellbau auf Basis Märklinsystem vor etwa 45 Jahren an den Nagel gehängt. Seitdem baue ich in 2 L =, nach Mögl. in finescale. Zum Systemwechsel führten damals diverse Gründe, näheres dazu in meinem thread Betrieb Epoche III. Trotz meiner Abkehr vom Mä-System darf ich diesem System eine gewisse Zweckmässigkeit zugestehen - und als "Gleichstromer" und "älterer Herr" gleich alle Märklinisten mit einer geballten Ladung Negativwellen zu empfangen, ich würde mich hüten ...

Für mich ist letztendlich der Stil eines Werkes massgebend, und nicht das angewendete System bzw. deren Untersysteme. 'Wilhelmsburg' von Dominic zum Beispiel, aber auch das 'Projekt Bücherschrank' von Barni lassen grüssen (u.v.a.m.). Wie Teddy sagt, Nietenzähler gibt's schon noch einige, aber diese sind vor allem im wirtschaftlich nicht zu vernachlässigenden Kreis der Sammler zu finden. Die Mehrzahl dieser Sammler sammeln m.W. Märklin und (in der Schweiz) die systemverwandte Marke HAG ...

Gruss, René
++

N.B. 1: Die auf diversen meiner Fotos abgebildeten Autos in H0 haben inzwischen alle epochengerechte Kontrollschilder erhalten, nicht zuletzt dank einem MoBa-Kollegen, welcher ab und zu auch mal "Nieten zählt".
N.B. 2: Ich kaufe übrigens an Börsen oder im Netz gelegentlich auch alte Märklin-Ware (Blechschienen und Fzg. der Fünfziger-Jahre). Das einzige System, welches "grosskindertauglich" ist - und somit diese von meinen Finescale-Produktionen fernhält ;)

190220 Frühlingsferien_red.jpg
 
Bastler

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Hoi zaeme

Zu den Nummernschilder haette ich noch eine Frage, wie hast du diese kleinen Papierschnipsel angebracht?

Gruss barni
 
Nr. 13465

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Hallo zusammen,

@Barni, ich bitte Dich zum Thema OC De 2/2 um ein paar Tage Geduld. Werde erst meine Unterlagen hervorsuchen müssen. Gebe Dir dann in Deinem Artikel Projekt Bücherschrank detailliert Bescheid.

@Barni, feinste Gegenstände klebe ich mit Araldit oder Sekundenkleber, je nach Material.

@René, lade doch bitte hier ein, zwei zum Beitrag passende Bilder Deiner Modellautos mit Nummernschilder hoch.

@Alle Anderen: Ich habe heute den ersten Probeausdruck auf der Grundlage des Links von Teddy vorgenommen. Dies auf einem Laserdrucker. Wird nun wohl etwa ein bis zwei Wochen dauern, bis ich Euch die ersten Drucke, Druckvorlage inklusive, präsentieren kann.

Noch einen schönen Abend wünsch

Christoph
 
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berndm

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Ich habe hier zwei Fotos eines alten Kibri Modells und gleich ein paar Fragen dazu.

Bild 1 groß


Bild 2 groß

Das Modell wurde von mir teilweise lackiert. Die Aufkleber gefallen mir nicht.
Die Frage ist, wie ich den Lack besser hinbekomme. Das war mit dem Pinsel gestrichen.
Wie könne man die Lichter und Spiegel besser hinbekommen?
Was würdet Ihr verbessern`
 
Micky

Micky

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Hallo,
so Schlecht finde ich deine Arbeit gar nicht. :thumbsup: Wenn man bedenkt das es in H0 ist und doch eigentlich sehr klein...
 
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In der Loki 9/2019 findet sich auf der Seite 10 ein kleiner aber interessanter Beitrag zum Thema.

In Andreas Nothaft's Decalshop aus Großniedesheim Modellbahn-Decals Andreas Nothaft - Modellbahn-Decals Andreas Nothaft finden sich auch Schweizerische Kontrollschilder oder eben wie wir bei uns schreiben Nummernschilder.

Hier ein Link auf die Auswahl von Schweizerischen Kontrollschilder die in verschiedenen Nenngrössen bestellt werden können: Schweiz


Kleiner Hinweis an die Modellautokäufer:

Mir ist aufgefallen, dass die Modellautos der Modelleisenbahn Marken Norev und Oxford Kontrollschilder aufgedruckt haben

Hier Links zu den Modellautos von Norev und Oxford:

- Norev - NOREV
- Oxford Diecast - Leading Supplier of Diecast Model Vehicles


Ein schönes Wochenende wünscht

Christoph
 
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Hallo zusammen,

zugegebenermassen bin ich in den letzten Wochen, ja Monaten schon ein wenig mit offenen Augen bezüglich den Automobil-Kennzeichen durch die Gegend gewandelt.

In den vergangen Tagen ist es mir aber gelungen zwei Interessante Bilder zum Thema zu machen die zeigen, dass die jeweiligen Modelleisenbahn-Epochen auch ihre Kontrollschilder haben:




Automobilkennzeichen der ersten Stunde wie es bis 1932 in der Schweiz verwendet wurde. Abfotografiert in der Auslage eines Antiquitätenhändlers im Raum Bern. Schwarzer Hintergrund, weisse Ziffern, Schweizer Wappen und Kantonswappen in Farbe aber noch keine Kantonsbezeichnung wie BE, AG, ZH… wie wir es heute kennen. Eigenes Bild




Kennzeichen eines schon historischen Rollers im Raum Neuenburg. Typisch die Landeskennzeichnung und die Plaquette des Automobilklubs. Solche Plaquetten gehörten lange Zeit einfach dazu. Ja mit der Landeskennzeichnung wird wohl etwas übertrieben, aber das Italienschild macht sich gut neben der zweiteiligen Landeskennzeichnung der Schweiz. Die ersten Vespas von Piaggio kamen im Jahre 1946 unmittelbar nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges auf den Markt. Eigenes Bild


Bis zum nächsten Mal

Christoph


Hinweis zu den Schweizerischen "Automobilklubs":
- Automobil Club der Schweiz, gegründet 1898 in Genf.
- Touring Club Schweiz, gegründet 1896 in Genf von Velofahrern, nach eigenen Angaben der grösste der Branche in der Schweiz.
- Verkehrs-Club der Schweiz, gegründet 1979 in Herzogenbuchsee.


Meine Baustellen mit Stand November 2019 im Modellbahnforum:
- Es geht wieder aufwärts mit dem Hobby Modelleisenbahn - Modellbahnforum.CH
- Spannungswandler - Modellbahnforum.CH
 
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Kurzinformation

Da die Links auf die Internetseite der Familie Morger seit Wochen nicht mehr funktionieren hier die Links auf die entsprechenden Seiten im Webarchiv. Sie beinhalten auch die entsprechenden Vorschaublider:

- MORGER.NETte Leute aus Adligenswil/LU Familie Morger
- fAHRZEUGSCHILDER - 1932 mit den kantonalen Fahrzeug-Kontrollschilder von 1911 bis 1932 wie im Beitrag
- CH-Fahrzeug-Schilder AB 1933 mit den kantonalen Fahrzeug-Kontrollschilder ab 1933

Christoph
 
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