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Zeitschrift Eisenbahn Amateur in der Bredouille


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#1
Wenn ich hier den Beitrag Irritierendes Editorial im Eisenbahn-Amateur 2/2019 - Modellbahn allgemein - HAG-Forum beachte, hat ein Gstürm in der Redaktion der Zeitschrift Eisenbahn Amateur (EA) - die durch den Schweizerischer Verband Eisenbahn Amateur (SVEA) herausgegeben wird - dazu geführt, dass ein Teil der Redaktion zurückgetreten ist und bereits nicht mehr dabei ist.

Ich bitte Sie diese Angelegenheit Sachlich anzugehen und erst einmal Ruhe zu bewahren. Das wird wie ich diese Zeitschrift Eisenbahn Amateur und den Schweizerischer Verband Eisenbahn Amateur kenne, schon irgendwie weitergehen. Fragt sich nur mit welchem Kollateralschaden.

Jakob
 
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#2
Auch rund zwei Wochen nach meinem Beitrag oben kann ich mir kein Bild machen, was da gerade in der Redaktion der Zeitschrift Eisenbahn Amateur und dem Vorstand des Schweizerischer Verband Eisenbahn Amateur vor sich geht. Da fordern die einen die anderen zum Rücktritt auf, ohne andere Namen zu nennen, die an dessen Stelle gewählt werden sollten. Auch schreiben sie, die Vereine sollen auf die im April stattfinden Delegiertenversammlung hin, Anträge schreiben. Einen konkreten Vorschlag machen sie aber nicht.

Von den vier Schreiben die da in den vergangenen Wochen an die Verbandsmitgliedsvereine gesendet worden sein sollen, publiziert das HAG-Forum gerade eines. Ein Kollege von mir sagt mir nur: Halt Dich da raus und nutze die Zeit für bessere Dinge und wenn schon, musst Du nach der Nadel im Heuhaufen suchen und dann nicht überrascht sein, wenn dies dann die Spitze des Eisberges ist.

Jakob
 
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#3
Es ist soweit, darum dieses Mal etwas ausführlicher, denn es ist nicht nur die Februar Ausgabe der Zeitschrift Eisenbahn Amateur bei mir, sondern auch die März Ausgabe. Wegen den Neuheiten der Nürnberger Messe, hat es zudem auch eine Deutsches Hochglanzmagazin bis zu mir geschafft. Mich interessieren nämlich nicht nur die Schweizer Neuheiten.

Ja, der Eisenbahn Amateur wird es nicht einfach haben die nächsten Jahre. Aber ob die neue Redaktion dies besser richten kann als die alte Redaktion? Man muss aus dieser Zeitschrift gewiss nicht ein Hochglanzmagazin Deutscher Prägung machen, denn auf den Inhalt kommt es an, nicht auf die Aufmachung.

Nach einer Ausgabe die neue Redaktion zu beurteilen ist denke ich keine Kluge Angelegenheit. Wenn dies aber auf dem HAG Forum einer meint mit dem suchen von Schreibfehler zu müssen, dann ist es wohl vielleicht besser, wenn er (Stefan Unholz) nicht mehr der inoffizielle Lektor der Zeitschrift und auch nicht mehr der inoffizielle Jurist des Verbandes ist.

Zudem, einer der zum Rücktritt aufgeforderten, der für uns wichtige Modellbauredaktor Claude Cornaz ist noch immer dabei. Ob das klug ist im Betrachte wie der Artikel Drei N(m)-Anlagen – ein Modelleisenbahner in der Februar Ausgabe auf dem HAG Forum teilweise zurecht unter Beschuss kommt ist, ist eine andere Frage. Denn mir sind da noch zwei andere Punkte dieses Modellbauredaktors bezüglich seinem Verhalten aufgefallen. Einer betrifft den Artikel selber, den anderen das Verhalten gegenüber solchen die einen Artikel für die Zeitschrift einreichen.

Ich denke es ist ziemlich unklug als Verantwortlicher der Sparte Modelleisenbahn im Betrachte des Erfolges der KATO Produkte der Rhätischen Bahn im Massstab 1:150 für die Spur N zu sagen, diese passen wie eine Zitat auf Seite 83: "Faust aufs Auge" zu den anderen Produkten der Nenngrösse N im Massstab 1:160. Denn möglicherweise denkt dieser Herr genauso bei Modelleisenbahn-Anlagen mit Britischen Fahrzeugen im Massstab 1:76 für die Spur H0, wenn diese zusammen mit Kontinentaleuropäischen Fahrzeugen im Massstab 1:87 für die Spur H0 eingesetzt werden. Diese Aussage ist ein Spass Killer!

In meinem Umfeld bestätigen sich die Faktoren die da sagen, es geht wieder aufwärts, oder zumindest nicht mehr abwärts, mit dem Hobby Modelleisenbahn, dies aber meist ohne die lange Zeit das Hobby Modelleisenbahn prägenden Nietenzähler, Besserwisser und dauernd unzufriedenen Nörgeler. BEMO hat den Spass Faktor wie Märklin mit Jim Knopf, im Zusammenhang mit Kohle machen auch wiederentdeckt und legt jetzt, nachdem schon einige Fahrzeuge der Rhätischen Bahn für die Spur H0 aufgelegt wurden, auch sogar solche der Montreux-Berner Oberland-Bahn für die Spur H0 auf, auch für die sogenannten Wechselstrom Modelleisenbahner.

Auch bin ich mir nicht wirklich sicher, ob dieser Verantwortliche der Zeitschrift Eisenbahn Amateur für die Sparte Modelleisenbahn wirklich an Artikel von Dritten interessiert ist. Ich denke eher nicht, oder wenn schon nur dann, wenn diese im seinen Sinne sind. Denn seinen Antworten, von denen derzeit bei mir auf dem Arbeitstisch nicht nur eine liegt, sind immer die gleichen, in der Form eines einzigen Satzes. Sinngemäss der beiden folgenden Sätze. Grüezi, über diese Ausstellung habe ich schon in den vorderen Jahren berichtet. Claude Cornaz. Grüezi, ich werde diese Ausstellung besuchen und selber darüber berichten. Claude Cornaz. Ob da vielleicht auch ein gut dotiertes Spesenreglement das Argument ist für dieser nicht ganz so verständlichen Sätze?

Jakob
 
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plusplus

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#4
Lieber Jakob

Was regst du dich unnötig auf?

Es gibt doch so viele wirklich gute Presse-Erzeugnisse zum Thema Modellbahn... weltweit!

Gruss, René
 

Bastler

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#5
Lieber Jakob

in der Täubi schreib man manchmal etwas, was einen später reut (und ich muss ausserdem zugeben, dass ich deine Argumentationsketten intellektuell nicht alle verstanden habe, und ich weiss auch nicht, in welcher Weise du involviert bist). Es mag sein, dass der EA derzeit eine schwierige Phase durchmacht; aber eigentlich hat das gar nichts mit den Berichten über gewählte Massstäbe der Modellbahnhersteller zu tun. Es ist doch Aufgabe einer Fachzeitschrift über die Neuheiten so zu informieren, dass sich alle ein eigenes Bild verschaffen können...Wertungen sollten dabei tunlichst vermieden werden. Ich selber habe auch eher Mühe damit, dass plötzlich MOB-Fahrzeug auf H0-Anlagen verkehren; aber wenn es jemandem gefällt, was stört es mich. Viel wichtiger ist doch; überhaupt zu wissen was es gibt und was auf dem Markt ist...und wenn es nicht passt, mach es wie Männi1, und bau dein Zeug selber...ich bin überzeugt, dass der EA die Krise meistern wird und wir auch in Zukunft auf diese Zeitschrift zählen können.

Gruss Barni
 
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#6
Wie recht Du hast René, es gibt eine ganze Menge von alterativen zur Zeitschrift Eisenbahn Amateur. Nicht nur in deutscher Sprache.

Aber es wäre nicht gut, wenn die Zeitschrift Eisenbahn Amateur vom Markt verschwinden würde. Ich denke aber ein wirklicher Verlust wäre dies nicht. Zumindest nicht für die einzelnen Hobby Modelleisenbahner auch in der Schweiz.

Für einzelne Modelleisenbahnvereine hingegen, die sich über dies Eisenbahn Amateur Abonnementen quersubventionieren, könnte eine Einstellung der Produktion der Zeitschrift Eisenbahn Amateur hingegen ein Problem werden. Wenn auch eines, dass wohl gelöst werden könnte. Besonders wenn allenfalls auf das Angebot vom der Loki zurückgegriffen würde. Ich kenne aber noch keinen entsprechenden Verein, der auf das attraktive Angebot eingetreten ist. Jedenfalls habe ich noch nichts davon gehört.

Hier noch die verkaufte Auflage der Zeitschrift Eisenbahn Amateur gemäss den in Wikipedia referenzierten Quelle aus dem Jahre 2018: 5’708 Stück.

Ein Kollege und ich schätzen zusammen, dass von dieser Stückzahl je etwa ein Viertel am Kiosk im In- und Ausland verkauft wird. Ein weitere Viertel geht wohl an die Abonnementen im In- und Ausland die diese Zeitschrift am freien Markt beziehen. Ein weiterer Viertel über die Vereinsmitgliedschaft freiwillig, der letzte Viertel über die Vereinsmitgliedschaft wohl nicht ganz freiwillig mit dem entsprechenden Kollateralschaden. Es ist nämlich nicht so, dass wenn jetzt dann die neue Redaktion sich etabliert hat wieder im Verband und im Umfeld der Zeitschrift Friede, Freude, Eierkuchen herrscht. Es war dies auch vorher nicht so. Zudem hätten wir da noch einen Verbandspräsidenten der da zum Rücktritt aufgefordert wurde, dieser Aufforderung aber erst auf die Delegiertenversammlung im Jahre 2020 hin nachkommen will.

Zum Vergleich die verkaufte Auflage der Zeitschrift LOKI, ebenfalls gemäss einer in Wikipedia referenzierten Quelle aus dem Jahre 2018: 9’130 Stück.

Vom Märklin Magazin, werden zu einem weiteren Vergleich 56’965 Stück verkauft, wenn auch nur jeden zweiten Monat. Auch diese Zahl basiert auf einer referenzierten Quelle im Wikipedia aus dem Jahre 2018.

Frag sich jetzt noch, wie sich diese Stückzahl der Zeitschriften Eisenbahn Amateur und Loki in den vergangenen Jahren verändert hat. Auch im Hinblick auf die neue Zeitschrift Modellbahn Schweiz. Aber bezüglich der verkauften Auflage der Zeitschrift Eisenbahn Amateur findet sich nichts. Die einzelnen mir vorliegenden Jahresberichte des Verbandes schweigen wie ein Grab zu diesem Thema, es sei denn ich hätten etwas übersehen. Offensichtlich wurden diese Zahlen erstmals mit dem in diesen Monaten erfolgten Verkauf des Verlages Bühler Druck öffentlich Einsichtbar erfasst.

Jakob
 
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#7
Der Jakob muss eine ja eine etsetzliche Wut im Bauch haben, warum auch????
Jedem Recht getan ist eine Kunst die NIEMAND kann!
Die Auflage der Verbandszeitschrift ist weit grösser, und MANN muss sie auch nicht kaufen, nur so nebenbei. Und wenn ein Club oder ein Mitglied sie nicht will, soll der Club doch aus dem Verband oder das Mitglied aus dem Club austreten und die LOKI abonieren, es steht jedem frei.
Ab jetzt werde ich mich zur Sache nicht mehr melden. Wir lassen doch unser Hobby nicht versauen.
Gruess Naldo, (oder der der im EA mit Namen immer drinnen steht)
 

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#8
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#9
Ich kann nicht nachvollziehen warum man mir hier im Zusammenhang mit Beitrag Eisenbahn Amateur in der Bredouille eine entsetzliche Wut im Bauch unterstellt. Ich kann auch nicht nachvollziehen, warum hier die beglaubigten Verkaufszahlen der Zeitschrift Eisenbahn Amateur von 5'708 Exemplare aus dem Jahre 2018 in Frage gestellt wird.

Doni, lies doch noch einmal in aller Ruhe den Beitrag hier im Forum und den im Hag Forum Schweiz hier: Irritierendes Editorial im Eisenbahn-Amateur 2/2019 - HAG-Forum

Doni, Deine Reaktion soll seit Jahren, ja Jahrzehnten typisch sein, wenn man dem Verband, oder dem Verband nahe stehende Personen etwas auf den Füssen herumtritt. Dies bringt uns bezüglich des Hobby Modelleisenbahn kaum wirklich weiter. Ich würde mir einmal überlegen, wie viele Deutschschweizer Verein sich im Verband an das Obligatorium zum Bezug der Zeitschrift auch tatsächlich halten. Der Verein Furka-Bergstrecke hält sich auf jeden Fall schon einmal nicht an diese Bezugs Obligatorium. Gibt er doch in der Zeitschrift Eisenbahn Amateur Monat für Monat eine Mitliederzahl von über 7'600 Mitglieder aus. Zur Erinnerung: Beglaubigte Verkaufszahlen der Zeitschrift Eisenbahn Amateur von 5'708 Exemplare.

Jakob
 
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Bastler

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#10
Lieber Jakob

Niemand unterstellt dir etwas. Allerdings weiss ich persönlich (allenfalls wissen besser Informierte mehr) ehrlich gesagt nicht genau, was deine Beträge bezüglich EA hier sollen. Ich selber habe den EA abonniert (bin nicht Clubmitglied); mir gefällt er manchmal mehr und manchmal weniger. Aber ich frage dich jetzt direkt: was sollen wir für dich tun; was erwartest du von uns?

Gruss Barni

p.s. Zeitschriftenbezugsobligatorien gibt es auch in andern Vereinen ohne Modellbahnbezug, ich selber habe z.B. die ZBJV abonniert (oder eben abonnieren müssen), ohne diese je zu lesen (Schande über mich!!!);)
 
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#12
Ja hier in diesem Beitrag geht es um die Zeitschrift Eisenbahn Amateur. Aber es geht hier nicht darum ob diese Zeitschrift die Mitglieder der Verbands-Mitgliedsvereine diese Zeitschrift beziehen müssen oder nicht und ob die Zeitschrift gut gemacht wird oder nicht.

Es könnte aber durchaus Sinn machen dieses Thema, ob die Zeitschrift Eisenbahn Amateur die Mitglieder der Verbands-Mitgliedsvereine beziehen müssen oder nicht, in einem eigenen Diskussionsbeitrag anzusprechen. Unter Diskussions-Teilnehmern die die Sache sachlich angehen, denn hier ist es durchaus legitim unterschiedlicher Meinung zu sein.

In diesem Diskussionsbeitrag könnte dann auch angesprochen werden was der Schweizerischen Verband Eisenbahn-Amateur neben der Herausgabe der Zeitschrift Eisenbahn Amateur sonst noch machen könnte.

In diesem Diskussionsbeitrag müsste auch angesprochen werden, ob denn die Zeitschrift Eisenbahn Amateur wirklich in einer Print Version bezogen werden müsste. Denn irgendwie pass dies nicht mehr in die heutige Zeit.

Barni, danke für Dein Angebot, lies doch noch einmal die ersten vier Beiträge dieser Diskussion. Auch den von Réne. Gerne werde ich auf Dein Angebot zurück kommen etwas für mich zu tun. Aber erst wenn ich über mein Netzwerk genauere Informationen habe über die Delegierten-Versammlung des Schweizerischen Verband Eisenbahn-Amateur in Balsthal von Ende April 2019 habe. Diese Diskussion hat bei mir zudem nicht oberste Priorität.

Barni, Zwischenzeitlich kannst Du Dir schon einmal überlegen warum denn der Verbandsvorstand des Schweizerischen Verband Eisenbahn-Amateur Ende letzten Jahres ausgerechnet in Bergün und nicht zentral Beispielswiese in Olten tagte. Warum der Verbandsvorstand mit den nicht ganz jungen Ehrenmitglieder dort tagt und wer das bezahlt hat. Ebenso kannst Du Dir überlegen warum denn die Technische Kommission des Verband der Modelleisenbahner und Eisenbahnfreunde Europa (MOROP), dem Dachverband der Landesverbände in diesen Wochen ausgerechnet auf der Insel Mallorca tagte um irgendwelche Details an den NEM Norm zu verbessern und das bezahlt, während die Industrie zusammen mit Märklin um eine Win-win-Situation für sich und ihre Kunden zu haben separat tagt, um weitere Teile des mfx-Digital-Protokoll offenzulegen.

Selbstverständlich kann an diesem Überlegprozess jedermann teilnehmen.

Jakob