Guten Tag alllerseits
Scheinbar kann man den Titel dieses auf Modellbahnen bezogenen threads eigentlich auch auf's Vorbild beziehen.
Ich will mich nicht wiederholen, trotzdem: Die Zeiten nach der Inbetriebnahme der letzten Serie von Ae 4/7 wurden dem Vernehmen nach auch in der Schweiz zunehmend schwieriger (Rohstoffmangel, später auch Nahrungsmangel uvam.). In welcher Art und Weise damals der Bedarf neuer Traktionsmittel am Gotthart beurteilt wurde, kann und will ich hier nicht beurteilen. Be 4/6 und Ae 4/7 dominierten dort längere Zeit den Reiseverkehr. Die Gründe, wieso von der Ae 4/6 nur 10 Stk. gebaut wurden, sind wohl vielfältig; ob nur Rohstoffmangel (Aluminium statt Kupfer) oder mechanisch unbefriedigende Konstruktion (?) sei mal dahingestellt.
Schon während, aber insbesondere nach dem Krieg fokussierte sich die SBB auf einen beschleunigten Reiseverkehr im Mittelland; bis die Re 4/4 I aber in Serie (total 50 Stk.) gehen konnte, waren auch hier doch einige Rückschläge zu vezeichnen.
Die ab 1952 bzw. 1954 abgelieferten Ae 6/6 waren vor allem bei den Verantwortlichen der Infrastruktur am Gotthart nicht besonders beliebt (Schienenmörder); trotzdem, die über Jahre gebaute Lok war im Betrieb äusserst zuverlässig (Verfügbarkeit) und deren Bau endete letztendlich in einer Serie von 120 Stk. Nach ihrer Abwanderung ins Flachland wurde m.W. Jahre später der nachträgliche Einbau einer Vielfachsteuerung geprüft aber aus altersgründen wieder verworfen. Im Flachland wäre dies traktionstechnisch sogar sinnvoll gewesen - auf keinen Fall aber am Gotthart.
Ein chronischer Triebfahrzeugmangel stellte die SBB bis zur Ablieferung der RBe 4/4 und der Re 4/4 II zwischendurch vor grosse Probleme. Deshalb konnte ich als Kind noch ab und zu Dampfloks im Streckendienst erleben - oder eine uralte Be 4/6 vor einem internationalen Schnellzug, krass
Scheinbar kann man den Titel dieses auf Modellbahnen bezogenen threads eigentlich auch auf's Vorbild beziehen.
Ich will mich nicht wiederholen, trotzdem: Die Zeiten nach der Inbetriebnahme der letzten Serie von Ae 4/7 wurden dem Vernehmen nach auch in der Schweiz zunehmend schwieriger (Rohstoffmangel, später auch Nahrungsmangel uvam.). In welcher Art und Weise damals der Bedarf neuer Traktionsmittel am Gotthart beurteilt wurde, kann und will ich hier nicht beurteilen. Be 4/6 und Ae 4/7 dominierten dort längere Zeit den Reiseverkehr. Die Gründe, wieso von der Ae 4/6 nur 10 Stk. gebaut wurden, sind wohl vielfältig; ob nur Rohstoffmangel (Aluminium statt Kupfer) oder mechanisch unbefriedigende Konstruktion (?) sei mal dahingestellt.
Schon während, aber insbesondere nach dem Krieg fokussierte sich die SBB auf einen beschleunigten Reiseverkehr im Mittelland; bis die Re 4/4 I aber in Serie (total 50 Stk.) gehen konnte, waren auch hier doch einige Rückschläge zu vezeichnen.
Die ab 1952 bzw. 1954 abgelieferten Ae 6/6 waren vor allem bei den Verantwortlichen der Infrastruktur am Gotthart nicht besonders beliebt (Schienenmörder); trotzdem, die über Jahre gebaute Lok war im Betrieb äusserst zuverlässig (Verfügbarkeit) und deren Bau endete letztendlich in einer Serie von 120 Stk. Nach ihrer Abwanderung ins Flachland wurde m.W. Jahre später der nachträgliche Einbau einer Vielfachsteuerung geprüft aber aus altersgründen wieder verworfen. Im Flachland wäre dies traktionstechnisch sogar sinnvoll gewesen - auf keinen Fall aber am Gotthart.
Ein chronischer Triebfahrzeugmangel stellte die SBB bis zur Ablieferung der RBe 4/4 und der Re 4/4 II zwischendurch vor grosse Probleme. Deshalb konnte ich als Kind noch ab und zu Dampfloks im Streckendienst erleben - oder eine uralte Be 4/6 vor einem internationalen Schnellzug, krass

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