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Tipps le module junior - machen!

Modul 0.4

Zugbegleiter
Es geht los mit der Baubeschreibung von zwei Module Junior

Zum Start verweise ich auf den Thread Modelleisenbahn-Vereine mit Jugendgruppen, Modelleisenbahnprojekte von Schulen hier im Modellbahnforum.


Hier zur Erinnerung:

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Die wichtigsten Kennwerte des Moduls: Länge 600 mm, Breite ohne Kulisse 400 mm, Höhe Schienenoberkante über Boden mit Modulbeinen 1010 mm, ohne Modulbeine als Tischmodul 110 mm, Spur H0, Märklin K-Gleis, damit sowohl im Zweischienen-Zweileiter-System (I I) als auch im Zweischienen-Mittelleiter-System (I:I) gefahren werden kann.

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Das sehr ansprechend und modern wirkende Logo der Module Junior.


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Das Holz dass von einem Kollegen organisiert wurde, es reicht für zwei Module mitsamt Hintergrundkulissen.


Und jetzt das Wichtigste, die Grundlage der Module Junior:



Bevor ich in einem nächsten Beitrag schreibe, in welchen Massen die Holzteile zugeschnitten sind und was es sonst noch an Wesentlichem braucht, das Wichtigste zu den Modulen Junior und einer kleinen Abweichung, die empfehlenswert ist:

Die Module Junior sind kleiner als wir es gewohnt sind. Die Schienenoberkante befindet sich auch etwas tiefer als bei den Modulen üblich. Sie sind in der Regel einspurig. Die Geleise basieren auf dem Märklin K-Gleis. Bei mir wird es dann das Märklin C-Gleis sein. Das Hauptgleis befindet sich in der Regel in der Mitte des Moduls (blaue Linie), aber es besteht die Option, das Gleis auf dem 400 mm breiten Modul gemäss Skizze 100 mm in den Vordergrund oder dann in den Hintergrund zu versetzen (graue Linien). Diese Gleisachsen sind auch angedacht, um Betrieb mit Anschlussgeleisen zu machen.


So das wäre es für den Anfang .

Eugen
 
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Modul 0.4

Zugbegleiter
Gerade von einem Kollegen hereingetrudelt: die Schnittstelle eines Moduls Junior.


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Diese Schnittstelle eignet sich sowohl für das Märklin K-Gleis als auch für das Märklin oder Trix C-Gleis.

Der Grundgedanke der Module Junior ist – zumindest bei einem Verein im Raum Barcelona, bei meinem Kollegen und bei mir – das Märklin-Gleis zu verwenden, um sowohl im Zweischienen-Mittelleiter-System (MM, mfx, DCC oder Wechselspannung) als auch im Zweischienen-Zweileiter-System (DCC oder Gleichspannung) verkehren zu können.


Wenn in dieser Angelegenheit jemand noch mithelfen könnte, ich suche Normen zu den Breiten von StraSMS en und Trottoirs. In einer aktuellen Abstimmungsunterlage habe ich folgende Angaben gefunden:

Fahrbahnbreite 3,90 m: Ermöglicht ein langsames Kreuzen von PW und PW. Die Durchfahrtsbreite ist auch für LKW oder landwirtschaftliche Fahrzeuge ausreichend.

Fahrbahnbreite 5,40 m (Wohnzone): Ermöglicht ein Kreuzen von PW und LKW.

Fahrbahnbreite 6,00 m (Gewerbezone): Ermöglicht ein Kreuzen von LKW und LKW.

Trottoirs: 2,00 m

Parkfeld: 6,00 x 2,00 m


Weitere Angaben folgen.

Eugen
 
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Modul 0.4

Zugbegleiter
Wer nun so ein Module Junior bauen möchte, braucht ja nicht nur die Zeichnung der Schnittstelle. Die Zeichnung unter #2 wird übrigens in zwei Details noch verbessert, um Missverständnisse zu vermeiden.

Am besten baut ihr mindestens zwei Module auf einmal, ihr braucht dazu nicht wirklich viel mehr Zeit als für eines.


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Eigenes Bild


Nun die Einkaufsliste Holz, sie bezieht sich auf zwei Module mit einer Grundfläche von 600 x 400 mm:

Erst das Sperrholz, alles Pappel 8 mm dick

2 Stück für das die Gestaltungsebene: 584 x 400 mm

2 Stück für die Kulisse: 600 x 400 mm

4 Stück für die Seiten: 584 x 92 mm

4 Stück für die Schnittstelle: 400 x 100 mm

und noch die Rechteckleisten für die Beine:

8 Stück Fichte 28 x 28 mm mal 1 m

2 Stück Fichte 22 x 22 mm mal 1 m


Wenn wir schon bei der Angelegenheit Holz sind: Die ersten Bearbeitungsschritte und das nötige Werkzeug sind auf dem Bild ersichtlich. Auch die dazu notwendigen Post-its:

Die 8 Stück Rechteckleisten 28 x 28 mm werden auf 990 mm + 0 / - 2 mm gekürzt. Dabei ist die Seite, an der gesägt wurde, zu markieren, da wir das ja möglicherweise nicht wie ein Profi hinbekommen. Mit einem Post-it können wir die gesägte Stelle später wiedererkennen; diese kommt dann Richtung Gestaltungsebene.

Von den zwei Stück Rechteckleisten 22 x 22 mm werden 16 Stücke mit einer Länge von 90 mm + 0 / - 2 mm zugeschnitten.

Wie das zu montieren ist und was sonst noch an Bauteilen für das Modul nötig ist, findet sich bald in einem weiteren Beitrag meinerseits.


Kleiner Hinweis:

Mein lieber Kollege, der hier mir technischen Support leitet, ist ein Leichtbau-Mensch. 8 mm dickes Sperrholz müsste auch aus meiner Sicht für diese kleinen Module genügen. Ob es für die Kulisse die richtige Wahl ist, werden wir sehen. Beim Prototyp hat sich dieses minimal verzogen.

Das erwähnte Holz ist in jeder Jumbo-Filiale erhältlich. Ihr müsst nur dem Schreiner etwas gut zureden, dass er auch die Seiten mit einer Breite von 92 mm zuschneidet. 100 mm wäre bei Jumbo das Minimum. Sonst bleibt euer lokaler Schreiner als Alternative. Auch der wird Ihnen das Sperrholz zu günstigen Konditionen bereitstellen. Die Rechteckleisten sind leider nicht gerade billig. Vielleicht finden wir hier noch eine Alternative.

Um eine Alternative für die Kulisse werde ich mich mal kümmern. Man kann diese aber auch einfach weglassen. Eine Kulisse, ein Hintergrund, oder wie auch immer wir das bezeichnen ist kein Muss, aber ein Modul mit einer Kulisse macht sich halt einfach besser.

Eugen
 
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Modul 0.4

Zugbegleiter
Es geht los mit der zweiten Etappe, denn die erste Etappe war das Zuschneiden der Rechteckleisten.

Wir markieren erst die notwendigen Löcher der vier 584 x 92 mm grossen Seitenwänder und zwar nach der folgenden Skizze:

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Wichtig: Die Markierungen sind über der Symmetrieachse zu spiegel. Sie gelten grundsätzlich für beliebig lange Module Junior. Nicht Vergessen “Aussen oben“ auf den Seitenwänden anzubringen.

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Nun werden je zwei Rechteckleisten 22 x 22 mm mit einer Länge von maximal 90 mm aussenbündig und nach oben ausgerichet und erst mit Uhu Alleskleber (oder Cementit) fixiert, dann mit eine Schraubzwingen festgeklemmt.

Dann werden beidseitig die beiden äusseren Löcher mit einem Bohrer von 2,0 oder 2,5 mm Durchmesser 12 mm tief gebohrt. Das sieht dann etwa so aus, denn wir lassen die Schraubzwingen vorerst dran:

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Nun werden in den vorgebohrten Löcher Universalschrauben Senkkopf verzinkt 3 x 25 T 10 (Torxschrauben für Spanplatten, auch wenn wir Sperrholz verschrauben) aussenbündig eingeschraubt.

Wenn die Schrauben sitzen, können die Schraubzwingen entfernt werden.

UHU Alleskleber und Torxschrauben sind wohl vielerorts erhältlich, Jumbo hat die Torxschrauben in 200 Stück Packungen. Obschon ich die Anzahl Schrauben noch nicht bestimmen kann, 200 Stück dürfte wohl reichen für zwei Module.

Legen Sie sich gleichzeitig einen Torxschraubenzieher T 10 zu. Kosten sind vertretbar, und sie können die Schrauben viel besser aussenbündig ausrichten als den mit einem Akkuschrauber.

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Rechts auf dem Bild die vier fertigen Seitenwände, zwei von der Aussenseite mit der Markierung und zwei von der Innenseite mit den beiden verschraubten Rechteckleisten. Links davon die vier Schnittstellen bereits bezeichnet.

Mit dem Vorbereiten der vier 400 x 100 mm grossen Schnittstelle und dem Verbinden der vier Schnittstellen mit den Seitenwänden zu einem Modulrahmen müssen wir uns noch ein bisschen Gedulden. Die Beschreibung folgt in einem folgenden Beitrag.

Eugen
 

Modul 0.4

Zugbegleiter
Nun zur dritten Etappe:

Erst die Skizze zu den schon im Beitrag #4 erwähnten 400 x 100 mm grossen Schnittstellen:

Screenshot 2025-12-03 130657 444.png

Nun werden zwei 584 x 92 mm grosse Seitenwände mit zwei 400 x 100 mm grossen Schnittstellen zu einem Modulrahmen zusammengefügt.

Erst werden die beiden Seitenwände mit einer Schnittstelle gemäss dem folgenden Bild mit Uhu Alleskleber (oder Cementit) fixiert, dann mit einer Schraubzwinge festgeklemmt. Dabei ist auf die Ausrichtung zu achten: oben ist oben, wobei die Dicke der Gestaltungsebene zu berücksichtigen ist. Sobald dies erfolgt ist, erfolgt die Verschraubung mit jeweils zwei Universalschrauben Senkkopf verzinkt 3 x 25 T 10 (Torxschrauben für Spanplatten) auf der linken sowie auf der rechten Seite.

Dieses Vorgehen ermöglicht an den relevanten Stellen eine Passgenauigkeit, auch wenn einzelne Teile nicht super genau zugeschnitten sind.

Dann wiederholt sich das Prozedere mit der zweiten Schnittstelle auf der gegenüberliegenden Seite.

Massgebend ist das folgende Bild:

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Auf dem Bild ist oben der beiden Seitenwände und oben der Schnittstelle gegenüber dem Holzboden unten. Dabei wird ein vorhandenes Sperrholzstück von 8 mm Dicke bei den Seitenwänden unterlegt. Auf dem Bild sind zwei Schnittstellen auf der rechten Seite unterlegt worden, auf der linken ist es eine Gestaltungsebene unterlegt worden. Achtet dabei auf allfällige Verformungen (Biegungen) im Sperrholz. Die untergelegten Sperrholzteile müssen flach sein.

Wenn dann die Teile zusammengeschraubt sind, sieht das von oben, mit der zu Demonstrationszwecken etwas versetzt aufgelegten Gestaltungsebene, so aus:

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Die Vierkanthölzer sind gegenüber der Gestaltungsebene ausgerichtet.

Unten sieht das dann so aus:

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Wobei die beiden Seitenwände auf dem Bild noch nicht verschraubt sind. Die eine Seitenwand ist von der Vorderseite abgebildet, die andere von der Rückseite. Es macht also nichts, wenn das 22 x 22 mm große Vierkantholz 2 mm zu kurz ist; es schaut dann nicht unschön unten beim Modul heraus, wenn es zu lange ist.

Das folgende Bild zeigt nun zwei Modulrahmen mit den dazugehörenden Gestaltungsebenen. Die eine Gestaltungsebene liegt an einer Seitenwand an, die andere Gestaltungsebene ist zur Probe oben bündig eingesetzt und bildet den 600 x 400 x 100 mm grosse Modulkasten, der in dieser Forma, wenn dann auch alle Teile verschraubt sind auch als Tischmodul verwendet werden könnte.

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Jetzt bleibt nur noch die Gestaltungsebene mit dem Modulrahmen zu verkleben und mit Schrauben zu fixieren. Dazu wird die Gestaltungsebene aber erst bezeichnet. Wie dies zu geschehen hat, zeige ich dann in einem nächsten Beitrag.

Eugen
 
Zuletzt bearbeitet:

Michi

Heizer
Hoi Eugen

super Projekt, dass du da durchziehst und wunderbar dokumentiert. Vor allem deine saubere "Arbeitsfläche animiert irgendwie schon fast zum mit Bauen, kein einziger Span sichtbar, Respekt.

Eine Frage... oder besser ein Tipp: die 8mm Pappel Brettchen neigen krass zum Verziehen, da reichen Luftfeuchtigkeits-Schwankungen manchmal schon aus. UHU Alleskleber bleibt flexibel, ich würde raten, die Schnittkanten durch Verwendung von Holzleim zu "Sperren" sprich die Rahmen schön ausrichten und dann die Gestaltungsebene mit UHU Holzleim zu verkleben. Mit den herzigen Schraubzwingen hebt das bombenfest, sogar ohne Schrauben.

Ansonsten, weiter so, freue mich schon auf die nächsten Schritte :thumbsup:
Gruss, Michi
 

Modul 0.4

Zugbegleiter
Michi,

Herzlichen Dank für die Blumen.

Aus meinem Umfeld höre ich immer wieder: Es gibt immer Luft nach oben, und dieses Problem will ich nicht, gib mir das Nächste.

Ja, das 8 mm dicke Sperrholz aus Pappel biegt sich schon fast beim Zusehen, aber für unsere Zwecke dürfte es genügen. Sperrholz aus Pappel ist leicht und günstig.

Das Ziel meines Kollegen ist es, zwei solcher Module zu zweit, beispielsweise anlässlich einer Ferienpass-Aktion an einem Nachmittag bauen zu können.

Ziel ist aber auch, dass die entsprechenden Kosten möglichst niedrig sind. Vorschläge nehme ich gerne entgegen, die einer Reduktion der Bauteile, der Reduktion der Montagezeit und der Kosten zur Folge haben. Mir scheint, der Prototyp, der vorhanden ist, sei genügend stabil. Einziges Problem ist die Verbiegung der Kulisse. Da werden wir eine Lösung finden müssen für diejenigen, die eine Kulisses haben wollen. Und eine Kulisse ist sehr zu empfehlen. Es sieht einfach besser aus, besonders an Modelleisenbahn-Ausstellungen.

Beiliegend zwei relevante Informationen aus dem Umfeld unserer spanischen, sorry, katalanischen Kollegen. Sie wählten ein Holz von 10 mm Dicke.

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Bitte beachtet die folgenden Links zur Internetseite des katalanischen Verbands der Eisenbahnfreunde. Sie sind in der Sache durchaus nützlich, auch wenn sie in spanischer Sprache geschrieben sind.

- Modelisme a escala – FCAF.CAT
- https://www.fcaf.cat/portal/wp-cont...REGLAMENT-DE-CONSTRUCCIÓ-DEL-MÒDUL-JÚNIOR.pdf
- https://www.fcaf.cat/portal/wp-content/uploads/2006/02/20170526-V-1-PROCÉS-CONSTRUCTIU.pdf

Die beiden massgeblichen Dokumente habe ich im Modellbahnforum unter den Ressourcen hochgeladen. Ich werde dafür sorgen, dass die Katalanen über den Beitrag hier im Modellbahnforum informiert werden und ihnen auch die deutschsprachige Übersetzung der beiden massgebenden Dokumente zukommen lassen. Ich denke, dass dies im Sinne der Sache ist.

Hier der Link zu den Ressoursen

- https://www.modellbahnforum.ch/ress...reglament-de-construccio-del-modul-junior.20/
- https://www.modellbahnforum.ch/ressourcen/el-modul-junior-proces-constructiu-del-modul-junior.21/

Ich wünsche allen ein schönes Wochenende.

Eugen
 
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Bastler

Teammitglied
Super-Moderator
Hoi Eugen

Also meinst du jetzt, zwei Modulrahmen an einem Nachmittag zu zimmern? Das scheint mir kein großes Problem zu sein.....zwei gestaltete Module an einem Nachmittag fertigzustellen, scheint mir allerdings sehr ambitioniert.

Gruss Barni
 

plusplus

Teammitglied
Super-Moderator
Ja, das 8 mm dicke Sperrholz aus Pappel biegt sich schon fast beim Zusehen, aber für unsere Zwecke dürfte es genügen. Sperrholz aus Pappel ist leicht und günstig.
... und schön weich. Habe ich früher beim Selbstbau von Gleisen und Weichen nach System Old-Pullman gerne verwendet. Man kann nämlich die Schienennägel mit einer kleinen Spitzzange ohne allzugrossen Widerstand eindrücken.
 

Modul 0.4

Zugbegleiter
ich würde raten, die Schnittkanten durch Verwendung von Holzleim zu "Sperren" sprich die Rahmen schön ausrichten und dann die Gestaltungsebene mit UHU Holzleim zu verkleben.
Michi, diesen Satz von dir habe ich bei der ersten Antwort übersehen. Ja für Privat ist dies eine Lösung, für eine Ferienpass-Aktion ist die Abbindzeit des Leimes wohl zu lange. Es ist allenfalls eine Überlegung wert, nur zu verschrauben. Wohl mit zusätzlichen Schrauben. Werden wir wohl später klären. Danke übrigens für den Hinweis.

Also meinst du jetzt, zwei Modulrahmen an einem Nachmittag zu zimmern? Das scheint mir kein großes Problem zu sein...
Barni, so ist es zwei Modulramen zu zweit an einem Nachmittag. Nur die Modulramen mit den Beinen und den Kullisen. Ohne Geleise und ohne Gestaltung.


Zurück zum Module Junior:

Jetzt bleibt in der 4. Etappe die Gestaltungsebene mit dem Modulrahmen zu verkleben und mit Schrauben zu fixieren. Dazu wird die Gestaltungsebene aber erst gemäss der folgenden Skizze bezeichnet:

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Dazu wird die Gestaltungsebene erst auf den Ramen aufgesetzt und gemäss der Skizze die Positionen der Löcher markiert und, ganz wichtig für die Elektrik, auf die Mitte der Gestaltungsebene beidseitig eine Symetrielinie gezeichnet.

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Dann geht es los mit dem Vorbohren. Gut sichtbar ist die Markierung mit einem Isolierband am Akkuschrauber, damit die Löcher nicht zu weit vorgebohrt werden. Siehe diesbezüglich auch die Beiträge. #4 und #5.

Damit die Holzteile in Form bleiben, werden bereits die Schrauben vor dem Verkleben eingesetzt, aber noch nicht vollständig. Vergessen Sie nicht, auch die Schrauben an den Schnittstellen anzubringen. Insgesamt sind es 14 Schrauben, wenn ich richtig gezählt habe.

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Anschließend werden die Schrauben entfernt und an den Verbindungsstellen der Gestaltungsebene Uhu extra oder eben Cementit angebracht. Die Gestaltungsebene wird wieder aufgesetzt und definitiv festgeschraubt.

Vorsicht: Ziehen Sie gegebenenfalls die letzten Millimeter die Schrauben von Hand an.

Fertig ist die nach unten offene Holzkiste. Ja, unsere katalanischen Kollegen nennen dieses auf dem folgenden Bild abgebildete Ding: Holzkiste :wave: .

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Gut sichtbar die sowohl unten wie oben an der Gestaltungsebene angebrachte Symetrielinie.


Was jetzt kommt ist reine Fleisarbeit.

Für die 5. Etappe müssen wir aber erst das nötige Eisen bereitstellen. Es sind dies für zwei Module:

4 Sechskantschrauben M8 x 30 verzinkt für die Verschraubung mit dem folgenden Modul

4 Sechskantschrauben M8 x 50 verzinkt für die Verschraubung der Vorderseite mit den Beinen

4 Sechskantschrauben M8 x 60 verzinkt für die Verschraubung der Rückseite mit den Beinen und der Kulisse

4 Flügelmutter M8

8 Unterlagsscheiben M8, Innendurchmesser 8,4 mm, AuSschönen endurchmesser 24 mm, Höhe 2, mm


Und zum Bohren der Löcher und befestigen der Schrauben legen wir noch einen Bohrer von 2,0 oder 2,5 mm Durchmesser, einen Holzbohrer von 10 mm Durchmesser, einen Holzbohrer von 12 mm Durchmesser und einen Gabelschlüssel mit einer Schlüsselweite von 13 (8M) zu Seite.


Nun brauche ich etwas Zeit bis die Fotos der 5. Etappe erstellt sind dann kommt hier die Beschreibung.

Eugen
 

Modul 0.4

Zugbegleiter
Im Beitrag #10 hat sich ein kleiner Fehler eingeschlichen. Danke für den Hinweis eines interessierten Lesers.


Korrekt ist:

Für die 5. Etappe müssen wir aber erst das nötige Eisen bereitstellen. Es sind dies für zwei Module:

4 Sechskantschrauben M8 x 30 verzinkt für die Verschraubung mit dem folgenden Modul

4 Sechskantschrauben M8 x 50 verzinkt für die Verschraubung der Vorderseite mit den Beinen

4 Sechskantschrauben M8 x 60 verzinkt für die Verschraubung der Rückseite mit den Beinen und der Kulisse

12 Flügelmutter M8

24 Karosseriescheiben verzinkt, Innendurchmesser 8,4 mm, Aussendurchmesser 25 mm, Höhe 2 mm


Wer zwei oder mehr Module bauen möchte, soll sich doch von Anfang an, entsprechend grosse Mengen an Kleinmaterial organisieren.

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Bild von Materialen für den Modulbau. Die beiden Moule sind auf dem Bild schon mit den Beinen versehen. Die entsprechenden Bilder für das Modellbahnforum sind bearbeitet und stehen bereit, aber ob es noch Heute reicht oder erst am Anfang der nächsten Woche werden wir sehen.


Hier noch zwei interessante Hinweise zum Thema aus Katalonien und Bern (ja Bern, den Bern ist der Hauptsitz des MOROP):

Die beide Filme auf YouTube von der Associació d'Amics del Ferrocarril de Sant Cugat del Vallès (sense títol) in 08174 Sant Cugat del Vallès, Barcelona, Spanien, zeigen den Bau der Moudul Junior in einer sinngemässer Bauart wie die hier beschriebenen. Siehe auch Mòduls Junior .

Sant Cugat del Vallès (Katalonisch) San Cuga del Vallés (Spanisch), ist eine in den letzten Jahren stark gewachsene Stadt mit rund 100‘000 Einwohner in der Provinz Barcelona.

Sant Cugat del Vallès liegt an der Vorortsbahnstrecke S1 und S1 Bahnstrecke die von Barcelona nach Terrassa oder Sabadell die über Sant Cuga del Vallès verkehrt. Siehe auch Ligne Barcelone - Vallès — Wikipédia (französisch Sprachig) und Línia Barcelona-Vallès - Viquipèdia, l'enciclopèdia lliure (katalanisch Sprachig). Einen Artikel in deutscher Sprache zu den beiden Bahnstrecken gibt es derzeit nicht.



Modul junior I part, Modul Junior Teil 1



Modul junior Il part, Modul Junior Teil 2


Aufmerksamen Lesern verschiedener Modelleisenbahn-Fachzeitschriften ist sicherlich nicht entgangen, dass seit rund eineinhalb Jahren der Verband der Modelleisenbahner und Eisenbahnfreund Europas (MOROP) bestrebt ist das Junior Modul in die Normen Europäischer Modellbahnen aufzunehmen. Seit dem 30. November 2025 ist die Dokumentation NEM 901 online https://www.morop.eu/images/NEM_register/NEM_D/nem901_EU_de_2025.pdf. Achtung: Es handelt sich nicht um eine Norm, sondern um eine Dokumentation.

Mein Kollege und ich haben uns entschieden, in der Angelegenheit diese Dokumentation vorerst nur am Rande einzubeziehen. Meinem Kollegen ist es in den vergangenen eineinhalb Jahren in einem gefühlten halben Dutzend Mails nicht gelungen, zumindest an Normentwürfe zu kommen. Selbst in der Zeit unmittelbar vor und nach der Annahme der Dokumentation durch den Verband der Modelleisenbahner und Eisenbahnfreund Europas anlässlich der Delegiertenversammlung am Dienstag, den 2. September 2025, kam keine Antwort auf die Anfrage. Erst auf ein unmissverständliches Schreiben eines Landesverbandes (nein, nicht durch den Schweizerischen Verband Eisenbahn-Amateur) und meines Kollegen erschien dann die Dokumentation plötzlich im Netz, bis Heute ohne Rückmeldung.

Kurz zu dieser Dokumentation: Sie beinhaltet im Wesentlichen die Schnittstelle, wie hier im Modellbahnforum auch beschrieben ist. Was mein Kollege nicht nachvollziehen kann, ist, warum diese Dokumentation Punkte beinhaltet, die mit dem Thema nichts zu tun haben. Beispielsweise der Satz, Zitat aus Seite 1: Grössere Bahnhöfe u.ä. sind nicht Gegenstand dieser Norm. Sie müssen aber für eine Verbindung mit Teilen des Moduls Junior passend angeschlossen werden können und sollten von Modellbahnclubs oder erfahrenen Modellbahnern bereitgestellt werden. Aha. Immerhin ist in diesem Satz nicht direkt von kleinen Bahnhöfen die Rede. Dieser Satz hat aber den üblen Nachgeschmack, dass der lokale Modelleisenbahn-Verein oder Papa seinen grossen, detailliert ausgestalteten Modularen Bahnhof zur Verfügung stellt und die Jugendlichen die kleinen, einfachen Streckenmodule, was diese durch die Jugendlichen erbauten Junior-Module zwangsläufig in den Schatten stellt. Auch ich denke, das ist jetzt nicht gerade das Ziel der Jugendförderung ist.

Eine wichtige Adresse im Zusammenhang mit dem Bau von Junior Modulen ist im übrigen die Modellbahn-AG der Gustav-Heinemann-Oberschule in 76297 Stutensee Modellbahn AG – Thomas-Mann-Gymnasium Stutensee . Auf diese Adresse werde ich noch zurückkommen.

Stutensee liegt Nördlich von Karlsruhe zwischen Karlsruhe und Bruchsal. Zumindest Autobahnfahrer müssen die beiden Orte Karlsruhe und Bruchsal bekannt sein. Nach Bruchsal kommt dann Richtung Norden ziemlich bald Frankfurt. Die Eisenbahnfahrer beziehungsweise die Strassenbahnfahrer erreichen Stutensee über die Haltestellen Blankenloch und Friedrichstal der Bahnstrecke Mannheim–Rastatt die über Karlruhe Hauptbahnhof fährt.

Eugen
 
Zuletzt bearbeitet:

Modul 0.4

Zugbegleiter
Was jetzt kommt, ist wie bereits erwähnt reine Fleisarbeit, wir montieren die Beine.

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Ein Bein wird nun ohne (!) UHU Alleskleber bündig mit der Rechteckleiste 22 x 22 mm an der Längsseite und mit einer Schraubzwinge befestigt. Achten Sie auf die Positionierung des Post-its; es verhindert, dass später das Bein zwischen den Rechteckleisten klemmt. Unter das Bein ist eine 2 mm dicke Holzleiste zu legen. Dies ermöglicht später, das Bein in der Höhe etwas zu verstellen.

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Daneben kommt nun bündig an der Längsseite ein weiteres Stück der Rechteckleiste 22 x 22 mm hinzu und wird mit einer Schraubzwinge fixiert. UHU Alleskleber wird nur auf einer Seite der Rechteckleiste angebracht und diese Seite dann an die Längsseite gefügt.

Diese Rechteckleiste 22 x 22 mm wird nun mit drei Schrauben verschraubt. Danach wird das 10 mm grosse Loch in die Längsseite bis etwa in die Mitte des Beins gebohrt. Erst jetzt werden die beiden Schraubzwingen entfernt.

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Nach dem Unterlegen eines Holzstückes, damit die Bohrung nicht ausfranst, wird das 10 mm grosse Loch im Bein durchgängig gebohrt.

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Ist dies erfolgt, wird das Bein mit einer Schraube, zwei Karosseriescheiben und einer Flügelmutter befestigt. Hierbei nicht vergessen, während des Verschraubens einen 2 mm dicken Holzstreifen unterzulegen und nachher wieder zu entfernen. Dies ermöglicht uns später, das Holzbein im geringen Masse in der Höhe zu regulieren.

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Verwendung der M8 Schrauben:

Wir haben drei verschieden lange M8 Schrauben. Die 30 mm lange Schraube, deren Länge sich jeweils auf die Gewindelänge bezieht, wird zum Verschrauben der Modulkästen verwendet. Die 50 mm lange Schraube wird zum Verschrauben eines Beines mit dem Modulkasten verwendet. Die 60 mm lange Schraube wird zum Verschrauben der Kulisse, dem Modulkasten und mit einem Bein verwendet. Ihr solltet somit auf der einen Längsseite zwei 50 mm lange Schrauben verwenden. Auf der anderen Längsseite, wo später noch die Kulisse angefügt wird, zwei 60 mm lange Schrauben.

Auf der Schmalseite, der Schnittstelle, können wir die beiden 30 mm langen Schrauben noch nicht einsetzen, denn das Loch ist noch nicht gebohrt und es steht auch noch nicht ein Modul zum Verschrauben bereit.

Auch bei der Schnittstelle bohren wir die 10 mm großen Löcher mit einem hinterlegten Holzstück, damit die Löcher nicht ausfransen.

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Wenn wir bis hierhin durch sind, ist ein Modul ohne Kulisse fertig.

Das Anbringen der 8 Beine bei zwei Modulkästen dauert mit Peitschenkraft :spineyes: genau eine Stunde. Ihr werdet wohl etwas länger brauchen, denn ihr habt auch keinen Kollegen neben euch, der euch mit motivierenden Worten zur Eile hetzt, damit der Beitrag für den Bau eines Junior-Moduls, ohne Langschaftsgestaltung, bis Weihnachten fertig ist.

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Das letzte Bild zeigt nun zwei Module Junior, die noch nicht miteinander verbunden sind. Links im Bild sind gerade noch die beiden bereitliegenden Kulissen sichtbar. Zur Abwechslung ist auf einem Modul ein Märklin Akkutriebwagen Baureihe ETA 150 mit dazugehörendem Steuerwagen ESA 150 aufgesetzt. Gab es gerade günstig zu kaufen, da die Kupplung auf der einen Seite kaputt war, aber sonst alles in Ordnung war.

Für die Fertigstellung der Junior Module (Mehrzahl, Einzal das Junior Modul), so heissen die Dinger wohl korrekt aus dem Französischen übersetzt, müssen wir jetzt aber erst noch in einer sechsten Etappe die Kulissen anbauen und dann in einer siebten Etappe die Gleise anbringen. Letzteres natürlich mit Verkabelung.

Eugen
 

Modul 0.4

Zugbegleiter
Bei der sechsten Etappe geht es um die Kulisse und dann gibt es noch etwas Vorbereitung für die siebte Etappe (Elektrik und Gleise) sowie die erste Gestaltungsmöglichkeit.

Das kennen wir ja bereits. Die Kulisse wird nach der folgenden Skizze markiert:

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Dann wird wiederum mit einem hinten dran festgeklemmten Klötzchen mit einem Bohrer von 10 mm Durchmesser gebohrt, damit das Holz der Kulisse nicht ausfranst.

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Und jetzt wird die Kulisse am richtigen Ort montiert, nämlich dort, wo die längsten M8-Schrauben sind, die Schrauben mit einer Gewindelänge von 60 mm.

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Nicht so schwierig, wenn man etwas gelenkig ist. Da die Module nicht so gross sind, schafft man dies auch alleine.

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Mit den beiden M8 Schrauben werden nun die beiden Module verbunden. Auch das schafft man alleine.

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Karosseriescheiben beziehungsweise Unterlagsscheiben nicht vergessen dazwischen zu legen.

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Ist ja klar, jetzt wollen wir es einmal wissen.

Jetzt sind nach den Spanier und den Deutschen die Franzosen dran. Eine Rivarossi BB 8100 mit drei Fleischmann Dreiachser der SNCF den Voitures modernisées Sud-Est à essieux « trois pattes » . Über diese Wagen gibt es nicht viel im Netz zu finden, ganz im Gegensatz zu den Deutschen Umbauwagen, ausser hier ein interessanter Beitrag in der französischsprachigen Wikipedia https://fr.wikipedia.org/wiki/Voitures_modernisées_Sud-Est_à_essieux_«_trois_pattes_» und hier Fleischmann, l’autre grand du modélisme ferroviaire allemand. auf der Internetseite « Train Consultant Clive Lamming » . Der Zug befindet sich übrigens auf 6 genau 200 mm langen Roco Gleisen vom Typ geoLine mit Gleisbettung, Artikel Nummer 61110. Sehr gut geeignet für die 600 mm langen Module, obschon in der Fortsetzung dieses Threads der Schwerpunkt dann auf das Märklin C-Gleis gelegt wird.


Wie geht es nun weiter?

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Mit der Elektrik und den Gleisen.

Hier hat mein Kollege empfohlen sich nach den Vorgaben des Katalanischen Verbandes zu richten, der das Märklin-Gleis verwendet, da dieses sowohl für den sogenannten Gleichstrom- als auch für den Wechselstromsystem (System Märklin) geeignet ist und nicht schon einmal die gefühlte Hälfte der Spur H0 Modelleisenbahner und Modellbahnerinnen ausschliessen.

Die Katalanen verwenden für die Elektrik die Farben rot und schwarz für die Gleise und gelb für den Mittelleiter.

Die neu erstellte NEM 901 beachten wir hier nicht wirklich.

Aber für solche, die wirklich nur mit dem sogenannten Gleichstrom-System fahren möchten, würden für die Gleise die Farben rot und blau gelten. Eine bei vielen Modelleisenbahn-Herstellern gängige Farbkombination für den Gleichstrombetrieb.

Hinweis
- Gleichstrom System: Zweischienen-System
- Wechselstrom System: Zweischienen-Mittelleiter-System

Selbstverständlich ist der Digitalbetrieb auch möglich, er ist sogar vorzuziehen, denn das vereinfacht die Verkabelung erheblich und ermöglicht den Betrieb auch über das Handy (von wegen den Jungen, die sich dauernd mit dem Handy beschäftigen :wave: )

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Zu den ersten Gestaltungselementen: Wir werden den Modulkasten vorne und hinten schwarz matt anmalen und schon etwas Farbe in den Hintergrund bringen.

Jetzt mache ich aber erst eine Pause

Eugen


Dieser Beitrag kann Spuren von KI enthalten (Rechtschreibkorrektur) :tasty: .Das gilt im Übrigen für die meisten meiner Beiträge im Modellbahnforum bezüglich der Rechtschreibung :spineyes: und nur der Rechtschreibung, wir wollen mit der Zeit gehen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Modul 0.4

Zugbegleiter
Es gibt noch etwas kurz vor dem die LED-Kerzen des künstlichen Weihnachtsbaums zum leuchten gebracht werden, das zum Thema le module junior gebracht werden :tasty: kann:


Zur Verkabelung:

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Gut sichtbar sind die in der Mitte des Modulkastens angebrachten Linien mit dem Brettchen für die Anschlüsse. Das Brettchen ist quer zum Modulkasten angebracht. Es wird dazu voraussichtlich keine Zeichnung geben. Jeder kann machen, was er will. Fast jedenfalls, denn es wird ein paar Empfehlungen geben, wo es Sinn macht, sich daran zu halten.

Die Empfehlungen sind die folgenden:

1) Verwenden die üblichen 4 mm Laborkabel, -Stecker und -Buchsen! Dieses Kabelsystem ist auch Gegenstand der NEM 901. Dies grenzt an ein Wunder. Aber es ist ja Weihnachten.

Ich habe ein paar Kollegen gefragt: Es ist das einzige Kabel-, Stecker- und Buchsensystem, das wir seit Menschengedenken kennen. Alle anderen Stecker sind immer als das neueste und Beste gekommen, um dann nach ein paar Jahren wieder stillschweigend zu verschwinden.

Denkt nur an die verschiedenen Steckersysteme, die es allein in den letzten zwanzig Jahren bei euren mobilen Fernsprechapparaten gab. Fernsprechapparat ist bei unseren Kollegen in Deutschland die amtliche Bezeichnung eines Telefons oder eben bei uns schlicht Natel.

Zudem haben diese 4 mm Laborkabel, -Stecker und -Buchsen im heutigen Digitalzeitalter auch die Möglichkeit, etwas Power zu übertragen, wenn man nicht gleich die billigsten von Alibaba bestellt.

2) Positioniert die Buchsen so, dass sie mit den darüber liegenden Gleisen übereinstimmen!

Das heisst bezüglich des oben stehenden Bildes: Die rote Buchse ist für das Gleis hinten, die gelbe Buchse ist für den Mittelleiter, die schwarze Buchse ist für das Gleis vorne, denn der Kollege wird in Kürze das Märklin-Gleis verlegen.

Alles klar?

Ach Übrigens: Das es da silber wie goldfarbige Buchsen gibt lag am Preis. Die goldfarbigen Buchsen waren zum Zeitpunkt der Bestellung billiger :wave: .


Alternative Materialien:

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Also, der Coop hat für meinen Kollegen vier Stück Oecoplan MDF Lack Line 1-seitig weiss 5 mm dick zugeschnitten und die sind schön flach bei mir vom Weihnachtsmann für ein paar Fotos vorbeigebracht worden.

Coop schreibt zum MFD Material dazu auf der Etikette im Regal:

MDF, Mischholz. Holzherkunft: Schweiz, Deutschland, Frankreich

Stärke 4 mm: Franken 14,95 m2, Artikel 3.464.27
Stärke 5 mm: Franken 19,95 m2, Artikel 3.464.28

Zum Vergleich:

Coop Sperrholz Pappel (Oecoplan natürlich):

Pappel. Holzherkunft: Frankreich, Italien, Spanien

Stärke 8 mm: Franken 34.95 m2, Artikel 4.706.103

und

Coop Sperrholz Buche (kein Oecoplan, ihr müsst halt selber für die CO2 Kompensation schauen)

Buche/Pappel. Holzherkunft: EU (diese Bezeichnung lässt der Zoll nicht zu :spineyes: . Also bitte schön, woher genau kommt das Material? Wahrscheinlich Polen oder einer der Baltischen Staaten)

Stärke 8 mm: Franken 49,95 mm2, Artikel 3.469.863

Ach übrigens: Auch hier braucht es ein ach übrigens: Nirgends steht bei Coop, welches Material sich verzieht und welches nicht. Es steht auch nirgends, dass ein MFD-Hintergrund mit den Massen 600 x 400 x 5 mm dann rund 1000 Gramm schwer ist. Das ist doch einiges schwerer als ein Pappel-Hintergrund mit den Massen 600 x 400 x 8 mm und rund 750 Gramm. Die Gewichtsdifferenz kann man aber meines Erachtens verkraften. Hauptsache, der Hintergrund bleibt zumindest gerade.

Wäre wohl klug sich darüber Gedanken zu machen, ob nicht 8 mm dickes Buchen Sperrholz die bessere Wal wäre und MFD 5 mm dick, eventuell sogar nur 4 m dick für den Hintergrund. Einseitig weiss würde genügen und wäre eine ideale Grundlage auch für einen hellen Hintergrund ohne erst einen grauen oder weissen Deckanstrich anbringen zu müssen, damit auch ein Hellblau optimal zur Geltung kommt.

Eugen
 
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