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So in etwa soll‘s mal werden

RCP‘ler

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Ich sehe gerade zwei, drei Stellen, wo du doppel-S eingebaut hast und das erst noch mit Weichen. Die musst du unbedingt eliminieren. Im Betrieb sind da Entgleisungen vorprogrammiert (ausser du fährst nur mit max. 50cm langen Zügen).
Welche Stellen meinst Du?

2.5 Grad (44‰) finde ich sportlich für 1.5m lange Züge, wird in den meisten Fällen aber gehen.
Jep, die Neigungen sind noch etwas heavy, ich arbeite daran.

Die Querverbindungen in der Mitte sieht man oft. Trotzdem: ich würde sie weglassen. Du kannst auch mehrere Züge hintereinander auf dasselbe Gleis stellen. Mit dem Vorteil, dass du auch mal für drei oder vier Züge Platz findest, wo du sonst nur zwei hinstellen könntest. Gleichzeitig wirst du eine potenzielle Entgleisungsgefahr los und es ist erst noch billiger und schneller aufgebaut.
Der Hintergedanke war, was Du sicher erahnt hast, dass ich flexibler Züge abrufen kann. Deine Argumente sprechen für sich, doch habe ich noch keine richtige Lösung für den Hintereingang gefunden. Über die Weichen hätte ich auch Züge, die auf diese Weise in den SBH kommen, speichern/tauschen können. Doch ist es immer noch nicht das gelbe vom Ei.
Einerseits weil ich in der Mitte des SBH den Beginn einer Rampe hab, was den Zugriff auf die Gleise dahinter erschwert.
Andererseits kann ich diese Züge nicht wenden, wie die anderen, da die Zufahrt zum "Kehrkreis" nicht möglich ist.
Da ist noch Denkarbeit nötig.

Wie lange sind deine Arme? Aus Erfahrung kann ich dir sagen, dass 70cm breite Anlagen schon sehr, sehr breit sind. Zum daran Arbeiten meine ich, nicht zum Anschauen. Überlege dir deshalb überall, wo du wie daran kommst.
Ich bin 1.83, habe recht lange Arme. Doch für die oberste Ebene werde ich trotzdem an der Decke eine Art "Hängegeländer" aus T-Trägern schweissen lassen. Daran soll eine Art Schaukel befestigt werden, in welche ich mit dem Oberkörper hineinliegen kann. Gleichzeitig wird das "Geländer" die Halterung für Tageslicht-LED-Stripes sein.
Hier mal so ne seeeehr grobe Skizze

Beim SBH habe ich 30 - 40cm Höhe, ich denke da sollte ich eingreifen können. Der SBH sollte auf etwa 50cm Höhe zu Stande kommen, damit ich auch noch unter den SBH komme.
 
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Zum Höhenverlauf der ganzen Anlage: Plane so, dass du auch in 20 Jahren noch überall ohne Mühe hinkriechen kannst und auch die Bedienung ergonomisch keine Probleme bereiten wird - ich spreche hier aus Erfahrung :(.

Sofern du im Schatten-Bhf weder Weichenantriebe noch andere Installationen unterflur anbringst, könntest du diesen noch tiefer setzen (ein bis zwei Wendeln zusätzlich). Die Hauptebene der Anlage sollte idealerweise etwas unter der Augenhöhe liegen; du planst, viel zu rangieren: also stehende Bedienung ins Auge fassen ...

Gruss, ++
 
RCP‘ler

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Zum Höhenverlauf der ganzen Anlage: Plane so, dass du auch in 20 Jahren noch überall ohne Mühe hinkriechen kannst und auch die Bedienung ergonomisch keine Probleme bereiten wird - ich spreche hier aus Erfahrung :(.
Das sind Aspekte, die ich noch gar nicht berücksichtigt habe :thumbsup: THX ++
Da ich keine Kinder und somit auch keine Enkel haben werde muss ich dann ja wohl oder übel selber, die fallengelassene M3-Mutter unter der Anlage suchen :D

Sofern du im Schatten-Bhf weder Weichenantriebe noch andere Installationen unterflur anbringst, könntest du diesen noch tiefer setzen (ein bis zwei Wendeln zusätzlich). Die Hauptebene der Anlage sollte idealerweise etwas unter der Augenhöhe liegen; du planst, viel zu rangieren: also stehende Bedienung ins Auge fassen ...

Gruss, ++
Im SBhf wollte ich eh keine Unterflurantriebe montieren, wenn dann Servos, dann am Rand des SBhf's und mittels Stelldrähten in Metallröhrchen. Ob das schlussendlich machbar ist, sehe ich am Ende der Planung. Gegen Magnetantriebe mit Endabschaltung bin ich auch nicht abgeneigt, mal schauen, was besser (günstiger und praktikabler) sein wird.

...etwas unter der Augenhöhe? Das wäre so um die 160cm :eek: Ich dachte da eher an 80 - 95 cm Höhe. So dass ich zwischendurch mal auf nem Hocker/Stuhl platz nehmen kann. ...so wegen in 20 Jahren :D
 
Bastler

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Hoi RCP'ler
Ich wuerde René's Rat beherzigen; auf Augenhoehe wirkt es einfach besser; und wenn du in 20 Jahren einmal einen Stuhhl brauchst, kann es ja auch ein Barhocker sein, der etwas hoeher ist.

Gruss Barni
 
RCP‘ler

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Hoi RCP'ler
Ich wuerde René's Rat beherzigen; auf Augenhoehe wirkt es einfach besser; und wenn du in 20 Jahren einmal einen Stuhhl brauchst, kann es ja auch ein Barhocker sein, der etwas hoeher ist.

Gruss Barni
Ich glaub euch das ja, doch kann ich es mir nicht wirklich vorstellen. Habe so eine Anlage noch nie gesehen.

:rotf: Meine Frau würde sich freuen, die ist 168cm gross. "Na Schatz, was machste grad da oben?" :rotf:
 
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Habe so eine Anlage noch nie gesehen
Es existieren immer mehr solche Anlagen! Zugegeben, du musst "Augenhöhe" nicht wortwörtlich interpretieren, Brusthöhe würde auch noch genügen.
Das in meinem thread abgebildete Betriebsdiorama ist leider nur 90 cm hoch und zum Rangieren eher zu tief, zum Betrachten aber ganz sicher zu tief; vor allem der optische Eindruck einer Bahn kommt bei dieser Höhe eindeutig zu kurz. Die wirklich stimmigen Fotos dieses Anlageteils wurden jeweils mit einer Objektivhöhe von 100 bis 120 cm aufgenommen, also 10 bis 20 cm über SOK. Leider konnte ich damals bei Baubeginn infolge äusserer Umstände (Dachschräge und so) nicht höher bauen ...
 
Bastler

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Hoi RPC'ler

Vorab, ich bin weit davon entfernt, dir irgendwelche Ratschläge zu geben oder zu behaupten, die einzig richtige Wahrheit zu vertreten. Was ich vielmehr sagen wollte ist, dass eine Anlage auf knapp über Augenhöhe nach meinem Dafürhalten eben realistischer wirkt. Eine meine früheren Anlagen baute ich in einem Luftschutzkeller und ich nutze als Unterbau die obligaten dreistöckigen Luftschutzliegen. Dadurch sah man die Anlage nicht aus der Vogelperspektive. Diese Vogelperspektive führt nämlich dazu, dass man eine Anlage als das was Sie eigentlich ist sieht, nämlich ein mittelgrosses Viereck irgendwie gefüllt mit Bergen (oder besser Maulwurfshügeln) und Häusern, die man von oben sieht und die am Rand flächenmässig ziemlich scharf begrenzt von Kellermauern ist (was sich einfach nicht vermeiden lässt, einmal abgesehen von den wenigen turnhallefüllenden Werken) und dadurch irgendwie armselig wirkt. Baust du auf Augenhöhe hast du eine Art Bühnenbild mit Hintergrund, welche durch Überhöhung von 1:1,3 der Gebäude (vgl. dazu die Tramszenerien von Peter Kunz, EA 2005, Seite 38) noch an Realitätsnähe gewinnt. Als zusätzlichen Nebeneffekt hast du trotz Schattenbahnhof noch Stauraum unter der Anlage.

Gruss Barni
 
RCP‘ler

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Soooo, hab mal an meinem Schattenbahnhof rumgedocktert. Über die Höhe der Hauptebene mach ich mir später noch mal Gedanken :)
Die Weichenverbindungen in der Mitte des SBhf's sind rausgeflogen, das wird sicher auch ohne gehen.


Der Doppelspurwendel hat nun innen mit Roco's R2 ca. 1.8° Neigung und aussen mit R3 ca. 1.6°.


Die Zufahrt über das Gleis Null, der Hintereingang, ist auch entschärft. Der Wendel hat auch nur noch 1.8° mit R2. Vor allem verläuft der grösste Teil der Neigung nun gerade an der Wand entlang.


Dann hab ich noch eine weitere Kehrschlaufe implementiert (der Übersichthalber hab ich den Wendel weggelassen)

So eine Schlaufe sollte mittels PC-Steuerung realisierbar sein mit DC oder lieg ich da voll daneben?
 
teddych

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Ich war in den Ferien und konnte nicht zeichnen. Nun hole ich mein Versprechen noch nach:

korrektur.png

Bei den drei grünen Stellen hast du links-rechts-links-Kombinationen, die sehr kurz aufeinander folgen. Das kann zu Problemen führen, insbesondere mit Kurzkupplungskulissen an den Wagen. Diese solltest du eliminieren. Ich habe bei mir zwei solche Stellen eingebaut, mit Radius 600mm. Eine Zugskombination kommt da nicht durch und etliche sind nahe am Entgleisen.

Für mich ist die untere Wendeschlaufe etwas sinnbefreit. Ein Zug im Schattenbahnhof kreisen Lassen macht für mich zumindest eher weniger Sinn. Vielleicht kannst du mir da auf die Sprünge für die Motivation helfen. Auch ist es elektrisch eher Problematisch, da das Wendegleis sehr kurz ist und ein Zug komplett auf das Gleisstück passen muss, wenn du nicht elektrische Extra-Basteleien vornehmen willst.

Auch würde ich auf Dreiwegweichen verzichten, diese neigen eher zum Entgleisen als normale Weichen.

Deine Tunnel-Ausfahrten nach dem Wendel sind mutmasslich hinten an der Wand. Davor hast du viel Anlage zum Gestalten. Das ist nicht falsch, du solltest dir aber bewusst sein, dass damit die Modellbahn über den Wendeln an Vedeutung verliert, bzw. du je 1 Quadratmeter ganz ohne Bahn gestalten musst. Das kann beabsichtigt sein, oder vielleicht auch nicht.

Gruss
Teddy
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RCP‘ler

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Bei den drei grünen Stellen hast du links-rechts-links-Kombinationen, die sehr kurz aufeinander folgen. Das kann zu Problemen führen, insbesondere mit Kurzkupplungskulissen an den Wagen. Diese solltest du eliminieren.
Danke für den Hinweis, werde das mal angehen.

Für mich ist die untere Wendeschlaufe etwas sinnbefreit. Ein Zug im Schattenbahnhof kreisen Lassen macht für mich zumindest eher weniger Sinn. Vielleicht kannst du mir da auf die Sprünge für die Motivation helfen. Auch ist es elektrisch eher Problematisch, da das Wendegleis sehr kurz ist und ein Zug komplett auf das Gleisstück passen muss, wenn du nicht elektrische Extra-Basteleien vornehmen willst.
Die eingleisige Zufahrt vom Hauptbahnhof führt ja hinten am SBhf entlang hinunter und wenn keine Wendeschlaufe folgt, fährt der Zug dann einfach wieder über die Doppelspur nach oben und kein Abstellgleis kann angefahren werden. Weiter können natürlich auch keine Züge vom SBhf über die Einspurstrecke nach oben fahren.

Genau wegen dieser Schlaufe habe ich den Thread „Kehrschleifenmodul, wie funzt das“ eröffnet, da ich mir nicht weis, ob so eine Konzeption möglich ist. :confused:

Auch würde ich auf Dreiwegweichen verzichten, diese neigen eher zum Entgleisen als normale Weichen.
Auch das werde ich angehen :)

Deine Tunnel-Ausfahrten nach dem Wendel sind mutmasslich hinten an der Wand. Davor hast du viel Anlage zum Gestalten. Das ist nicht falsch, du solltest dir aber bewusst sein, dass damit die Modellbahn über den Wendeln an Vedeutung verliert, bzw. du je 1 Quadratmeter ganz ohne Bahn gestalten musst. Das kann beabsichtigt sein, oder vielleicht auch nicht.

Gruss
Teddy
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Der eingleisige Wendel führt eh im Verstecken nach unten und ist für Züge gedacht, die im Hauptbahnhof kein Platz haben. Durchfahrten eben.
Der zweispurige Wendel beginnt quasi unter dem Dorf, durch welches das Anschlussgleis der Stollenbahn führt.
Aber Du hast schon recht, ein Personenzug der aus dem Hauptbahnhof ausfährt ist nicht soooo lange ersichtlich, vor allem kein Schnellzug, der am Regionalbahnhof nicht hält. Ein Güterzug, vorausgesetzt er hält im Vorbahnhof, den kann man noch bei der Zustellung im Hafen-/Industrieareal beobachten. Den Plan dieses Areals kommt noch, da bin ich auch nochmal drüber.
Also Bahn hab ich schon überall, nur nicht überall die Gleiche :D
 
teddych

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Wäre es möglich, dass du die Wendeschlaufe rechts ca. 10cm grösser machst? Dann könntest du den eingleisigen Wendel "hineinstellen" und du könntest die komische Linienführung mit Kehrschlaufe und Steigung der Wand entlang eliminieren.

Gruss
Teddy
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Gute Idee :thumbsup:, bin bereits am umbauen :)
Um die Gegenschlaufe unter dem Doppelwendel komme ich jedoch nicht herum. Hab sie etwas anders gelegt. Ich zeigs dann :D
 
RCP‘ler

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Was ich schon im Groben hab, ist das Hafen-/Industrieareal, hier mal der Gleisplan:
Am linken Rand sind die Gleise eingelegt, deswegen sind nur die Schienen sichtbar.


Hier in 3D ohne Boden:

Hier ist auch die einspurige Abfahrt in den SBhf zu sehen.

Und hier meine Vision von der Hafenkante her gesehen:

Und von der Wand her:


Was auffällt ist der grosse Gebäudekomplex in der Mitte, den gibts als Bausatz natürlich nicht, doch Modellbaumaterialien gibt es zu genüge :D
Um den ganzen Komplex führt eine Strasse, im Gegensatz zur Planung hier, wird diese nur Einspurig sein, im Uhrzeigersinn kann gefahren werden. Da ich ein CarSystem verbauen möchte, bildet dies auch gleich eine Kehrschlaufe für den Strassenverkehr. Ich hab da noch einige Ideen für den Komplex und das Areal an sich, doch lässt sich das virtuell nicht so richtig umsetzen, das meiste wird dann beim Bau vor zu entwickelt.
 
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