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Begriffe Kleinserie und Grossserie – durchbrechen wir das Schweigen über die Produktionsmengen.

Modul 0.4

Zugbegleiter
In der Wikipedia steht unter dem Begriff Kleinserienhersteller mit Stand 28 April 2026 folgendes (Zitat):

Als Kleinserienhersteller gelten Modelleisenbahn Marken die ihre Produkte, meist Fahrzeugmodelle, für anspruchsvolle Modelleisenbahner und Sammler, in kleinen Auflagen mit hoher Vorbildtreue und damit einer hoher Detaillierung, in der Regel bei spezialisierten Hersteller, im Fernen Osten konstruieren und herstellen lassen. Infolge der Preisentwicklung wurden die Fahrzeugmodelle anfänglich meist erst in Japan, beispielsweise bei Micro Cast oder Tenshodo, dann in Südkorea, beispielsweise bei Samhongsa oder Nakamura hergestellt. Heute erfolgt die Konstruktion und Fertigung meinst in China, beispielsweise bei Sandaken. Kleinserienhersteller nach dem heutigen Verständnis gibt es seit Mitte des 20. Jahrhunderts. Als Pionier der Kleinserienhersteller gilt Fulgurex in Lausanne, Heute Rolle (beide Westschweiz). Fulgurex begann 1946 mit dem Import von in kleineren Serien handwerklich gefertigten Fahrzeugmodellen von Antal aus Frankreich und erkannte das Potential der nach dem damals möglichen Stand der Technik hergestellten Fahrzeugmodellen, bei denen die Detaillierung die der damaligen Grossserienherstellern wie Hornby, Märklin oder Trix deutlich überschritten.

Die hergestellten Stückzahlen sind nicht immer so klein wie der Begriff zu erwarten lässt. Wenn auch beispielsweise bei Lemaco in der Spur H0 sich die Stückzahlen mit den entsprechenden Varianten meist um die 300 Stück bewegten, waren Stückzahlen mit den entsprechenden Varianten um die 500 Stück keine Ausnahmen. Charakteristische Merkmale von Kleinserienmodellen sind, dass diese meist aus Messing, zum Teil auch Stahl, handgefertigt und handlackiert sind. Auch kommen hochwertige Antriebsmotoren zum Einsatz, beispielsweise von Faulhaber oder Maxon. Bei den Messingteilen handelt es sich meist um Aetzteile und Schleudergussteile. Häufig fertigen Kleinserienhersteller auch weniger bekannte oder nur regional bekannte Fahrzeugmodelle, beispielsweise Fahrzeuge von Kleinbahnen, Schmalspurbahnen und Strassenbahnen, deren Herstellung sich für die Grossserienhersteller mangels Rentabilität nicht lohnt.


Meines Erachtens gibt es vier Begriffe, die zu definieren wären:

- Handwerklich Fertigung (Fabrication artisanale) à la Lang Modellbau (Spur 0m) aber auch Antal (oben erwähnt) mit unterschiedliche Technologien
- Kleinserie à la Lemaco, Lematec und Modellbex meist vorwiegend in Messing (Brass) oder bei Bausätzen auch mit Weissmetallbauteilen à la Merker und Fischer (M+F)
- Kleinserie in der Technologie der Grossserien, heute meist Made in China, mit Spritzgusswerkzeugen à la Schnellenkamp und heute sicher auch HAG (Stansstad, Firma Polytrona)
- Grossserie meist mit Spritzgusswerkzeugen à la Bachmann (Konzern), Märklin (Firma mit unterschiedlichen Markennamen, Simba Dickie Konzern), Hornby (Konzern), Modelleisenbahn Holding (Konzern)

Die meist privaten Hobby-Modellbauer, die die Stücke einzeln oder in kleinsten Mengen von einigen Stücken herstellen, um einzelne davon zu verkaufen, würde ich in der Betrachtung nicht berücksichtigen.


Siehe auch Thread: MW-Modell.de: Erfahrungen

Aus dem angegebenen Thread ergeben sich schon einmal folgende konkrete Fragen:


Warum schweigen die Modelleisenbahnhersteller über die Produktionsmengen wie ein Grab?

- Wie gross ist ein Produktionslos (Eine Variante) der Märklin/Trix Re 4/4 Swiss Express?
- Wie gross ist ein Produktionslos (Eine Variante) eines 8-tlg. Set: Fernverkehrs-Doppelstockzug RABe 502, SBB?
- Wie gross ist ein Produktionslos (Eine Variante) eines Goldküstenexpress von Piko (Arwico)?

Ich habe keine Ahnung.

Nehmen wir ein weiteres konkretes Beispiel, Den Südostbahn Traverso in Spur H0 und Spur N. Da steht auf der Internetseite von Andeas Meyer geschrieben (Zitat): Die Modelle werden in Grossserie produziert. In beiden Baugrössen. Wie gross sind die geplanten Produktionsmengen wirklich?

Auch hier habe ich keine Ahnung.


Eugen
 
Zuletzt bearbeitet:

Michi

Heizer
Hoi mitenand

@Beat: nicht nur vielleicht ;)

Ja genau, das wird vom ach so grossen Serienhersteller Märklin bei den Z Modellen sogar ganz gezielt eingesetzt. Da erscheint z.B. dieses Modell: die V60 mit Glockenanker im 1.Quartal 2024 als Sonderserie, "nur über Händler verfügbar". Der Status auf der Märklin Seite (jetzt beim Händler nachfragen) ist seit dem unverändert (siehe Link) nur die Auslieferung wurde nun wohl zum siebten Mal auf inzwischen 3. Quartal 2026 verschoben.

Ähnlich verhält sich das bei fast allen Neuerscheinungen in Spur Z, plötzlich springt dann der Status zu "werkseitig nicht mehr verfügbar" und dann muss man hoffen, dass der Händler (natürlich komplett ahnungslos :rolleyes:) ein paar bekommen hat.

Irgendwie sieht das sehr nach künstlich knapp halten aus, ich beobachte das erst seit etwa 5-6 Jahren, wird aber scheinbar schon länger so praktiziert, was die vielen "Raritäten" erklären würde, die teilweise sehr schwer aufzutreiben sind wie z.B. das Set 81413, das wird teilweise zum ex Neupreis verkauft, wenn es mal auftaucht.

Denke es ist im Sinne aller, die an den Verkäufen verdienen, die Serien-Grösse möglichst mysteriös zu halten, weckt halt Begehrlichkeiten bei den Modellbahnern. Nur meine Meinung!

@Eugen: weiter so, deck alles auf mit deinen Fragen, die Antworten interessieren vermutlich alle hier.

Gruss, Michi
 

Modul 0.4

Zugbegleiter
Guten Morgen miteinander,

Hier die Antwort von Schnurrli im Beitrag #14 zu meinem Beitrag #13 im Thread MW-Modell.de: Erfahrungen. Leider ist die Antwort von Schnurrli etwas unübersichtlich, seine Antworten sind in fetter Schrift, aber sie ist schon einmal eine Ansage, herzlichen Dank dafür:

- MW-Modell, Michael Werning, Nesselstrasse 14, DE-33699 Bielefeld
- Aare Valley Models, Station 24, CH-3111 Tägertschi, ohne konkrete Namensnennung. Im Handelsregister ist da ein Stefan Luzi eingetragen. Gehe davon aus, das Du Schnurrli das bist.
- AMR MODEL. Link führt auf meaTEC, Andreas Meyer, Eschenweg 9, CH-4528 Zuchwil
Wer macht da was wann wo und mit welchen Mittel würde da ein Kollege von mir in die Rude werfen.
Tja, es gibt da noch die Betriebsgeheimnisse! Es macht da keinen Sinn alles auszuplaudern.
Andreas Meyer ist mir und dem Kollegen übrigens auch ein Begriff für den Import des Appenzeller Bahn TM 501 (Seite von Andreas Meyer aus dem Jahre 2020) von Schnellenkamp in der Spur 0m (Finescale, Spurweite 22,3 mm, nicht mit Produkten der FAMA-Alpenbahn kompatibel) für Franken 690.- . Dieser AB TM 501 ist gemäss der Internetseite von Andreas Meyer wie auch Schnellenkamp trotz limitierter Auflage immer noch zu haben. Auch über eine Internetseite Namens BauteilShop auch von Andreas Meyser. Dort im Impressum BauteilShop steht geschrieben:
meaTEC (B2B-Dienstleistungen rund um den Eisenbahnmodellbau)
AMR-MODELL (Kleinserienmodelle in allen Baugrössen)
Bauteil-Shop (Bauteile und Modelle in Spur 0)
Was sind B2B-Dienstleistungen? Noch nie gehört.
KI schreibt mit einem Link auf die Quelle www.ibau.de/. B2B-Dienstleistungen (Business-to-Business) umfassen Service, die von Unternehmen für andere Unternehmen erbracht werden, etwa in Beratung, Software, Marketing oder Logisitk.
Noch kurz zu Schnellenkamp: Der Appenzeller Bahn TM 501 hat Varianten. Es handelt sich um eine Orenstein & Koppel MV8. Alle von Schnellenkamp angebotenen Varianten sind mit Stand April 2026 nach wie vor erhältlich.
Meines Wissens wurden damals Total um die 300 Stück von dieser kleinen Spur 0m Lokomotive in sechs Varianten hergestellt.
Ein typisches Beispiel einer Kleinserie in Grosserientechnologie.
Über die Auflagen schweigen die Hersteller meist wie ein Grab. Warum eigentlich?
Ich bleibe bei der aus Wikipedia zitierten Aussage basierend auf den Produktionsmengen von Lemaco:
Produktionsmengen von bis etwa 500 Stück sind Kleinserien.
Hierzu kann ich nichts sagen, weil ich nichts weiss!
Dabei sind die Varianten Gegenstand der Produktionsmenge (Lok XYZ Epoche III und Epoche VI, Analog und Digital mit Sound, Wären insgesamt vier Varianten). Die Technologie spielt keine Rolle.

Unter Kleinserie wurde lange Zeit die nicht ganz billige Messingbauweise verstanden.
Bei in Kleinserie hergestellten Bausätzen gab es auch solche mit Weissmetallbauteilen.
Eine Kleinserie in Grosserientechnologie ist, wenn die Chinesen für eine kleine Produktionsmenge kostengünstige Spritzgusswerkzeuge herstellen oder kostengünstige Spritzgusswerkzeuge mit wechselbaren Einsätzen.
Grosserie?
Die Zeiten von "günstigen" Spritzgussformen ist auch in China vorbei! im Schnitt steigen die Kosten pro Jahr um 20%
Wie erwähnt warum schweigen die Hersteller wie ein Grab?
Warum wohl ?!
- Wie gross ist ein Produktionslos (Eine Variante) der Märklin/Trix Re 4/4 Swiss Express?
- Wie gross ist ein Produktionslos (Eine Variante) eines 8-tlg. Set: Fernverkehrs-Doppelstockzug RABe 502, SBB?
- Wie gross ist ein Produktionslos (Eine Variante) eines Goldküsten Express von Piko (Arwico)‘
Ich habe keine Ahnung.
Frag mal bei diesen Herstellern direkt nach!

Aber es würde mich nicht wundern, wenn Märklin/Trix in der Spur H0 nicht wirklich Produktionslose von unter 1000 Stück fertigt.
Mäerklin vielleicht nicht, andere aber schon.

Wichtig aus der Aussagen von Schnurrli sind die folgenden Punkte:

China ist nicht mehr so billig, oder schreiben wir einmal kostengünstig wie es einmal war. China hat aus unserer Sicht eine jährliche Teuerung von etwa 10 % und dies je nach Quelle seit zwanzig, dreissig Jahren.

Billig ist der falsche Ausdruck, kostengünstig ist besser, denn die Produkte aus China sind nicht mehr nur billig gemacht sondern in vielen Segmenten Qualitativ hochwertig.


Ende erster Teil, der zweite folgt sogleich.
 

Modul 0.4

Zugbegleiter
Zweiter Teil und Schluss:


Ein aktuelles Beispiele auf der Grundlage von Elektroautos um das etwas sichtbar darzustellen:

Schaut Euch einmal in der realen Welt die beiden derzeit aus China stammenden Automodelle Volvo EX 30 (aus Schweden ist dieses Auto nicht) und Mazda 6e (Mazda fertigt dieses Auto in einem Chinesischen Mazda Werk) an und vergleicht diese einmal mit dem Ford Explorer oder Skoda Elroq (beide dieselbe Plattform von Volkswagen). Alle vier sind um die Euro/Franken 45‘000.- (Brutto) erhältlich. Vergleichbare Chinesische Modelle werden aber in China vor Ort derzeit etwa zu dem halben Preis verkauft. Nun bitte nicht ja aber, der Transport eines Autos aus China nach Europa macht die Preisdifferenz nicht aus, auch nicht die in Europa einzuhaltenden Vorschriften. Da müssen sich ein paar warm anziehen, wie man so schriebt.

Wichtige Schlüsse aus dem letzten Abschnitt die nicht auf den ersten Blick sichtbar ist:

Die gebildeten Chinesen (da gibt es ganz viele davon) wissen ganz genau, was die Europäer zahlen können. Das sind gewiefte Verkäufer. Schon lange. Nur so nebenbei: In China gibt es auch immer noch ganz viele, die in der Tieflohnbranche arbeiten und am Ende des Geldes noch etwas Monat übrig bleibt. Wer das nicht glaubt, lese einmal das Buch Ich fahre Pakete aus in Peking (auch gerade aktuell). China wir aber noch länger ein Land sein aus dem technische Produkte günstig bezogen werden können, Alternativen zu China dazu gibt noch nicht wirklich, aber sie sind am Horizont sichtbar (nein nicht Vietnam).

In der Automobil-Branche sind Umsätze, die Gewinne und die Produktionszahlen meist bekannt. Auch hier: Bitte nicht ja aber.

Es gibt ein Sprichwort (Sinntemäss): Jammert der Bauer geht es im gut, jammert er nicht mehr, dann ist die Sorge berechtig.

Es gibt eine Auffälligkeit in der Wirtschaft: Geht es einem Unternehmen gut und will es sich gegenüber Mitbewerbern abheben, dann ist es offen mit den Umsätzen, Gewinnen und Produktionszahlen.

Ein typisches Beispiel aus der Modelleisenbahn-Branche, das uns wohl allen bekannt ist: Piko. Hier (2024 in Bahnonline) und hier (2026 in Bahnonline).

Geht man mit den Umsätzen, den Gewinnen und den Produktionszahlen knauserig um, dann nennt sich dies vereinfacht Futterneid.

Futterneid heist nach KI:

Futterneid als Konkurrenzverhalten: Wenn Unternehmen (z.B. in der Agrarwirtschaft) extrem auf ihre Zahlen achten, Konkurrenzpreise drücken oder Informationen zurückhalten, um sich selbst die besten Margen zu sichern, wird dies metaphorisch als Futterneid beschrieben.

Die genaue Quelle kann ich nicht eruieren, aber der Satz hört sich gut an. Die drei Wörter oder Informationen, die ich zurückhalte, habe ich unterstrichen.

Niemand muss seine Zahlen detailliert offenlegen, auch wenn es Aktiengesellschaften sind. Auch hier sind die Geschäftsberichte manchmal ganz schön knauserig.

Für dieses Verhalten habe ich aus Konkurrenzgründen sogar ein gewisses Verständis.

Aber auch hier ändern sich die Zeiten wie der Lauf der Zeit eben so ist:

Manchmal ist es besser, selbst im richtigen Moment spärlich, aber doch aussagekräftig zu kommunizieren. Eine Firma, die das gemerkt hat, ist Beispielsweise Rolex. Ja, die Uhrenmarke aus Genf (und Biel, demnächst auch Bulle), die einer Stiftung gehört.

Denn da sind nämlich heute ab und zu freche Journalisten oder Forumsblogger, die unverschämte Behauptungen in die Luft stellen, und dann muss man irgendwie reagieren, und wenn auch nur mit einer nichtssagenden Aussage aus der Kommunikationsabteilung.

Letztes aktuelles Beispiel zum Thema Journalisten, wenn auch etwas weit her geholt: Patrick Fischer.

Ich möchte hier Schluss machen, weiteres dazu später.

Aber ich habe einen kleinen Tipp an Schnurrli: Ich habe durchaus Verständnis dafür, dass du mit den Antworten auf meine Fragen knauserig bist. Aber vielleicht wäre es besser, gegenüber uns als Kunden oder eben frechen Forumsbloggern etwas offener zu kommunizieren. Denn wer weies, was wir über unser Netzwerk tatsächlich wissen, und Schwuppdiwupp steht dann hier eine Frage drin, wo es besser gewesen wäre, wenn... Nein ich meine nicht auf die Frage zu verzichten.


Eugen
 

kleineWelten

Rangierer
Hallo Eugen

Ich lese mittlerweile in gefühlt X Themen, über das gleiche.
Ich frage mich aber irgendwie immer warum das ganze?
Also was ist das Endziel deiner Fragen oder der Sinn des ganzen?
Da werde ich immer weniger schlau draus :D (Sry... liegt vielleicht auch an mir).

Cheers
marco
 

Modul 0.4

Zugbegleiter
Hallo Marco,

danke für die rasche Reaktion.


Beachte (beachtet) bitte die Beiträge von Beat und Michi von Gestern oben.


Diesen Thread werden wir nicht einfach so in den nächsten Tagen abschliessen können, das wird dauern. Aber ich denke, es wäre an den Modelleisenbahn-Herstellern und -Händlern, also denjenigen, die das Hobby Modelleisenbahn kommerziell betreiben, manchmal ein bisschen offener zu kommunizieren.

Ich habe aber auch durchaus Verständnis, dass die Hobby-Modelleisenbahner und die kommerziellen Modelleisenbahner unterschiedlicher Ansicht bezüglich der Kommunikation sein können.


Gerade ein aktuelles Beispiel aus unserer Branche, wo die Kommunikation Fragen offen lässt:
Vorstand - Modelleisenbahnclub Basel. Was ist da los, dass ein Interimspräsident den Verein führt? Warum steht da kein Name? Darf man das nicht wissen wer das ist? Denn noch vor wenigen Monaten standen die Namen aller Vorstandsmitglieder, dies über viele Jahre zurück, dort (Quelle: Eigene Sichtungen und Webarchiv).


Eugen
 

Modul 0.4

Zugbegleiter
Ich lese mittlerweile in gefühlt X Themen, über das gleiche.

Marco,

ich wäre dir sehr dankbar, wenn du hier entsprechende Links oder Quellenangaben aufschalten würdes. Sie wären in der Angelegenheit sehr hilfreich.


Ich wäre zudem dankbar, wieder auf das Thema zurückzukommen:

Begriffe Kleinserie und Großserie – durchbrechen wir das Schweigen über die Produktionsmengen.

Was ist eine Kleinserie, was ist eine Grossserie und wie grenzt sich das ab… Idealerweise hinterlegt mit entsprechenden Quellen mit einem Bezug auf entsprechende Modelleisenbahn-Hersteller und deren Produkte (Fallbeispiele).


Eugen
 
Zuletzt bearbeitet:

erwa20

Stellwerker
Hallo Eugen

Was ich nicht ganz verstehe ist warum wir unbedingt die Anzahl der produzierten Modelle wissen müssen?
Kommt hoer wider das Argument der "Wertsteigerung" ins Spiel? Modelle welche angeblich "Sondermodelle", "Insidermodelle" etc. sind und nur in "begrenzter Einmalauflage" auf den Markt kommen sollen Begehrlichkeiten der Sammler wecken und einen hohen Wiederverkaufswert erzielen können? Für mich ist das reine Werbestrategie. Und offenbar funktioniert das im Modellbahnbereich noch immer, grade auch bei grösseren Masstäben z.B. Spur 1.
Zumindest mir ist das egal. Interessiert mich ein Modell und ich bekomme es nicht weil ich nicht genügend zeitig vorbestellt habe ist das halt pech. Leute, wir diskutieren hier ein Luxushobby, mein Überleben hängt nicht davon ab.
Zudem habe ich schon oft die Erfahrung gemacht das ein gesuchtes Modell früher oder später doch auf den Markt kommt, es braucht nur Geduld.
 

kleineWelten

Rangierer
Wer hat den heute noch Geduld?

Ich hatte leztes Jahr die Chance eine Big Boy von AZL in Messing für die Spur Z zu kaufen.
Da ich die Big Boy bereits in allen anderen Spuren besass habe ich mich entschieden sie zu kaufen. Kosten 2800.-
Ende 2025 gab es eine neue Haustür und ich "brauchte" noch etwas Geld. Da dachte ich mir, schauen wir mal für was die Big Boy über den Tisch geht.
Da sie bei mir nur in der Verpackung in einer Schublade war. Am Ende hatte ich sie für stolze 4000.- verkauft.

Etwa einen Monat später, gab es in der US Z Community einen Aufschrei. AZL legt die Big Boy neu auf, jedoch in Plastik nicht Messing. Dennoch ich denke wäre das vorher bekannt gegeben worden wäre meine nicht für 4k über den Tisch.

Cheers
marco
 

Modul 0.4

Zugbegleiter
Kommt hoer wider das Argument der "Wertsteigerung" ins Spiel? Modelle welche angeblich "Sondermodelle", "Insidermodelle" etc. sind und nur in "begrenzter Einmalauflage" auf den Markt kommen sollen Begehrlichkeiten der Sammler wecken und einen hohen Wiederverkaufswert erzielen können? Für mich ist das reine Werbestrategie. Und offenbar funktioniert das im Modellbahnbereich noch immer, grade auch bei grösseren Masstäben z.B. Spur 1.

Hallo Beat,

danke für die Antwort. In eine Modelleisenbahnsammlung Geld zu investieren, ist seit langem nicht mehr ein gewinnbringendes Geschäft. Wohl seit zwanzig Jahren, seit den 2000er Jahren (00er Jahren). Möglicherweise hat die Kurve aber schon in den 1990er Jahren gekippt. Niemand kann das so genau sagen. Warum eigentlich?

Von Ausnahmen einmal abgesehen, die du gerade erwähnst, weil einzelne Fahrzeugmodelle in der Spur 0 und 1 in einem guten Zustand rar sind und das Geld doch bei einigen vorhanden ist, sind einige Modelleisenbahner bereit für entsprechende Fahrzeugmodelle einen guten Preis bezahlen.

Um es kurz zu sagen: In den grossen Spurweiten Spur 0 und Spur 1 habe ich schon vor rund zehn Jahren gehört ode gelesen, so genau weis ich das nicht mehr, dass man verkaufen sollte, wenn die Hälfte des damals bezahlten Preises bezahlt wird.

Bei Tinplate Spur 0 und grösser sind die Preise, auch hier von doch einigen Ausnahmen abgesehen, gar am Boden angelangt. Viel tiefer kann es wohl nicht mehr gehen.

Nun zurück zum Thema, um etwas konkreter zu werden:


Wie hoch sind denn die Produktionsmengen der einzelnen Fahrzeugmodelle bei den Neuen wie L.S.Modells, REE MODELES, Jägerndorfer, OS.Kar, Dapol und dergleichen?


Ich habe keine Ahnung.

Und wie stehen diese Produktionsmengen im Verhältnis zu den Grossen der Branche wie die Bachmann (Marken Liliput, Lima, Jouef und weitere, aber auch Bachmann), Märklin (verschiedene Marken, auch Märklin, Trix), Modelleisenbahn-Holding (Roco, Fleischmann) oder eben auch Piko und Hornby (verschiedene Marken, auch Hornby)?

Keine Ahnung.

Was haben diese sich wohl geänderten Mengen und Fertigungsmethoden auf den Begriff Kleinserie und Kleinserienhersteller (siehe ganz am Anfang) für einen Einfluss?

Derzeit habe ich keine Ahnung.

Fokussiert euch nicht zu stark auf die Länder Deutschland und Schweiz, sondern auch auf den Rest von Europa. Da gehört auch Grossbritannien dazu. Zum Rest der Welt, wir sind da nicht alleine, es gibt auch noch Nordamerika und Japan.


Eugen
 
Zuletzt bearbeitet:

Modul 0.4

Zugbegleiter
Etwa einen Monat später, gab es in der US Z Community einen Aufschrei. AZL legt die Big Boy neu auf, jedoch in Plastik nicht Messing. Dennoch ich denke wäre das vorher bekannt gegeben worden wäre meine nicht für 4k über den Tisch.

Auf die Schnelle habe ich leider kein konkretes Angebot im Netz für eine Neue gefunden. Aber vielleicht kann ja diesbezüglich Marco weiterhelfen.


Was die wohl kosten wird und wie hoch die Auflage sein wird und wann die wohl dann auch erhältlich ist?

Wie hoch war denn damals die Auflage in Messing (Brass)?


Hier ein paar interessante Links zum Thema American Z Line (ALZ):

- American Z Line (Homepage)
- American Z Line (Big Boy)
- ALZ Forum (Homepage)
- ALZ Forum (Big Boy)
- AZL American Z Line 17071-19 Union Pacific Big Boy Locomotive Z Scale Z Gauge, aktuelles sofort Kauf Angebot in Ebay für 3999.95 US-Dollars, Verkäufer Sumgai


Eugen
 

kleineWelten

Rangierer
@Modul 0.4

Und hier ein Zitat aus dem von dir oben verlinkten Forumbeitrag:

It is kind of what we said in the news video: A model train manufacturer must have a Big Boy! So here we go!

Luckily both AZL and our manufacturer have been down this road before with the two limited run brass Big Boys. Even if brass and injection are different universes, there will be a lot of research carry over. Not entirely decided, we will most likely make each of the 25 Big Boys. In addition we will make the oil fired 4014.

Heisst soviel wie, sie werden alle 25 BigBoys erneut bauen inklusive der neuen Öl Version.
Wann diese kommt, kann ich dir leider auch nicht sagen.

Wie sie im Forum schreiben, wurde diese im Neuheiten Video angekündigt. Ich bin darüber gestolpert als der neue Besitzer von AZL bei "Around the Layout" zu Gast war.

Cheers
Marco

PS: In eben diesem Forums Thema siehst du auf Seite 3 sogar mein Post mit dem Diorama das ich damals für meine Big Boy gebaut habe ;)
 
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