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Endbahnhof Linthwil

On3

Zugbegleiter
Lieber Barni

Leider muss ich dich bezüglich deiner gut gemeinten Ermunterung enttäuschen. Ich lese in diesem, wie auch in anderen Foren mit. Aktiv beteiligen (im Sinne eigener Beiträge) will und kann ich mich aus zeitlichen Gründen nicht. Zudem sehe ich meine Betätigung eher im Modellbau (im engerer Sinn viel selber bauen), rund um das Thema Eisenbahnen aller Arten, Spurweiten und Baumassstäben. Somit wäre es auch etwas vermessen, in diesem sehr guten und hochstehenden Schweizer-Modellbahn-Forum etwas veröffentlichen.

Zudem soll hier der Fokus bei Patrick’s hervorragenden Segmentanlage (natürlich mein Sicht) bleiben.

Marc
 

Bastler

Teammitglied
Super-Moderator
Lieber Marc

Tönt aber hochinteressant...vielleicht solltest du doch mal einen Thread machen. Das Linthwilerthema - da geb ich dir recht - soll tatsächlich nicht verwässert werden.

Gruss Barni
 

nebenbahner

Lokführer
Hallo Marc

Vielen Dank.
Die Webseite http://www.eingestellte-bahnen.ch/ unter der Rubrik Werksbahnen Bietet schon einiges an Infos. Aber die eine oder andere Frage wird sicherlich noch auftauchen die ich vielleicht noch haben werde :).

Auch muss ich mich langsam Entscheiden welches System von Feldbahnen in Frage kommt, ob H0f oder H0e und natürlich was die Feldbahn überhaupt transportieren bzw. welche Ladestelle es werden soll.

Gruss
Patrick
 

On3

Zugbegleiter
Lieber Patrick

Vielleicht hilft es dir, wenn ich meine Gedanken kurz zusammenfassend darstelle.

Vorbildwahl:

In der der Schweiz gab es viele Feldbahnsysteme (die meisten sind gemeinhin nicht bekannt und/oder dokumentiert). Die grösste Verbreitung hatten wohl Feldbahnsysteme im Bereich der Industrie. Weiter verbreitet als man glaubt, war auch der Einsatz auf Baustellen. Minenbahnen waren naturgemäss eher wenige vorhanden. Die bevorzugte Spurweite war 600mm. Spurweite 750mm kam auch zum Einsatz, aber eher selten. Ton, Sand, Kies, Kalk, Zement usw. sind die klassischen Einsatzgebiete. Es gab aber auch Bahnen in Gärtnereien und - man staunt - bei der Armee (z.B. in Thun).

Umladen der Güter

Schüttgut wurde meist über eine Rutsch in die Normalspurgüterwagen gekippt (Schinznach Dorf / Entladestelle wird nächstens oder wurde abgebaut). Aber auch die Entleerung in eine Grube und Verlad mit Förderband wurde oft umgesetzt.

Andere Güter, meist Halb- oder Fertigfabrikate wie Ziegel, Backsteine, Holz, Papier, Gemüse, Früchte usw. wurden klassisch umgeladen.

Es gab aber auch exotische Einsatzgebiete, meines Wissens nicht in der Schweiz, aber doch spannend. Fische lebend, ist so ein Beispiel aus einer deutschen Fischzucht (Umzug der Fische zwischen den Aufzuchtbecken).

Modelle

In HOe gibt es diverse Hersteller, bekannt sind sicher Roco oder Minitrains und viel kleine Hersteller (auch Asien!). In HOf wird es bereits etwas eng. Wichtigster Hersteller ist sicher Busch aber auch Technomodell NS2 (super Laufeigenschaften) und Panier haben diverses im Angebot. Bei den Kleinserienmodellen wird es aber recht happig mit den Preisen. Dampfloks würde ich eher in deiner Epoche und dem Einsatzgebiet nicht in Betracht ziehen.

Nun denn, ich würde mich in deinem Fall mal etwas näher mit der Busch Feldbahn befassen.
Warum:

Spur HOf ist einfach stimmig für eine kleine Feldbahn
Tolle Fahrzeuge (z.B. Deutz OMZ 122) die mit dem Magnetsystem auch wirklich fahren
Umrüstsatz Faulhabermotor bei SB erhältlich
Einbau Digital möglich (habe ich schon gesehen)
Preis erträglich

So, ich hoffe es hilft dir etwas weiter bei deinen Überlegungen. Ich würde mich über eine Feldbahn sehr freuen!

Klar muss auch sein, dass alle Bemerkungen meiner persönlichen Meinungen und meinem jetzigen Wissenstand entsprechen. Ich habe keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit der Angaben.


Liebe Grüsse

Marc
 
Zuletzt bearbeitet:

nebenbahner

Lokführer
Lieber Marc

Ich Danke Dir vielmals für die Umfangreiche Beschreibung :thumbsup:.

Ja, es gab wirklich viele Feldbahnen und auch ich erfahre immer mehr wo es früher solche gab. Ist echt ein Interessantes Thema! Meine Tendenz geht in Richtung Tontransport mit Sturzbühne ala Schinznach. Ich muss bedenken dass der Platz nicht allzu gross ist und nicht will dass schlussendlich das alles zu überladen wirkt. Es soll etwas einfaches, klein aber fein sein.
So denke ich das eine Feldbahn mit Sturzbühne hinter dem Normalspurgleis und das in erhöhter Lager gut zur Geltung kommen könnte.

Modell:
Ich liebäugle seit Tagen mit der Feldbahn von Busch. Denn Preislich interessant mit schönen Modellen (mit echt schnuckeligen Diesellöckeli :)). Auch sollen die Fahreigenschaften mit dem Magnetband gut sein.

Also eine Feldbahn wird kommen, das ist sicher :).

Im Moment entstehen Handskizzen um zu schauen wie das in etwas kommt.

Gruss
Patrick
 

On3

Zugbegleiter
Die Sturzbühne wird auch etwas Platz brauchen. Holzumschlag kommt wohl eher auch nicht in Frage. Ein Silo wäre noch eine gute Lösung. Habe mal etwas Witziges gesehen. Da kam ein Feldbahnzug in eine verdeckte Abladestellen (Steinbrecher oder so) mit vollen Loren. Die Loren wurde nach hinten gekippt (verdeckt mittels Drahtführung und so belassen). So führ der Zug mit gekippten Loren zurück (nicht ganz vorbildlich) aber die Illusion von leeren Wagen war da, denn gekippte Wagen sind per se leer (obwohl das Ladegut eingeklebt ist). So konnte der Betrieb automatisch realisiert werden, ohne Handeinsatz.
 

nebenbahner

Lokführer
Hallo Marc

Super Filme und Links. :thumbsup:

Vielen Dank. Werde das in den nächsten Tagen mal in Ruhe anschauen. Vor allem den Link mit Ideen zur Gestaltung.

Natürlich ist noch nichts genau definiert bezüglich Art des Güterumschlages. Das soll sich langsam aber sicher entwickeln.

Das mit den eingeklebten Ladegut und gekippten Loren - echt ein gute Idee :thumbsup:.

Gruss
 

nebenbahner

Lokführer
Hallo

Nun seit Tagen habe ich mich mit der Gestaltung des Feldbahnanschlusses beschäftigt. Dabei sind unzählige Zeichnungen und Variante enstanden.
Anbei mal die Zeichnungen die am brauchbarsten sind:

IMG_3186 (1024x768).jpg
Variante 1:
Strassenbrücke mit Tarnung zum FY. Oben Feldbahn mit Strassenübergang mit leichter Neigung herunter zur Sturzbühne. Nach Links zum FY



IMG_3185 (1024x768).jpg
Variante 2:
Ähnlich wie Variante 1, jedoch ohne Strassenbrücke.



IMG_3184 (1024x768).jpg
Variante 3:
Statt Sturzbühne reizt es mich ebenfalls eine Umladestelle die Überdacht ist.



IMG_3183 (1024x768).jpg
Variante 4:
Sturzbühne, jedoch im Vordergrund statt hinter dem Normalspurgleis.



IMG_3187 (1024x768).jpg
Variante 5:
Umladestelle im Vordergrund satt hinter dem Normalspurgleis.


Bei allen Varianten geht das Feldbahngleis nach links zu einem "Feldbahn-FY".

Jedoch ist mir auch die Idee gekommen wenn die Feldbahn im Vordergrund wäre ein Gleisabgang zur Segmentkante zu führen und mit kleinen Modulen in die Raummitte zu führen (für Feldbahn-Fahrsession :D:D).

Der Segmentkasten ist bereits im Bau. Dieser wir einteilig und nicht zweiteilig gemacht. Auch habe ich Feldbahnmaterial von Busch erhalten um mal erste Eindrücke und Fahrtesst zu machen.

Fazit: ich bin Begeistert!


Gruss
Patrick
 
Tolle Ideen :thumbsup:
Weiter Feldbahnmodule hätten ihren Reiz.
Mit gefällt die Variante 1 am besten. Ginge auch mit Feldbahn im Vordergrund.

Grüsse
Urs
 

teddych

Teammitglied
Innendienst
Hoi Patrick

Bei allen Varianten musst du für den Verlad ein Mal zurücksetzen. Und auch nach dem Ablad ist eine Spitzkehre nötig. Ich denke, das würde beim Vorbild einfacher gebaut, will heissen: eine direkte Anfahrt würde favorisiert.

Mir ist aber bewusst, dass der Fahrbetrieb mit der Spitzkehre umfangreicher gestaltet werden kann.

Gruss
Teddy
_________________
Booster-Liste
 

nebenbahner

Lokführer
Hallo Urs

Vielen Dank und auch dass Du einen Favoriten gefunden hast :).

Nun ich sehe bei allen Vor und Nachteile. Ist die Feldbahn vor dem Normalspurgleis ist die Einsicht zur Feldbahn besser. Jedoch ich spreche da natürlich nur von 40cm Segmenttiefe. Wenn diese Hinter dem Normalspurgleis ist und dann noch in erhöhter Lage (wie eben mit einem Sturzbühne), so ist die Einsicht ebenfalls Perfekt gegeben.
Und eine Erweitertes Fahren mit der Feldbahn? Natürlich wieder eine Idee von mir - ab und zu holt mich der Grössenwahn ein :D:D. Ich glaub dass lassen wir mal und irgendwo gibt es Grenzen :spineyes:.
Hab lange die Variante 5 liebgeäugelt. Aber nach Stellproben wurde mal schnell die Realität wieder eingeholt. Es würde gehen aber es wird knapp. Mit der verdeckten Umladestation Variante 3 würde es besser gehen (auch vom Normalspürgleis-Führung her) jedoch wird die Feldbahn zu viel Verdeckt.
So sieht es bei Varianten 1 und 2 besser aus - Platzmässig und Sichtbarkeit.

Gruss
Patrick
 

nebenbahner

Lokführer
Hallo Teddy

Habe wahrscheinlich grad geschrieben als Du auch geschrieben hast :).

Da hast du natürlich auch recht. Da Feldbahnen enge Radien haben "dürfen" würde dies sicherlich einfacher gemacht. So wäre die Variante 1 am ehesten gegeben in dieser Art da eben die Strasse noch im "weg" ist.

Gruss
Patrick
 

On3

Zugbegleiter
Lieber Patrick

Für mich wäre auch Variante eins zu faforisieren. Die Spitzkehre ist übriges oft anzutreffen. Die Gründe welche für Variante 1 sprechen, wurden bereits dargelegt. Variante fünf hat einen Fehler der oft begangen wird. Die Depotanalgen oder Werkstätten für die Feldbahn waren fast immer auf dem Firmengelände. Und das Firmengelände lag meist nicht am Bahntrasse. Diese Anordnung wurde etwas komisch wirken. Eine weitere Möglichkeit wäre die Feldbahn in den FY und mittels Weiche (im Srassenbelag eingelegt) über die die Brücke zu führen. Die Brücke müsste auch nicht rechtwinklig zm Modul angeordnet sein. Du würdest dir alle Möglichkeiten offen halten und du könntest erst noch schöne Fotos mit Feldbahn auf der Brücke machen. Der Radius der Feldbahngleise darf nicht unter 5 Meter sein (ca. 6cm), dies ist aber bereits sehr eng, wirkt aber gut!

Im weiteren wäre auch eine parallele Führung der Gleise (Normal- und Schmalspur) unter der Brücke durch möglich.

Nachtrag: LKM NS2 (Diesellok von Busch) kleinster Radius befahrbar 12 Meter ( gemäss Originalprospekt von 1955)

Liebe Grüsse
Marc
 
Zuletzt bearbeitet:

nebenbahner

Lokführer
Lieber Marc

Vielen Dank für Deine Antwort.
Kannst du meine Gedanken lesen :);):D?
Glaube mir, Deine Idee in Variante 1 das Feldbähnchen über die Strassenbrücke zu führen hatte ich auch schon und sogar mal aufgezeichnet. Jedoch nicht als Abzweig zum FY sondern eine direkte Streckenführung über die Brücke und seitlich am Segment hätte mit weiteren kleinen Modulen die Feldbahn erweitert werden können. Irgendwie scheint diese Idee nicht mal Utopisch. Und wie Du sagst, das würden tolle Fotos geben :)!

Mit der Variante 5, was in den letzten Tagen eher zu meinen Favoriten gehörte, hatte ich immer ein komischen Gefühl dass irgendwie doch nicht etwas stimmt. Lange studiert aber nicht herausfand was da nicht gut ist. Jetzt, nach Deinen Zeilen wird mir auch klarer was da nicht so stimmig ist.

Nun ich muss gestehen die Variante 1 war die erste Idee die ich hatte. Und irgendwie scheint es, zumindest bei mir und aus Erfahrung von früheren Modebahnplanungen, dass die erste Idee immer die beste war. Jetzt scheint es, dass es da auch wieder so ist :D.

Eine parallele Streckenführung unter der Brücke durch wäre auch möglich. Werde ich auf jeden Fall auch mal anschauen.

Gruss
Patrick
 

nebenbahner

Lokführer
Habe die "Strassenvariante" auf die schnelle nochmals Gezeichnet:

IMG_3188 (1024x768).jpg

Eine Erweiterung der Feldbahn wäre so doch möglich und sonst einfach geradeaus in den FY. Der Abgang Erweiterung müsste jedoch schräg sein da es sonst zu eng wird wegen dem Regal. Aber so wärs möglich!
Es scheint dass diese Variante etwas werden könnte. Muss das aber erst mal alles "verdauen" :kratz:.

Gruss
Patrick
 

On3

Zugbegleiter
Lieber Patrick

Einfach genial! Könnte wirklich sehr reizvoll sein und betrieblich interessant! Du wirst merken, dass wenn du die Gleise in die Landschaft einarbeitetest, respektive richtige Feldbahngleise ( ohne Schotterbett) erstellst, das ganze nicht überladen wirkt.

Liebe Grüsse
Marc
 
Hallo Patrick,

Ich finde die Variante 5 hat einen sehr grossen Vorteil, weil die Anschlussgleise vorne liegen wirkt es nicht so gequetscht und weitere Feldbahnmodule würden sich schon fast anbieten. Und allenfalls eine Verbindungsoption zu anderen Modulen von anderen Bahnern ermöglichen. Die überdachte Variante könnte auch sicherlich betrieblich sehr interessant sein. Da deine Gebäude qualitativ sehr hochwertig sind wäre das ein Fest fürs Auge. Die Strassenfeldbahn Option hat auch seinen Reiz. Da wäre sicherlich eine Holzkonstruktionsbrücke denkbar. Auf der anderen Seite der Geleise wo es noch sehr leer wirkt, wäre ein Maisfeld oder Rübenfeld eine Bereicherung.

Gruss

Eric
 

nebenbahner

Lokführer
#358
Hallo Marc
Vielen Dank. Ja, die Gleise werden richtig eingebettet. Das ist eben das was mir so gefällt und die Einfachheit dieser kleinen Bähnli :).

#359
Hallo Eric
Vielen Dank für Deinen Zeilen.

Generell:
Nach ersten 1:1 Stellproben bin ich da wieder einmal in die Realität zurückgeholt worden. Die Variante 1, so gut wie die Zeichnung aussieht, wird es sehr eng auf dem Segment. Ich muss da nochmals alles genau prüfen und studieren.

Auch hätte ich die Erlaubnis :D ca. 1.2m, zum Beispiel mit zwei Modulen, ein Feldbähnchen dauerhaft in den Raum zu führen ohne jedes mal einen Anlagenteil abzubrechen. Andere Aktivitäten könnten so dennoch gemacht werden ohne dass die Anlage in den Weg kommt. Das ist eben der Vorteil der Feldbahnen, sie sind klein, kleine Radien etc. :).

Muss das aber alles mal verdauen und die nächsten Tage in aller Ruhe anschauen.

Gruss
Patrick
 
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