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Märklin Z Magnetartikel mit AC oder DC ansteuern ?

Michi

Heizer
Hoi mitenand

Märklin empfielt im Gleisanlagenheftli für Weichen usw. 10V Wechselspannung. Und da kommt auch wieder mein Lieblingsthema ins Spiel: Märklin Fahrgeräte... die zwei alten geben auf gelb/grau Wechselspannung aus, am Ausgang des neuen mit Schaltnetzteil liegt allerdings klar DC an (gemessen).

Zur Erinnerung:

Märklin Fahrgerät 67020 (das Neue) - Angabe unter Gerät: 0-11V Pulsierende Gleichspannung / 11V Pulsierende Gleichspannung
In Realität gemessen im Leerlauf: 0-11.2V DC rot/braun / 12.2V DC gelb/grau (gelb=plus / grau=minus)

Märklin Fahrgerät 67011 (das Alte mit Trafo) - Angaben unter Gerät: 0-10V Pulsierende Gleichspannung / 10V Wechsel
In Realität gemessen im Leerlauf: 0-15.7V DC rot/braun / 10.6V AC gelb/grau

Märklin Fahrgerät 6701 (das alte Braune) - Angaben unter Gerät: 0-8V Pulsierende Gleichspannung / 10V Wechsel
In Realität gemessen im Leerlauf: 0-17.2V DC rot/braun / 12.0V AC gelb/grau

Da ich auf meiner Anlage auf Märklin Fahrgeräte verzichte, sollte ich nun eine Spannung für die Weichen zur Verfügung haben. Geschaltet wird über Microtaster, nur ob AC, DC oder pulsierenden DC sollte ich noch entscheiden. Was ist denn zu empfehlen? Schadet es womöglich auf Dauer, wenn man DC zum Schalten benutzt?

Wie macht ihr das? Bin gespannt auf eure Erfahrungen und froh um jeden Tipp

Gruss, Michi
 

RAA

Rangierer
Hoi Michi

Ich habe zwar keine Spur Z und schon gar nicht Märklin. Meine Anlage hat aber jahrelang störungsfrei mit Roco Standard Gleisen und Weichen, die ich mit Gleichstrom geschaltet habe, funktioniert. Klar, sie haben im Gegensatz zu Märklin Z Weichen Endabschaltung, was heisst, dass sie, wenn sie geschaltet haben, sich selber abschalten. Nachteile beim Verwenden von Gleichstrom sind mir keine bekannt, Vorteile hingegen schon: Du kannst z.B. per Diodenmatrix schalten, bei Bedarf eine Funkenlöschdiode oder eleganter ein -Kondensator verbauen, etc..
Zur Sicherheit hatte ich in der gemeinsamen Rückleitung (ich hatte das Plus geschaltet) in Serie einen 10`000 µF Elko und parallel dazu ein 10 kΩ Widerstand mit einer roten Low-Current-LED verbaut.

Punkto Spannung: Was kann denn mit Überspannung passieren?
Ich denke, die thermische Belastung bei einem kurzen Impuls ist vernachlässigbar.
Bleibt noch die mechanische Belastung: Hier bräuchte es - angesichts des Katalogpreises einer Märklin mini club Weiche und der damit erwartbaren Qualität - schon sehr viel, bis ein Schaden auftritt:
Wenn die Anlage nach dem Weichenstellen auf der anderen Seite steht, war die Spannung vermutlich zu hoch! :)
Darum würde ich 12V DC als problemlos betrachten.
Oder Du ermittelst die tiefste Spannung mit der noch jede Weiche zuverlässig schaltet...

Gruss, Rolf
 

Eric

Stellwerker
Ich schalte meine Z-Weichen mit DC und ca. 15V. Ich bin der Meinung, dass die Magnetartikel mit DC besser schalten als mit AC.
 

Michi

Heizer
ok ok, wenn zwei so kompetente Herren das sagen, vertraue ich euch ;)

ich probiers in dem Fall mit DC, dann bau ich halt noch ein NT. Hatte einfach bedenken, dass die feinen Spulendrähte dann irgendwann verschmurzeln. Ist mir aber auch lieber als den Trafo-AC direkt drauf zu geben.

Vielen Dank an Rolf und Eric
Gruss, Michi
 
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Eric

Stellwerker
...aber unbedingt darauf achten dass keine Dauerspannung angelegt wird. Sonst bruzeln dir die Antriebe natürlich weg. Da ich digital steuere und fahre kann ich die Impulsdauer einstellen. Aktuell so ca. 100ms. Bei einem Taster also nur kurz drücken.
 

Michi

Heizer
Hoi Eric

das ist natürlich Luxus, jetzt hast du mich neugierig gemacht, du fährst Z digital? Mit der erwähnten Software aus dem anderen Fred? Dann hast du alle Loks umgebaut? Ich kenne ein paar Bilder deiner Anlage im Aufbau (mit den Conrad Weichenantrieben) hast du auch aktuelle Bilder?

Gruss, Michi
 

Eric

Stellwerker
Hoi Michi

In der Zwischenzeit ist viel Wasser die Reuss runter geflossen. An der von dir erwähnten Anlage habe ich nicht mehr weiter gebaut, da hat sich anderes ergeben...

Zum einen habe ich eine wunderschöne Z-Anlage aus dem Ökihof vor der Entsorgung retten können, welche aktuell wieder auf Vordermann gebracht wird. Unter anderem werde ich diese Anlage komplett digitalisieren. Zum einen weil die analoge Automatikschaltung dieser Anlage viel zu starr und unflexibel ist. Zum anderen habe ich festgestellt, dass meine Z-Loks mit sehr unterschiedlichen Geschwindigkeiten fahren, das macht einen gleichzeitigen Betrieb von mehreren Loks im Automatikbetrieb eher schwierig.

Aus diesem Grund habe ich zuerst meine Uralt-Anlage (Märklin Toporama 8930) auf Digital umgestellt. Und natürlich auch ein paar Loks entsprechend mit DCC-Decodern umgebaut. Die durchaus positiven Erfahrungen werde ich beim Umbau der oben erwähnten Anlage einfliessen lassen.

Evtl. werde ich bei Gelegenheit vom Umbau der kleinen Toporama-Test-Anlage noch ein paar Bilder oder Videos einstellen. Dies dann aber in einem eigenen Beitrag. Die aktuellen Komponenten und S/W welche ich zur Zeit verwende siehst du in meiner Signatur.

Gruess Eric
 

Jordi

Bahnlehrling
Gleichspannung ist kein Problem, solange keine Dauerspannung anliegt. Ich schalte die Weichen mittels einer kleinen Schaltung, Schaltbild und Beschreibung entnehmt ihr bitte dem Anhang.
 

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Michi

Heizer
Hoi Jordi

erst einmal willkommen im Forum :wave:

sehr interessante Variante, allerdings hab ich bereits eine ganze Reihe Taster verbaut, für diese Schaltung müsste ich auf Schalter umrüsten.
Vom Platz her wäre das bei mir kaum zu realisieren mit 12 Weichen. Die ganzen Kondenser und Dioden könnte ich gar nicht unterbringen...

aber vielen Dank für die Anregung
Gruss, Michi
 
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