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Meine kleine USA Anlage

On3

Zugbegleiter
Lieber Cedy

Ich machen den Schotter vor dem leimen mit einem feinen Sprayer (destilliertes Wasser mit wenig Spühlmittel) nass. Erst danach den Leim aufttröpfeln.

Vielleicht hilft dieser Tipp dir weiter.

Gruss Marc
 

4014

Zugbegleiter
Hey Leute

Hilfe!! Eine Weiche stellt nach dem schottern nicht mehr um!

Ich habe einen Teil eingeschottert, nun wollte ich die weiche stellen und es erklingt zwar das Knacken was signalisiert dass der Motor die Weiche umstellt, jedoch bewegt sich die Zunge keinen Millimeter... Zufem ertönt noch ein Geräusch was meiner meinung nach nicht sein sollte, so ein surren.

Muss ich den Schotter wieder wegkratzen oder gibt es sonst etwas was ich machen kann?

Hier noch ein Video der Weiche:


Vielen Dank und Gruss, Cedy
 

Siki

Teammitglied
Moderator
Zwei Fragen:
-Vorne, da wo die Zunge zusammengehalten wird, lässt dies sich noch gut hin und herschieben?
-Ist eventuell, dort wo der Hebel, zum von Hand schalten war/ist (sehe es nicht ob noch vorhanden) Leim oder Schotter eingedrungen oder blockiert den Hebel?

Lg Simon
 

4014

Zugbegleiter
Hallo Simon

Der Hebel ist nicht mehr dran. Ich habe extrem aufgepasst dass dort weder Schotter noch Leim reinkommen, jedoch sind Fehler ja nie ausgeschlossen... Soll ich mal den Hebel wieder reinmachen und schauen ob ich sie schalten kann?

Vielen Dank
 

Siki

Teammitglied
Moderator
Schaden kanns ja nicht, wie sieht es bei der Weichenzunge aus, läuft da noch alles sauber?

Lg Simon
 

4014

Zugbegleiter
Hallo Simon

Ich habs mir nochmals genauer angeschat. Ich habe zwar geschaut dass nicht in die Öffnung für die Weichenlaterne läuft, jedoch habe ich dabei wohl die Öffnung für den manuellen Schalthebel vergessen, die ist zugekleistert.... :(

Ich hatte eigentlich diese Plastikabdeckung da drauf die bei den Weichenmotoren dabei sind, aber aus irgend einem Grund habe ich die vor dem Schottern noch weggenommen.

Ich muss nun mal schauen ob ichbden Schotter von dieser Stelle wieder wegkriege.

IMG_20151129_180454.jpg
 

4014

Zugbegleiter
UPDATE:

Ich hab die Weiche wieder zum.Laufen bekommen! :)

Ich habe einen schlitz-Schraubenzieher am Schotter angesetzt auf dem Teil wo der Handschalthebel normalerweise sitzt, mit nem Hammer leicht draufgehauen. Der schotter inklusive Leim kam mühelos wieder weg. Dann habe im Loch wo der Hebel normalerweise reingesteckt wird mit nem ganz feinen Schraubenzieher etwas rumgekratzt bis ich keine Schottersteinchen mehr gespürt habe. Anschliessend das ganze fest abgesaugt und etwas Schmier Spray à la WD40 reingemacht, kurz gewartet, Weiche läuft wieder sauber!

Gruss, Cedy
 

4014

Zugbegleiter
So hallo zusammen

Ich bin immernoch mit dem Thema Schotter beschäftigt... Hätte nicht gedacht dass dies so eine mühselige Arbeit sein könnte. Ich kriege auch kein einheitliches ergebnis hin, und egal wie vorsichtig ich mit dem Wasser/Leim Gemisch bin, es läuft mir ständig von aussen unter den Profilen durch ins Gleisbett.... Da dort noch Schotter liegt den ich ja erst wegsaugen kann wenn der restliche aussen am Gleis getrocknet ist, verklebt sich das Ganze und ich kann dann jedesmal nach dem austrocknen den Schotter zwischen den Schienen mit nem kleinen Schraubenzieher und dem Hammer wieder wegkratzen...

Ich hoffe dass ich das noch hinkriege, bin langsam am verzweifeln..
 

4014

Zugbegleiter
UPDATE:

Ich arbeite ja mit der Proses Schotterhilfe. Ich persönlich finde diese kleine Plastikgerät echt super! Damit jedoch im Gleisbett kein Schotter mehr landet, habe ich nun einfach die mittlere Öffnung mit einem Klebestreifen zugemacht. So läuft der Schotter nur noch auf den Seiten heraus.

Ausserdem mache ich nun mal zwei Durchgänge beim Schottern. Das erste Mal verteile ich zuerst Holzleim an den Seiten der C-Gleisbettes und mache eine Lage Schotter drüber. Dann drücke ich es mit einem Stück Holz etwas an und warte bis es trocknet. Da ich ja das C-Gleis noch zusätzlich auf Kork gelegt habe, ist der Höhenabstand zur Grundplatte recht hoch, weshalb auch der Schotter nach dem ersten Durchgang etwas absackt. Wenns trocken ist werde ich noch einmal mit ner Lage Schotter drüber fahren, mal sehen wies wird. Danach versuche ich mit einer Sprühflasche ein Wasser/Spühlmittel Gemisch aufzusprayen, anschliessen gebe ich mit der Pipette das Leimgemisch drüber.

Ich werde dann hier posten wie das Ergebnis geworden ist.

Gruss, Cedy
 

4014

Zugbegleiter
Einen schönen Sonntag alle zusammen und allen noch verspätet ein guetes Neues! :)

Ich war in letzter Zeit wieder eher andersweitig beschäftigt und hatte daher weniger Zeit an der Anlage zu arbeiten. Ausserdem hat mir auch ein wenig die Motivation gefehlt und an der kreativen Ader hat es mir auch irgendwie gemangelt....

Und was macht man so wenn es so läuft? Richtig: Man geht shoppen! :)

Gestern war ich das erste Mal im Old Pullman in Stäfa, ein sehr schöner Laden und für USA Modellbahner ein wahres Paradies! Ich war überrascht wie viele Produkte aus Amerika der Marke Walthers und auch von Woodland Scenics dort an Lager waren! Wirklich der Hammer.

Ich habe von dort mal ein paar Figuren mitgenommen und audnahmsweise mal ein Fertiggebäude weil mir dieses so gut gefallen hat:

IMG_20160124_140551.jpg IMG_20160124_140544.jpg IMG_20160124_140534.jpg

Bald werde ich mich mal um die weitere Planung der Anlage kümmern, wo was stehen soll etc. Auch offen ist noch die Entscheidung ob ich mit einem Gleis unter die Platte in einen Schattenbahnhof gehe.

Gruss, Cedy
 

4014

Zugbegleiter
Nun noch ein Thema in einem separaten Beitrag:

Es geht um die Achsen, Drehgestelle und Kupplungen meiner alten Märklin Wagen. Und zwar möchte ich wissen, ob es sich finanziell und von der Arbeit her lohnt, die Wagen umzubauen, oder ob es mehr Sinn macht, die alten Wagen zu verkaufen und mir neue zu holen. Ich habe letztens an einer Börse gesehen, dass dieses amerikanische Rollmaterial aus dieser Zeit welche ich habe ziemlich teuer verkauft wird, ein Wagen ca. 50 Franken oder so. Es simd die Wagen aus den orangen und blauen Verpackungen.

Im Grunde genommen möchte ich auf meine Anlage, da diese ziemlich klein ist, umso mehr Wert auf Details legen. Deshalb würde ich sehr gerne auf die amerikanischen Klauen-Kupplungen umsteigen. Wie ihr aber auf den Fotos unten sehen könnt, haben die alten Wagen ja keine NEM Schächte, die Kupplungen befinden sich an den Drehgestellen. Ausserdem müsste ich an einigen Wagen die Achsen ersetzen und würde dort gerne Achsen mit einem kleineren Raddurchmesser verbauen, ist dies möglich? Welche Achsen würdet ihr empfehlen?

Auf den folgenden Fotos seht ihr den Unterschied zwischen den alten und den neuen Märklin Boxcars:

IMG_20160124_135415.jpg IMG_20160124_135443.jpg IMG_20160124_135425.jpg

Für Tipps und Hilfe wäre ich sehr dankbar, ich wünsche euch noch einen schönen Sonntag!

Gruss, Cedy
 

scootman

Stellwerker
Sali Cedy,

meiner Meinung nach, würde ich die alten metal Boxcar's so belassen wie sie sind und einfach bei den "neueren" Boxcars mit NEM Schacht die Klauen-Kupplungen einsetzen. Ich persönlich fände es zu schade die alten Umzubauen, das vielleicht auch weil ich an den Boxcar's die Kurzkupplungskinematik nicht gerade toll finde und der Zug in den Kurven länger wird, was ja auch nicht dem Vorbild entspricht.

Sicher kann es jeder so machen wie er gerade lustig ist, doch dieser Wert den Du da angesprochen hast, wird mit einem Umbau nicht mehr sondern eher weniger ...

Ich würde es nicht machen, nie und nimmer.
 

4014

Zugbegleiter
Hallo Scootman

Ich denke du hast recht, es sind auch wunderschöne Wagen!

Aber die Achsen der Wagen müsste ich sowieso tauschen, da diese zu grosse Kränze haben. Man hört bei einigen Wagen beim Fahren wie die Kränze an den Schwellen ankommen.... Hast du evtl. Tipps wie ich die passenden Achsen ermitteln kann? Ich möchte bei dieser Gelegenheit gerne direkt kleinere Räder montieren, da ja die amerikanischen Wagen im Original auch ziemlich kleine Räder haben. Denkst du das geht?

Danke schonmal und Gruss

Cedy
 

Siki

Teammitglied
Moderator
Du musst die Länge der Achse messen (sonst halten die neuen nicht im Radgestell) und schauen das sie inetwa ein soweit auseinander sind wie die von Märklin sonst entgleisen sie dir (kommt gerne bei Weichen vor, wenn sie ein zu grosses Radsatzinnenmass haben) Radkränze sollten aber auch nicht zu klein gewählt werden --> entgleisen

Lg Simon
 

4014

Zugbegleiter
Hallo Simon und Bamileke

Danke noch für die Tipps!

Der shop ist leider aus Deutschland, ich denke da wird sich auch im Inland was finden. Ich teste mal ob die Achsen der neuen Wagen auch auf die alten passen und wie sie sich ggf. Verhalten. Wenns passt werde ich von denen ein paar bestellen.

Ich lese auch überall von diesen RP25 (oder so ähnlich) Radsätzen, was hat es damit auf sich? So wie ich das verstanden habe haben fiese Radsätze einen sehr kleinen Kranz?

Update:

Durch einen Bekannten bin ich sehr sehr günstig noch an ein paar Feldbahngleise und etwas Rollmaterial gekommen. Hier ein Video des Testlaufs, ich freue mich schon auf den Bau der mine. Es gibt ja von Busch diese Minen-Innenaustattung, damit werde ich auch arbeiten und das Ganze mit Plexiglas sichtbar machen :)

 

teddych

Teammitglied
Innendienst
Hallo zusammen

Cedy, wenn du kleinere Räder montierst wird der Wagen auch tiefer liegen. Das kann bei den Kupplungen zum ungewünschten Nebeneffekt führen, dass diese an den Mittelleiter-Noppen anhängen, insbesondere bei den Weichen. Ansonsten sind Radsätze mit 1.3mm Spurkranz auf den C-Gleisen kein Problem. Bamileke hat dir den passenden Link gepostet.

Der Shop ist zwar in Deutschland, aber ich kann ihn nur empfehlen! Sie liefern prompt und für den Zoll sauber deklariert.

RP25 ist ein Radsatz mit sehr niedrigen Spurkränzen. Auf den Märklin-Gleisen kannst du die aber nicht gebrauchen (Entgleisungsgefahr). Optimal passend dazu sind Code 75-Gleise.

sollte ich gerade gegen die Forumregeln verstossen haben wegen des Links, entschuldige ich gerade im Voraus
Im Gegenteil, das ist ein sehr hilfreicher Link.

Gruss
Teddy
_________________
Booster-Liste
 

4014

Zugbegleiter
Hallo Zusammen

Ich habe gerade mal den Test gemacht. Habe die Achsen von einem neuen Märklin Boxcar mal auf einen alten Märklin Boxcar montiert. Ich habe ihn dann über ein paar Gleise und Weichen gerollt, soweit ohne Probleme. Die kleineren Räder sehen optisch besser aus auf dem wagen. Der Kopplungsbolzen kommt zwar ein wenig weiter richtung Gleis aber es hat moch genug platz dazwischen. :) jetzt muss ich nur noch rausfinden welche Achsen das genau sind und dann ein paar davon bestellen.

Gruss, Cedy
 

4014

Zugbegleiter
Hallo und einen schönsn Sonntag euch allen! :)

Ich habe heute mal einen Test gemacht brzüglich der steigung einer Rampe, nachdem ich gefühlte 1000 Forenbeiträge durchgelesen habe. In denen wird immer wieder im Verhältnis 50:50 erzählt, dass 3% das Maximum an Stigung wären, die Gegner aber behaupten wesentlich Steilere Strecken schon Jahrelang in Betrieb zu haben.

Hier also mein Test mit der digitalisierten Märklin F7, einem leichte Märklin Plastikwagen und zwei schweren Metallwagen. Die F7 ist mit Haftreifen ausgerüstet, 4 Stück an einem Drehgestell.

(mein kleines oranges Mandarinli hat bei dieser Rampe schon am Start aufgegeben selbst mit nur einem Wagen, da keine Haftreifen. Meine ALCO PA8 hat es ohne weiteres auch die Steigung hochgeschafft, und die hat so ziemlich den ältesten Motor.)

Hier also das Video:


Gruss, Cedy
 

BoboEGR

Zugbegleiter
Moin,

das mit den 3% kommt nicht von ungefähr, aber es ist nur eine Handregel. Man muss sich nicht daran halten, man darf sich dann aber auch nicht wundern wenn es dann doch Probleme gibt, früher oder später.

Du hast einen Zug mit Hängern zum Testen mit 3 Waggons, nicht sehr realistisch. Und es geht gerade aus.
Viele machen die klassischen Fehler, nicht alle Randbedingungen zu beachten, und das schon beim Planen:

- Rampen über 3% brauchen eine gewisse Länge von Strecke am Anfang und Ende zum Ein- oder Ausstieg. Meist enden die Steigungen direkt an einer Weiche oder direkt vor einem Bogenwechsel. Die Probleme sind dann schon vorprogrammiert. Wenn man schon solche Steigungen verwendet, mangelt es dann am Platz für die Übergänge Steigung vs. Gerade.

- Solche "extremen" Steigungen in Verbindung mit engen Radien (Märklin hat da ja auch so unsäglich hässliche Dinge wie R1 und R2) können schnell dazu führen, dass die Loks bei längeren Zügen nicht nur die Kraft zum Ziehen brauchen, sondern auch den Kräften durch die Kurvenfahrten unterliegen. Die Folge: Entgleisungen, Kupplungen die versagen oder einfaches Umkippen. Man teure Lok dürfte so schon den Boden geküsst haben.

- Ausgeglichen werden solche Probleme dann oft mit anderen Mitteln, z.B. den berühmten Haftreifen. Mal abgesehen von dem hässlichen Abrieb, finde ich die Lösung generell grenz wertig (Stromabnahme). Bei 3L ist das aber nicht so schlimm, dürfte in deinem Fall auch kaum eine Rolle spielen.

- Steigungen über 3% werden beim Vorbild sehr gerne vermieden, weil schon kleinste Problemchen (Wetter, Eis, unnötige Halte) zu großen Problemen (Stillstand) führen können. Nicht umsonst wurden früher die Zahnrad Systeme "erfunden". Es gibt zwar Bahnen, die im Reibe Betrieb mit extremen Steigungen arbeiten, aber das sind dort oft nur Ausnahmen, schränken aber die Nutzlast und die Geschwindigkeit durch sehr ein.

Fazit: Jeder kann machen was er will, solche Steigungen sehen für mich eher wie Rennbahnen aus, aber nicht wie eine Modellbahn (es sei denn man will unbedingt eine "Vorbild" Situation nachbauen wie die RhB).

Gruß
Sven
 
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