Modul 0.4
Zugbegleiter
In der Wikipedia steht unter dem Begriff Kleinserienhersteller mit Stand 28 April 2026 folgendes (Zitat):
Als Kleinserienhersteller gelten Modelleisenbahn Marken die ihre Produkte, meist Fahrzeugmodelle, für anspruchsvolle Modelleisenbahner und Sammler, in kleinen Auflagen mit hoher Vorbildtreue und damit einer hoher Detaillierung, in der Regel bei spezialisierten Hersteller, im Fernen Osten konstruieren und herstellen lassen. Infolge der Preisentwicklung wurden die Fahrzeugmodelle anfänglich meist erst in Japan, beispielsweise bei Micro Cast oder Tenshodo, dann in Südkorea, beispielsweise bei Samhongsa oder Nakamura hergestellt. Heute erfolgt die Konstruktion und Fertigung meinst in China, beispielsweise bei Sandaken. Kleinserienhersteller nach dem heutigen Verständnis gibt es seit Mitte des 20. Jahrhunderts. Als Pionier der Kleinserienhersteller gilt Fulgurex in Lausanne, Heute Rolle (beide Westschweiz). Fulgurex begann 1946 mit dem Import von in kleineren Serien handwerklich gefertigten Fahrzeugmodellen von Antal aus Frankreich und erkannte das Potential der nach dem damals möglichen Stand der Technik hergestellten Fahrzeugmodellen, bei denen die Detaillierung die der damaligen Grossserienherstellern wie Hornby, Märklin oder Trix deutlich überschritten.
Die hergestellten Stückzahlen sind nicht immer so klein wie der Begriff zu erwarten lässt. Wenn auch beispielsweise bei Lemaco in der Spur H0 sich die Stückzahlen mit den entsprechenden Varianten meist um die 300 Stück bewegten, waren Stückzahlen mit den entsprechenden Varianten um die 500 Stück keine Ausnahmen. Charakteristische Merkmale von Kleinserienmodellen sind, dass diese meist aus Messing, zum Teil auch Stahl, handgefertigt und handlackiert sind. Auch kommen hochwertige Antriebsmotoren zum Einsatz, beispielsweise von Faulhaber oder Maxon. Bei den Messingteilen handelt es sich meist um Aetzteile und Schleudergussteile. Häufig fertigen Kleinserienhersteller auch weniger bekannte oder nur regional bekannte Fahrzeugmodelle, beispielsweise Fahrzeuge von Kleinbahnen, Schmalspurbahnen und Strassenbahnen, deren Herstellung sich für die Grossserienhersteller mangels Rentabilität nicht lohnt.
Meines Erachtens gibt es vier Begriffe, die zu definieren wären:
- Handwerklich Fertigung (Fabrication artisanale) à la Lang Modellbau (Spur 0m) aber auch Antal (oben erwähnt) mit unterschiedliche Technologien
- Kleinserie à la Lemaco, Lematec und Modellbex meist vorwiegend in Messing (Brass) oder bei Bausätzen auch mit Weissmetallbauteilen à la Merker und Fischer (M+F)
- Kleinserie in der Technologie der Grossserien, heute meist Made in China, mit Spritzgusswerkzeugen à la Schnellenkamp und heute sicher auch HAG (Stansstad, Firma Polytrona)
- Grossserie meist mit Spritzgusswerkzeugen à la Bachmann (Konzern), Märklin (Firma mit unterschiedlichen Markennamen, Simba Dickie Konzern), Hornby (Konzern), Modelleisenbahn Holding (Konzern)
Die meist privaten Hobby-Modellbauer, die die Stücke einzeln oder in kleinsten Mengen von einigen Stücken herstellen, um einzelne davon zu verkaufen, würde ich in der Betrachtung nicht berücksichtigen.
Siehe auch Thread: MW-Modell.de: Erfahrungen
Aus dem angegebenen Thread ergeben sich schon einmal folgende konkrete Fragen:
Warum schweigen die Modelleisenbahnhersteller über die Produktionsmengen wie ein Grab?
- Wie gross ist ein Produktionslos (Eine Variante) der Märklin/Trix Re 4/4 Swiss Express?
- Wie gross ist ein Produktionslos (Eine Variante) eines 8-tlg. Set: Fernverkehrs-Doppelstockzug RABe 502, SBB?
- Wie gross ist ein Produktionslos (Eine Variante) eines Goldküstenexpress von Piko (Arwico)?
Ich habe keine Ahnung.
Nehmen wir ein weiteres konkretes Beispiel, Den Südostbahn Traverso in Spur H0 und Spur N. Da steht auf der Internetseite von Andeas Meyer geschrieben (Zitat): Die Modelle werden in Grossserie produziert. In beiden Baugrössen. Wie gross sind die geplanten Produktionsmengen wirklich?
Auch hier habe ich keine Ahnung.
Eugen
Als Kleinserienhersteller gelten Modelleisenbahn Marken die ihre Produkte, meist Fahrzeugmodelle, für anspruchsvolle Modelleisenbahner und Sammler, in kleinen Auflagen mit hoher Vorbildtreue und damit einer hoher Detaillierung, in der Regel bei spezialisierten Hersteller, im Fernen Osten konstruieren und herstellen lassen. Infolge der Preisentwicklung wurden die Fahrzeugmodelle anfänglich meist erst in Japan, beispielsweise bei Micro Cast oder Tenshodo, dann in Südkorea, beispielsweise bei Samhongsa oder Nakamura hergestellt. Heute erfolgt die Konstruktion und Fertigung meinst in China, beispielsweise bei Sandaken. Kleinserienhersteller nach dem heutigen Verständnis gibt es seit Mitte des 20. Jahrhunderts. Als Pionier der Kleinserienhersteller gilt Fulgurex in Lausanne, Heute Rolle (beide Westschweiz). Fulgurex begann 1946 mit dem Import von in kleineren Serien handwerklich gefertigten Fahrzeugmodellen von Antal aus Frankreich und erkannte das Potential der nach dem damals möglichen Stand der Technik hergestellten Fahrzeugmodellen, bei denen die Detaillierung die der damaligen Grossserienherstellern wie Hornby, Märklin oder Trix deutlich überschritten.
Die hergestellten Stückzahlen sind nicht immer so klein wie der Begriff zu erwarten lässt. Wenn auch beispielsweise bei Lemaco in der Spur H0 sich die Stückzahlen mit den entsprechenden Varianten meist um die 300 Stück bewegten, waren Stückzahlen mit den entsprechenden Varianten um die 500 Stück keine Ausnahmen. Charakteristische Merkmale von Kleinserienmodellen sind, dass diese meist aus Messing, zum Teil auch Stahl, handgefertigt und handlackiert sind. Auch kommen hochwertige Antriebsmotoren zum Einsatz, beispielsweise von Faulhaber oder Maxon. Bei den Messingteilen handelt es sich meist um Aetzteile und Schleudergussteile. Häufig fertigen Kleinserienhersteller auch weniger bekannte oder nur regional bekannte Fahrzeugmodelle, beispielsweise Fahrzeuge von Kleinbahnen, Schmalspurbahnen und Strassenbahnen, deren Herstellung sich für die Grossserienhersteller mangels Rentabilität nicht lohnt.
Meines Erachtens gibt es vier Begriffe, die zu definieren wären:
- Handwerklich Fertigung (Fabrication artisanale) à la Lang Modellbau (Spur 0m) aber auch Antal (oben erwähnt) mit unterschiedliche Technologien
- Kleinserie à la Lemaco, Lematec und Modellbex meist vorwiegend in Messing (Brass) oder bei Bausätzen auch mit Weissmetallbauteilen à la Merker und Fischer (M+F)
- Kleinserie in der Technologie der Grossserien, heute meist Made in China, mit Spritzgusswerkzeugen à la Schnellenkamp und heute sicher auch HAG (Stansstad, Firma Polytrona)
- Grossserie meist mit Spritzgusswerkzeugen à la Bachmann (Konzern), Märklin (Firma mit unterschiedlichen Markennamen, Simba Dickie Konzern), Hornby (Konzern), Modelleisenbahn Holding (Konzern)
Die meist privaten Hobby-Modellbauer, die die Stücke einzeln oder in kleinsten Mengen von einigen Stücken herstellen, um einzelne davon zu verkaufen, würde ich in der Betrachtung nicht berücksichtigen.
Siehe auch Thread: MW-Modell.de: Erfahrungen
Aus dem angegebenen Thread ergeben sich schon einmal folgende konkrete Fragen:
Warum schweigen die Modelleisenbahnhersteller über die Produktionsmengen wie ein Grab?
- Wie gross ist ein Produktionslos (Eine Variante) der Märklin/Trix Re 4/4 Swiss Express?
- Wie gross ist ein Produktionslos (Eine Variante) eines 8-tlg. Set: Fernverkehrs-Doppelstockzug RABe 502, SBB?
- Wie gross ist ein Produktionslos (Eine Variante) eines Goldküstenexpress von Piko (Arwico)?
Ich habe keine Ahnung.
Nehmen wir ein weiteres konkretes Beispiel, Den Südostbahn Traverso in Spur H0 und Spur N. Da steht auf der Internetseite von Andeas Meyer geschrieben (Zitat): Die Modelle werden in Grossserie produziert. In beiden Baugrössen. Wie gross sind die geplanten Produktionsmengen wirklich?
Auch hier habe ich keine Ahnung.
Eugen
Zuletzt bearbeitet:

) ein paar bekommen hat.
(Sry... liegt vielleicht auch an mir).